Deine Zukunft beginnt jetzt

Wie du Altes los lässt und Neues wahr machst

Und wieder beginnt ein neues Jahr und wir haben einem alten "Lebewohl" gesagt. Einem, das so schnell wohl niemand vergessen wird und das sowohl von drastischen Veränderungen als auch einem Gefühl lähmenden Stillstands gekennzeichnet war. Höchste Zeit, dass du aufwachst, die Karten neu mischst und durchstartest: Sei es mit einem neuen Job, einem berufsbegleitenden Studium oder einem neuen Hobby – das Leben ist zu kurz für Irgendwann! Bevor die Reise losgeht ist es jedoch wichtig, einen Moment inne zu halten und dich mit dir selbst auseinanderzusetzen. Welche Ereignisse und Gedanken möchtest du hinter dir lassen? Und was sind deine Ziele und Wünsche für 2021?

Schritt 1: Schärfe dein Bewusstsein!

Vielleicht ist dir anfangs noch gar nicht so klar, was du im kommenden Jahr eigentlich alles hinter dir lassen willst. Du weißt nur, da gibt es ein oder mehrere Dinge, die dir ein ungutes Gefühl bereiten. Wenn dem so ist, brainstorme und schreibe all das auf, was künftig der Vergangenheit angehören soll. Anschließend nimmst du dir eine Sache nach der anderen vor – step by step - und notierst all die negativen Gefühle, die du mit dem Menschen, dem Ereignis oder der Tätigkeit verbindest. Weshalb leidest du unter der Sache? Wieso ist es gut sie loszulassen? Wie könnte dein Leben ohne sie aussehen? Je mehr negative Punkte du sammelst, desto leichter wird es dir fallen, mit der Sache abzuschließen.

Schritt 2: Mal dir deine Zukunft aus!

Du weißt nun, was dir nicht gefällt. Höchste Zeit dir darüber Gedanken zu machen, was dich stattdessen glücklich machen würde. Was ist es, wonach du strebst? Was ist es, was du dir wirklich wünscht? Welche Ziele und Träume hast du für das neue Jahr? Etwas Neues vor Augen zu haben, auf das du dich freuen kannst, wird es dir erheblich erleichtern, das Alte hinter dir zu lassen. Setze dir also konkrete Ziele, die in Richtung deines idealen Lebens führen. Denn nur DU gestaltest dein Leben und nur DU kannst etwas an deiner jetzigen Situation ändern!

Schritt 3: Löse die Verbindung!

Hast du einmal die negativen Aspekte des Alten und deine neuen Ziele im Blick, ist es an der Zeit, deine Entscheidung loszulassen in die Tat umzusetzen. Da das nicht so einfach ist, können kleine Übungen dir dabei eine große Hilfe sein. So kannst du dir deine Verbindung zum Alten beispielsweise wie ein Band vorstellen, das du gedanklich mit einer Schere durchtrennst. Auch ein kleines Neujahrsritual hilft dir auf die Sprünge. Schreibe hierfür einfach auf einen Zettel, was du hinter dir lassen und neu wagen möchtest. Lasse nun das Alte verschwinden, indem du den Zettel beispielsweise über einer Kerze verbrennst, im Garten vergräbst oder an einem Ballon in die Luft steigen lässt. Deine neuen Ziele, Wünsche und Chancen hingegen hängst du dir als motivierenden Spruch an die Wand oder klebst sie in deinen Planer – so behältst du sie stets im Blick!

Schritt 4: Deine Zukunft beginnt jetzt!

Jetzt wo du deine Ziele für das nächste Jahr klar vor Augen hast, ist es an der Zeit, die ersten Schritte einzuleiten. Erzähle zum Beispiel deinen Freunden und deiner Familie von deinen Plänen und setze dir Deadlines. Du möchtest studieren? Dann notier dir schon mal das Datum der nächsten Online-Infoveranstaltung im Kalender. Die FOM beispielsweise bietet regelmäßig kostenfreie Informationsveranstaltungen an, bei denen du dir einen ersten persönlichen Eindruck über das berufsbegleitende Studium und deine Möglichkeiten an der Hochschule machen kannst. Durch diese Maßnahmen startest du nicht nur produktiv und mit einem guten Gefühl ins neue Jahr, du verfestigst deine Ziele und Träume auch außerhalb deines Kopfes in deiner Umgebung. Steht der Termin erst einmal im Kalender und wissen deine Freunde darüber Bescheid, fällt es hinterher viel schwerer einen Rückzieher zu machen und in bekannte Muster zurückzufallen.

Der Wandel in unserem Leben ist unaufhaltbar, wieso ihn also fürchten? Wieso nicht stattdessen das Beste daraus machen? Und welcher Zeitpunkt wäre besser dafür geeignet als der Start in ein neues Jahr? Ganz nach dem Motto: Denn die Zukunft kommt. Mit Sicherheit.

One day or day one. It’s your decision!

Let’s do this!

Wie du durch Selbstmotivation deine Ziele erreichst

Das neue Jahr ist angebrochen – die guten Vorsätze sind schon lange geplant. Ganz egal wie dein Ziel lautet, mehr Sport treiben, eine neue Sprache lernen oder endlich mit dem Studium beginnen, von dem du schon immer geträumt hast: Ohne Motivation geht gar nichts! Wir verraten dir, wie du dich auch in schwierigen Zeiten selbst motivierst und so den entscheidenden Unterschied auf dem Weg zum Erfolg machst.

The secret of getting ahead, is getting started.

Marc Twain

Wir alle kennen das, nachdem wir uns etwas Bestimmtes vorgenommen haben: Anfangs sind wir noch voller Euphorie und Tatendrang, nach einiger Zeit jedoch macht sich Ernüchterung breit. Wozu mit dem Sport beginnen - das Fitnessstudio hat aufgrund der Pandemie eh geschlossen und ein Workout auf dem Schlafzimmerboden macht doch nur halb so viel Spaß. Auch die französische Grammatik besteht plötzlich aus 90 Prozent unregelmäßigen Verben. Und Wirtschaftspsychologie studieren? Wirklich? Dafür bist du doch eh viel zu alt und jetzt wieder wie ein Student leben – darauf hast du echt keine Lust. Solche Tiefs sind völlig normal und menschlich. Wer es jetzt schafft, den eigenen Schweinehund zu besiegen und sich auch in schwierigen Situationen immer wieder selbst zu motivieren, hat einen entscheidenden Vorteil. Aber was ist eigentlich Motivation, wo kommt sie her und wie kann man sie sich bewahren?

 

 

Bedürfnispyramide

Motivation ist die Verhaltensbereitschaft, ein bestimmtes Ziel zu erreichen und dafür Zeit, Energie und Arbeit zu investieren. Sie kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein oder auch negativ. In „Motivation“ steckt das Wort „Motiv“, also die Absicht oder der Grund etwas zu tun. Diese Motive sind individuell und können im Detail bei jedem anders aussehen. Gemäß des bekannten Psychologen Abraham Maslow folgen die Bedürfnisse des Menschen jedoch einem gewissen Schema, das sich in Form einer Pyramide anordnen lässt. Ganz unten befinden sich existenzielle Grundbedürfnisse wie die Luft zum Atmen, Wasser, Nahrung und Schlaf. Danach kommen Sicherheits- und Sozialbedürfnis, Wertschätzung und an der Spitze der Pyramide steht die „Selbstverwirklichung“. Erst wenn das untenliegende Bedürfnis befriedigt ist, entsteht das darauffolgende. So wird sich z.B. niemand, der gerade Hunger leidet über seine wahre, berufliche Bestimmung Gedanken machen. In unserer westlichen Welt sind wir größtenteils in der glücklichen und privilegierten Lage, dass unsere Grundbedürfnisse abgedeckt sind. So entsteht bei Vielen der Wunsch nach Wachstum und der Erfüllung seiner Selbst – eine konkrete Motivation mit zielgerichteter Handlungsmöglichkeit.

Intrinsisch vs. extrinsisch

Motivation lässt sich unterscheiden in intrinsische und extrinsische Motivation. Letztere ist von äußeren Faktoren bestimmt z.B. indem man den langweiligen Beamten-Job annimmt, damit die Eltern zufrieden sind oder man sich auf der Arbeit anstrengt, damit man die Gehaltserhöhung bekommt. Die intrinsische Motivation kommt aus dir selbst heraus und wird daher als die wirksamere angesehen. Intrinsisch motiviert ist jemand dann, wenn ihm das, was er tut, wirklich Spaß bereitet und er darin einen Sinn sieht. So würde er beispielsweise eine bestimmte Tätigkeit auch dann ausüben, wenn er so gut wie kein Geld dafür bekäme. In der Realität kommt Motivation nie nur von innen oder nur von außen – es ist meistens eine Mischung. Die intrinsische Motivation bringt allerdings den Vorteil mit sich, dass sie unabhängig von äußeren Faktoren existiert. Auch wenn die Umstände schwierig werden, bleibt man so handlungsfähig. Soweit zur Theorie. Was du konkret tun kannst, um im Alltag motiviert deine Ziele zu verfolgen, verraten wir dir jetzt.

Motivate yourself!
  1. Sei ein Visionär!

Walt Disney soll mal gesagt haben „Was ich träumen kann, das kann ich auch tun“. Tatsächlich fällt es uns leichter etwas umzusetzen, das wir uns vorstellen können. Du solltest also immer wissen WOFÜR du etwas tust. Was wünschst du dir vom Leben? Wie soll deine Zukunft einmal aussehen? Je konkreter dieses Bild ausfällt, desto gezielter kannst du darauf hinarbeiten. Du träumst von deinem eigenen Business? Super! Stell dir ganz genau vor in welcher Umgebung du arbeitest, wie z.B. die Räumlichkeiten aussehen und welchen Tätigkeiten du nachgehst. Versuche dabei auch mal in dich hinein zu fühlen, was diese Vorstellung mit dir macht. Bist du stolz, zufrieden, glücklich? Merke dir dieses Gefühl! Darauf kannst du zurückgreifen, wenn du gerade mit dir selbst haderst.

 

  1. Verschaffe dir einen Überblick!

Überforderung und die Angst vor dem Unbekannten sind echte Motivationskiller. Wenn wir das Gefühl haben, eine bestimmte Aufgabe nicht bewältigen zu können, schieben wir sie vor uns her. Wir können den Arbeitsaufwand nicht abschätzen und fühlen uns wie gelähmt beim Gedanken an den riesigen Berg Arbeit. Wichtig ist daher, den Anfang zu finden. Zu Beginn oder am Ende eines Uni- oder Arbeitstages ist der ideale Zeitpunkt, sich einen Überblick über die noch offenen Punkte zu verschaffen. Wenn du weißt, was dich erwartet, ist es gleich viel weniger bedrohlich. Auch das größte, endlos wirkende Projekt, lässt sich in viele kleine Teilaufgaben unterteilen.

 

  1. Führe Selbstgespräche

Selbstgespräche führen? Wirklich? Ja, wirklich! Aber keine Angst, du musst keine lauten Diskussionen mit dir selbst auf einer Parkbank führen. Es geht vielmehr darum, dir selbst gut zuzureden und Mut zu machen. Sei dein eigener Motivationscoach! Rede dir ein, dass eine Aufgabe Spaß macht oder dass sie schnell erledigt ist. Es spielt keine Rolle, ob es der Realität entspricht. Solange du davon überzeugt bist, veränderst du deine eigene Wahrnehmung und gehst ganz anders an Dinge heran. Die Stimme in deinem Kopf ist für gewöhnlich dein größter Kritiker? Mache sie stattdessen zu deinem Verbündeten! Je öfter du positive Affirmationen wiederholst, desto tiefer setzen sie sich in deinem Unterbewusstsein fest und programmieren auf Dauer deine Grundeinstellung um.

 

  1. Belohne dich selbst

Extrinsische Faktoren können gut motivieren wie wir bereits gelernt haben. Auch du selbst kannst dir äußere Anreize schaffen, die für einen Motivationsschub sorgen. Allein der Gedanke an dein Lieblingsessen nach einer längeren Lernsession kann Wunder bewirken. Feiere deine Erfolge ganz bewusst – sei dein eigener Cheerleader! So lädst du die eigenen Batterien wieder auf und bist fit für den nächsten Schritt.

 

  1. Sorge für mehr Spaß

Es gibt Tätigkeiten, die müssen einfach erledigt werden, auch wenn gerade kein höherer Sinn darin zu sehen ist. Wäsche bügeln, das Bad putzen oder endlich die Steuererklärung abgeben. Ungeliebte Aufgaben werden erträglicher, wenn du die Atmosphäre angenehmer gestaltest. Dreh beispielsweise deinen Lieblingssong voll auf, während du mit dem Wischmopp durch das Badezimmer flitzt. Oder gönn dir noch eine duftende Tasse frisch aufgebrühten Kaffee, wenn du dich an die Steuererklärung setzt. Du kannst dich auch bewusst auf die Momente der unliebsamen Tätigkeiten fokussieren, die dir angenehm erscheinen. Zum Beispiel das Gefühl vom Dahingleiten des Bügeleisens über die knittrige Wäsche.

 

Du merkst schon, sich selbst zu motivieren erfordert auch eine gute Portion Selbstdisziplin. Sei dabei nicht zu streng zu dir: Jeden Tag vor Energie und Motivation zu strotzen ist unmöglich. Die höchste Motivation ziehen wir immer aus etwas Sinnstiftendem. Etwas, das wir aus Überzeugung tun und das uns Spaß bereitet.

Du wolltest schon immer studieren, möchtest jetzt aber nicht auf dein Gehalt und deinen Lebensstandard verzichten? Es ist nie zu spät, neue Wege einzuschlagen. An der FOM Hochschule kannst du aus einer Vielzahl von berufsbegleitenden Studiengängen wählen. Folge deiner Berufung neben dem Beruf! Denn die Zukunft kommt. Mit Sicherheit.

New year, new me

Wie du gute Vorsätze im Job in die Tat umsetzt

Du kennst das sicherlich auch: Das neue Jahr bricht an und du wirst nachdenklich. Was ist persönlich und im Job im letzten Jahr gut gelaufen und was war nicht so toll? Was kann ich an mir optimieren? Und du versprichst dir: Dieses Jahr wird alles besser. Gute Vorsätze legen wir uns alle zurecht: Ob du nun mehr Sport machen möchtest oder dir weniger Stress im Job wünscht. Leider haben sie oft den Ruf, dass man sich damit am Ende nur selbst belügt. Der Antrieb des neuen Jahres verfliegt schnell und wir verharren spätestens im März wieder in unseren alten Mustern. Wir zeigen dir, welche guten Vorsätze im Job Sinn machen – und wie du sie einhältst.

Am Beginn der guten Vorsätze gibt es viele Blüten, aber wenig Früchte.

Konfuzius

Fröhliches Paar an Silvester
Wie funktionieren eigentlich Vorsätze?

Fakt ist: Die meisten Menschen scheitern an ihren guten Vorsätzen. Laut einer Studie des Statistic Brain Reseach Institutes sind es sogar 92 Prozent – keine guten Aussichten also. Das liegt vor allem daran, dass die Vorsätze nicht realistisch kalkuliert werden. Ziele, die das ganze Leben umkrempeln, wie „Neuer Job – endlich die große Karriere und Reichtum“ sind quasi schon zum Scheitern verurteilt und das aus zwei Gründen. Erstens: Wer sich zu viel auf einmal vornimmt, scheitert schneller. Wenn du dir vornimmst, den Job zu wechseln, eine Stufe auf der Karriereleiter aufzusteigen und noch on top Mandarin zu lernen, wirst du vermutlich an einer Stelle scheitern. Beachte daher, dass deine Vorsätze realistisch und überschaubar geplant werden und du dich nicht übernimmst. Eine gute Methode bei der Planung deiner Vorsätze ist, dein vergangenes Jahr Revue passieren zu lassen, deine eigenen Stärken zu erkennen und erst dann zu entscheiden, wie viel Veränderung du dir zumuten kannst. Plane also möglichst greifbar und konkret. Sich im kommenden Jahr beruflich weiterzuentwickeln ist übrigens kein konkretes Ziel. Am zweiten Januar mit den Bewerbungen anzufangen oder sich direkt für eine Weiterbildungsmaßnahme, wie ein Studium an der FOM ab dem Sommersemester, anzumelden, dagegen schon.

Wir spielen einmal zwei Szenarien für gute Vorsätze im Job durch – und wie du diese einhalten kannst.

 

 

Keep calm and relax

Szenario Nummer eins: Du arbeitest täglich zu viel, stehst ständig unter Strom, bist gestresst und hast deine Freunde und Familie schon seit Monaten nicht gesehen? So kann das im kommenden Jahr für dich nicht weitergehen? Trete zurück und nimm dir vor, deine Work-Life-Balance zu optimieren. Bei guten Vorsätzen ist es nicht nur wichtig, immer höher, schneller, weiter zu planen, sondern auch an die eigenen notwendigen Entspannungsphasen zu denken. Aber 'Nein' zu sagen und zurückzutreten, ist in unserer leistungsorientierten Gesellschaft gar nicht so leicht: Je öfter wir uns vornehmen, etwas nie wieder zu tun, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir es wieder tun. Dieses Phänomen nennt man Ironie-Effekt. Vermeidungsvorsätze wie „Ich will nicht mehr jeder neuen Aufgabe zustimmen“ oder „Ich will nicht mehr so viele Überstunden machen“ sind nach diesem Prinzip ironischerweise im höchsten Maß ineffizient und führen zum gegenteiligen Effekt. Versuch mal nicht an einen großen, weißen Elefanten zu denken! Und, an was denkst du? Ganz ähnlich ist es mit deinen Vorsätzen. Formuliere deine Neujahrsvorsätze für den Job also lieber positiv: „Ich will mich im Job besser strukturieren!“ oder „Ich möchte öfter pünktlich Feierabend machen!“ – dann klappt es bestimmt.

Keep going

Das andere Szenario könnte so aussehen: Du hast das Gefühl, im Job zu stagnieren und dein Potential nicht voll auszuschöpfen. Berufliche Vorsätze können dir helfen, deine versteckten Ressourcen heraus zu kitzeln. Möglichkeiten gibt es viele: Du kannst dir vornehmen, neue Aufgaben und mehr Verantwortung im Job zu übernehmen oder dich gezielt weiterzubilden, um den nächsten Schritt deiner Karriere anzugehen. Wichtig ist dabei, dir nicht zu viel vorzunehmen und deinen Vorsatz realistisch zu kalkulieren. Eine weitere Methode ist, sich ein Wort zu überlegen, das für deinen Vorsatz steht. In diesem Beispiel wäre das etwa der Begriff „Beruf“. So wirst du von den kleinteiligen Schritten nicht erschlagen und kannst das Ziel immer im Blick behalten. Diesen Begriff kannst du dir dann auf ein Post-it schreiben und an eine gut sichtbare Stelle kleben. So hast du deinen Vorsatz immer im Blick und wirst daran erinnert, am Ball zu bleiben.

Egal, welches Szenario für dich eine Rolle spielt - ergreife die Chance und halte an deinen Vorsätzen fest. – Denn die Zukunft kommt. Mit Sicherheit. Sei darauf vorbereitet!

 

Ein Tag – Tausend Möglichkeiten

Wieso uns Entscheidungen oft schwerfallen

Cornflakes oder Toast? Jacke oder Mantel? Ausbildung oder Studium? Bleiben oder Wegziehen? Ob morgens vor dem Kleiderschrank oder nachmittags beim Termin in der Studienberatung – jeden Tag erwarten uns unzählige kleine und große Entscheidungen. Manche davon betreffen nur den Moment, andere unsere gesamte Zukunft. Bei wichtigen Entscheidungen fühlen wir uns schnell überfordert, Doch warum genau fallen uns Entscheidungen manchmal so schwer? Und was können wir dagegen tun?

Man sage nicht, das Schwerste sei die Tat, das Schwerste dieser Welt ist der Entschluss.

Franz Grillparzer

Dafür oder dagegen?

Meist bedeutet die Entscheidung für eine Option auch die Entscheidung gegen eine andere, durchaus attraktive, Option. Jede Wahl FÜR etwas, ist gleichzeitig immer auch eine Entscheidung GEGEN etwas anderes. Es ist also kein Wunder, wenn wir Angst davor haben, durch unsere Entscheidung etwas zu verlieren, dass unser Leben aktuell bereichert oder in Zukunft bereichern könnte. In der Multioptionsgesellschaft, in der wir heute leben, ist das besonders häufig der Fall. Denn wer garantiert uns, dass irgendwo da draußen nicht das perfekte Studium oder der perfekte Job auf uns wartet und wir es durch eine frühzeitige Entscheidung verpassen?

Gewohnheit oder Veränderung?

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und das ist meistens auch gut so. Denn Routinen geben unserem Leben eine Struktur und Ruhe. Fragst du dich jeden Abend vor dem Schlafengehen bewusst, ob du dir die Zähne putzen solltest oder nicht? Wahrscheinlich nicht. Es ist ein routinierter Ablauf, der dir nicht nur Zeit, sondern auch Energie spart, die du sonst fürs Entscheiden aufbringen müsstest. Ein Leben ohne Routinen wäre also einfach sehr anstrengend. In Situationen, in denen schwierige Entscheidungen getroffen werden müssen, kann uns die Liebe zur Gewohnheit, jedoch schnell zum Verhängnis werden.

Nur wer Großes wagt, wird Großes bewegen

Angst vor Entscheidungen zu haben ist ganz normal. Trotzdem sollte sie niemals deine Wahl bestimmen - denn nur wer Großes wagt, wird Großes bewegen! Wir haben zwei Tipps für dich, deiner Zukunft nicht nur entscheidungsfreudiger, sondern auch ein bisschen gelassener entgegen zu treten.

 

1. Übung macht den Meister!

So wie die meisten Skills, kannst du auch das Entscheiden trainieren. Denn je öfter, je schneller und bewusster du dich entscheidest, desto einfacher wird es dir mit der Zeit fallen. Es ist wie in allen Situationen deines Lebens, in denen du deine Angst überwinden musstest - Augen zu und durch! Hast du es 1, 2, 3 Mal geschafft, fällt es dir gar nicht mehr so schwer.

Fange am besten ganz klein an – zum Beispiel mit der Entscheidung, was es zum Frühstück gibt oder was für ein Lied du auf dem Weg zur Arbeit hören möchtest. Drei Sekunden – mehr Zeit gibst du dir dafür nicht. Anschließend setzt du deine Entscheidung sofort um und denkst nicht mehr darüber nach. Was geschehen ist, ist geschehen! Halte dich nicht mit Vergangenem auf, sondern frage dich vielmehr, was deine nächste Entscheidung sein könnte.

 

2. Pimp dein Mindset!

Wahrscheinlich hast du Angst davor, eine Entscheidung zu treffen, weil du fürchtest es sei die falsche. Dabei liegt es einzig in deiner Macht, deine Entscheidung im Nachhinein negativ zu bewerten. Entscheide dich GEGEN diese negative Ansichtsweise! Entscheide dich stattdessen dafür, dir folgendes vor Augen zu halten:

In dem Moment, in dem du dich entscheidest, entscheidest du dich IMMER richtig. Denn du hast die Option gewählt, die du für die bessere gehalten hast. Und selbst wenn es nach deiner Entscheidung nicht so läuft wie gewünscht – wer weiß, ob du mit der anderen Option glücklicher gewesen wärst und es mit ihr besser gelaufen wäre. Vielleicht wäre deine Situation jetzt sehr viel schlechter. Du wirst es nie erfahren, deshalb halte dich nicht mit dem berühmten „was wäre, wenn“ auf.

Du merkst also: Falsche Entscheidungen gibt es nur in deinem Kopf. Jede Entscheidung ist besser als keine Entscheidung. Also raus aus deiner Komfort-Zone und rein ins Leben! Gestalte deine Zukunft selbst, indem du die wichtigen Entscheidungen gleich angehst!

Stehst du gerade vor der schwierigen Entscheidung zwischen Studium oder Beruf? Diese Wahl ist schnell getroffen, denn an der FOM Hochschule kannst du beides haben! Ob ein Duales Studium neben der Ausbildung oder berufsbegleitend neben dem Vollzeitjob - entscheiden musst du dich nur für einen der unzähligen Studiengänge, die sich ganz flexibel an deinen Berufsalltag anpassen lassen. Schau doch mal rein!

DIE GLEICHEN INHALTE WIE IN EINEM VOLLZEITSTUDIUM?

Ein berufsbegleitendes Studium an der FOM vermittelt dir genau die gleichen Inhalte wie ein Vollzeitstudium. Das liegt daran, dass alle Studiengänge der FOM derselben verbindlichen Studienordnung unterliegen wie die Vollzeitstudiengänge staatlicher Hochschulen.

Studierende sammeln pro Semester eine bestimmte Anzahl sogenannter ECTS-Punkte (oder CP – Credit Points). ECTS steht für „European Credit Transfer System“ – ein europaweites System, das dafür sorgt, dass die Studienleistungen in ganz Europa einheitlich bewertet werden. Sind alle notwendigen Credit Points erbracht, gilt das Studium als bestanden.

 

Junger Mann mit Smartphone im Bahnhof

Du möchtest mehr erfahren? Hier findest du weitere wichtige Infos.

Ausbildung oder Studium?

Nina zieht einfach beides durch

„Eine Ausbildung machen? Dafür braucht man doch kein Abitur!“ So oder so ähnlich ist die Reaktion vieler Mitschüler auf Ninas Entscheidung, sich nach dem Abi zur Industriekauffrau ausbilden zu lassen. Die Sorge sei groß, man würde sich „unter Wert verkaufen“. Nina sieht das ganz anders: Eine Ausbildung sei schließlich ein wichtiges Fundament im Berufsleben – darauf möchte sie nicht verzichten. Auf ein Studium allerdings auch nicht. Wieso die Lehre zur Industriekauffrau nur der erste Schritt in Ninas Karriere ist und wieso sich die Dual-Studentin eine Promotion für ihre Zukunft vorstellen kann, hat sie uns erzählt.

Was mache ich nach dem Abitur? Das fragen sich jährlich viele Schülerinnen und Schüler und stehen damit vor einer großen Entscheidung. Für die damals 17-jährige Nina war die Wahl jedoch schnell getroffen – selbständige Psychologin möchte sie werden, da ist sie sich ganz sicher. Doch dann kommt alles anders: „Ich hatte leider nicht den NC, um zum Psychologie-Studium zugelassen zu werden. Also habe ich überlegt, was ich stattdessen machen könnte – wie ich die Wartezeit aufs Studium nutzen könnte.“ Nina entscheidet sich für eine Ausbildung zur Industriekauffrau, denn kaufmännisches Grundwissen kann man als Selbständige ja immer gut gebrauchen. Schnell wird jedoch klar: Eigentlich gefällt es Nina ganz gut in der Wirtschaft. So gut sogar, dass sie dabei bleiben möchte. „Bis vor ein paar Jahren hätte ich mir das selbst nie vorstellen können“, gibt Nina zu. „Ich habe mal ein Tagespraktikum in einem Betrieb absolviert und fand es super langweilig“, schmunzelt sie. „Sobald man dann aber wirklich Teil des Unternehmens ist und im Berufsalltag angekommen, macht es richtig Spaß.“ Die 19-Jährige absolviert aber nicht nur eine Ausbildung zur Industriekauffrau – sie studiert parallel an der FOM. „Duales Studium“ nennt sich diese Ausbildungsform und bringt für Nina einige Vorteile mit sich, die schon bei der Fächerwahl beginnen: „Ich studiere 'Betriebswirtschaftslehre & Wirtschaftspsychologie' - quasi das Beste aus beiden Welten. Ich möchte in meiner Karriere vorankommen – gleichzeitig kann ich meinem Interesse nach Psychologie nachgehen – und das am besten noch in Kombination mit einer Ausbildung.“

„Ich nutze meine Freizeit gerne, um schneller an mein Ziel zu kommen“

Wieso ist das Thema Ausbildung so wichtig für die junge Frau? „Ich finde eine Ausbildung ist für alles die Basis. Wenn man gleich studieren geht, weiß man ja gar nicht, was einen später im Arbeitsleben überhaupt erwartet.“ Berufserfahrung zu sammeln, steht für Nina also ganz oben auf der Liste. Zeit verlieren, möchte sie dadurch aber nicht. „Mir würde das alles etwas zu lange dauern“, gibt sie zu und lächelt. „Drei Jahre Ausbildung, dann drei Jahre Bachelor und nochmal zwei Jahre Master…Puh! Mein Bruder hat damals auch schon parallel zum Job studiert an der FOM und ich dachte mir ‚das kann ich auch‘. Klar geht dafür einiges an Freizeit drauf, aber das nehme ich gerne in Kauf, um schneller an mein Ziel zu kommen.“ Klingt nach einem ambitionierten Plan! Mittlerweile ist Nina bald im dritten Semester. Und ist sie immer noch happy mit ihrer Wahl? „Ja, ich bin immer noch sehr zufrieden. Ich habe in dieser kurzen Zeit schon so viel gelernt, was ich im Job dann auch direkt anwenden kann. Zu merken, dass ich so schnell Fortschritte mache, motiviert mich auf jeden Fall. Außerdem merke ich, wie ich aus jedem Bereich etwas für den anderen mitnehmen kann.“

„Innerhalb von vier Tagen hatte ich meine Ausbildungsstelle“

Arbeit, Berufsschule und Studium gleichzeitig zu wuppen – das funktioniert natürlich nicht immer ganz stressfrei. Aber auch den unangenehmeren Phasen kann Nina etwas Positives abgewinnen: „Man lernt, sich zu organisieren - mein Zeitmanagement ist schon viel besser geworden.“ Dass sie strukturiert und selbständig handeln kann - das hat Nina gleich zu Beginn des Dualen Studiums schon unter Beweis gestellt. Zwar bietet die FOM umfangreiche Untertstützung bei der Ausbildungsplatzsuche an – Nina sichert sich ihre Arbeitsstelle jedoch ganz allein. „Das ging damals wahnsinnig schnell: Zwischen Bewerbung und Zusage lagen am Ende gerade mal vier Tage“, erzählt sie stolz.

„Man weiß, worfür man es macht“

Worin sieht Nina eigentlich den größten Unterschied zwischen „normalen“ Vollzeitstudium und einem dualen Studium? „Man wächst und entwickelt sich wahnsinnig schnell weiter: Die praktische Arbeitserfahrung ist einfach durch nichts zu ersetzen. Gleichzeitig lernt man, strukturiert an Dinge heranzugehen und gut zu planen – das bringt einen nicht nur beruflich, sondern auch generell im Leben besser voran. Zu wissen, WOFÜR man lernt, macht außerdem einen großen Unterschied. Wenn man nur den theoretischen Hintergrund kennt – sein Wissen, aber noch nie in der Praxis angwandt hat, kann man ja gar nicht wissen, was einem überhaupt Spaß macht, wo man mal hin möchte.“ Wo Nina mal hin möchte - das weiß die 19-Jährige schon ganz genau: Nachdem sie in nicht mal zwei Jahren einen international anerkannten Bachelor- sowie den IHK-Abschluss als Industriekauffrau inkl. absolvierter Ausbildung im Unternehmen in der Tasche haben wird, möchte sie weitermachen: mit einem Master oder sogar Doktortitel.

Jetzt mehr über Nina im Video-Podcast erfahren

Wenn du erfahren möchtest, wie Nina Ausbildung und Studium unter einen Hut bringt, dann hör mal in den Video-Podcast #allessein der FOM rein. Hier erzählt sie außerdem, welche Belastungen aber auch  Vorteile dieser Wegmit sich bringt – und wie glücklich sie diese Entscheidung macht. Lass dich von Ninas spannender Geschichte inspirieren!

Teamführung auf Distanz

Hast du das Zeug zum Digital Leader?

Die Digitalisierung hat nicht nur Produktionsprozesse verändert, auch der Führungsstil in Unternehmen wurde beeinflusst: Digital Leadership ist die neue Art der Führung – quasi der Führungsstil 2.0, wenn du so willst. Denn nicht nur auf unser Privatleben hat die Digitalisierung einen immensen Einfluss, auch die Berufswelt wird immer digitaler. Deshalb braucht es zuverlässige Führungskräfte, die digital denken und denen der Wandel im Blut liegt. Doch was macht einen Digital Leader nun genau aus? Wo gibt es Herausforderungen und welche Eigenschaften solltest du mitbringen, um in dieser Position die Arbeitswelt voranzutreiben?

Der eine wartet, bis dass die Zeit sich wandelt, der andere packt sie kräftig an und handelt.

Dante Alighieri

Tschüss traditionelle Strukturen!

Allgemein hat jeder Führungsstil das Ziel, strategisch vorzugehen und die Stärken seines Unternehmens zu nutzen. Schnelle Reaktionen auf Veränderungen sind gefragt! Der unaufhaltbare Trend zum Remote Work und die zunehmende Arbeit im Home-Office aufgrund der Corona-Pandemie zeigen, wie sich der Arbeitsalltag bereits verändert hat. In Zeiten der Digitalisierung musst du als Führungskraft jedoch nicht mehr nur die richtigen Maßnahmen treffen, um am Ball zu bleiben. Ein Digital Leader begleitet, organisiert, delegiert und managt den umfangreichen Transformationsprozess. Hinzu kommen digitale Tools, die eingesetzt werden, um die Digitalisierung auf allen Ebenen zu nutzen und so smarter und effizienter zu arbeiten.

Mit Menschenkenntnis und Feingefühl zum Ziel

Als Digital Leader musst du nicht allwissend sein. Stattdessen wird dein Gespür für Menschen gebraucht. Welche Skills sind gefragt? Welche Menschen brauche ich? Du holst dir die richtigen Leute ins Boot und ergänzt so die fehlenden Knowhows. Du solltest deshalb die Stärken und Schwächen deiner Mitarbeiter*innen kennen und die Teams so zusammenstellen, dass jeder sein höchstes Potenzial ausschöpfen kann. Dazu benötigst du auch ein zeitgemäßes Verständnis von Diversity. Du kennst nicht nur die unterschiedlichen Backgrounds deiner Mitarbeiter im Hinblick auf Alter, Geschlecht, Werten und (digitalen) Erfahrungen– du weißt sie auch zu schätzen.

Teamwork makes the dream work

Statt strenger Hierarchien definiert sich digitale Führung durch gute Teamarbeit. Die offene Kommunikation, die Wertschätzung und Begegnung auf Augenhöhe sorgen für Vertrauen und eine effektive Arbeitsweise. Denn auch wenn ihr als digitales Team nicht unbedingt am gleichen Ort arbeitet, müsst ihr eine Einheit sein. Als Digital Leader und Teil des Teams ist es deine Aufgabe, dieses Gefühl zu vermitteln.

Du bist das Vorbild

Behalte im Gewusel den Überblick und sorge dafür, dass sich deine Kolleg*innen unter deiner Leitung sicher fühlen können. Tagtäglich triffst du wichtige Entscheidungen. Nur mit eigener Überzeugungskraft in deinem Handeln kannst du Vorbild für dein Team sein. Natürlich können Veränderungen und neue Wege im Unternehmen für viele Unsicherheiten sorgen. Bewahre als Digital Leader die Ruhe und bleibe stets souverän. Denn vergesse nie: Du bist der Antrieb, der alles zum Laufen bringt und am Laufen hält! Mit klaren und ebenso lohnenden Zielen motivierst du deine Mitarbeiter, genauso ihr Bestes zu geben.

Fehler sind erlaubt

Offenheit und Flexibilität sind entscheidend, um schnell auf die digitalen Veränderungen in der Arbeitswelt reagieren zu können. Statt den herkömmlichen Weg zu gehen, suchst du nach unkonventionellen Lösungsansätzen und bist bereit, verschiedene Möglichkeiten auszutesten. Als Führungskraft solltest du keine Angst vor Fehlentscheidungen haben, da du sie als Chance und Lernprozess siehst. Du schaffst einen sicheren Raum für neue Ideen und bist auch hier Vorbild und vermittelst, dass niemand perfekt ist. Fehler sind durchaus erlaubt. Entscheidend ist der offene Umgang mit ihnen.

Sei offen für Neues!

Ein Digital Leader zu sein, bedeutet immer auch, sich auf Neues einzulassen und Lösungsansätze auszuprobieren, die im klassischen Arbeitsumfeld undenkbar wären. Scheu dich nicht davor, unkonventionelle Wege einzuschlagen. Genau das brauchst du als Digital Leader.

Jung, talentiert und motiviert

Lindas Weg zur Führungskraft

„Ist doch auch nur ein Stück Papier“ – denkt Linda noch bis vor ein paar Jahren über einen Hochschulabschluss. Die Einstellung der jungen Stuttgarterin ändert sich, als sie merkt, dass sie im Beruf an Grenzen stößt. Sie möchte weiterkommen und den nächsten Schritt gehen – eine Position mit Personalverantwortung. Dafür braucht sie einen akademischen Titel im Lebenslauf. Wieso sie heute happy mit der Entscheidung für ein Studium ist und sich sogar wünscht, sie hätte früher damit angefangen, hat sie uns erzählt.

Vor ein paar Monaten feiert Linda ihr 10-jähriges Jubiläum bei der Kreissparkasse Ludwigsburg. Dabei ist sie gerade mal 27 Jahre alt. Die ehrgeizige Stuttgarterin weiß früh, was sie will: Nach einem Schüler-Praktikum bei der Bank entdeckt sie ihre Leidenschaft für Finanzen und beginnt direkt nach der Realschule dort ihre Ausbildung. Mit 19 ist sie ausgebildete Bankkauffrau und fängt in der Beratung an. Um sich für höhere Stellen zu qualifizieren, absolviert sie berufsbegleitend ihren Fachwirt an der Sparkassenakademie. Doch es bleibt bei dem Beraterjob. „Ich habe relativ schnell gemerkt, dass mich das dauerhaft nicht glücklich machen wird. Der Job macht mir Spaß, aber langfristig wäre ich damit einfach unterfordert.“ Was sie dauerhaft glücklich machen würde – das weiß Linda schon: Eine Führungsposition soll es sein – sie möchte Personalverantwortung. Und weil Linda gut organisiert ist, hat sie schnell einen Weg gefunden, wie sie ihr neues Ziel erreicht: An der FOM studiert sie seit knapp zwei Jahren BWL im Bachelor – berufsbegleitend, neben ihrem Vollzeitjob bei der Bank.

Von Vorbildern und Mentoren

Ein Vorgesetzter erkennt Lindas Potential und bestätigt sie in ihrem Wunsch nach einer leitenden Position. Er glaubt an sie und fördert ihre Entwicklung innerhalb des Unternehmens. „Eine gute Beziehung zu den Menschen bei der Arbeit, insbesondere zu den eigenen Vorgesetzten, halte ich für sehr wichtig. Die Vertrauensbasis, die da herrscht, ist letztendlich auch das, was mich hält – monetäre Anreize könnten niemals ausreichen.“

Vorbilder hat Linda nicht nur im beruflichen Umfeld: „Ich komme glaube ich sehr nach meinem Opa. Der ist zwar schon in Rente, hat aber keinen einzigen Tag nicht gearbeitet – er findet einfach immer etwas, was zu tun ist. Meine Eltern sind da viel lockerer. Meine Mutter hat mich neulich noch gefragt, wieso ich überhaupt studiere – mein Leben war doch schließlich auch davor ganz gut.“, erzählt Linda und lacht. Die Meinung von anderen, insbesondere von jemandem, der schon Erfahrung auf einem bestimmten Gebiet hat, hört sie sich gerne an, trifft am Ende aber ihre eigenen Entscheidungen: „Ich habe meinen eigenen Kopf und weiß schon selbst genau, was ich will.“

Wer ernst genommen werden will, muss sich selbst ernst nehmen

Die Förderung, die Linda im Beruf erfährt, möchte sie auch weitergeben. „Ich habe gemerkt, dass ich andere Mitarbeiter gerne in ihrer Entwicklung unterstütze. Ich bin ein sehr selbständige Person und lege meist direkt los. Wenn ich anderen helfen kann, ihnen Dinge erklären und dann sehe, dass sie jetzt besser zurechtkommen, macht mich das happy.“ Ob sie Sorgen hat, dass sie ernst genommen wird? „Nein. Anfangs war das schon meine Befürchtung, aber ich hatte bisher noch nie Probleme damit. Ich nehme mich selbst ernst – weiß, was ich kann und was ich fordern kann. Ich glaube diese konsequente Art verschafft mir auch Respekt.“

 „Ich gebe nicht auf, sondern Gas!“

Linda war schon immer ein ehrgeiziger Typ. Was sie macht, macht sie richtig – gibt immer 100 Prozent. Dabei fällt auf: Ehrgeiz bedeutet nicht gleich Verbissenheit. Lindas lockere Art fällt sofort auf und ist etwas, das sie sich selbst auch unbedingt bewahren möchte: „Ich sehe die Dinge nicht zu streng. Ich muss auch nicht überall die Beste sein, aber ich will schon vorne mit dabei sein", erklärt Linda mit einem Augenzwinkern. Wie ihre Freunde sie beschreiben würden? „Auf jeden Fall als diszipliniert. Ich gehe gerne auch mal den schweren Weg. In der Vergangenheit hat sich das für mich immer ausgezahlt.“

Ihre Ausbildung hat sie mit Bravour gemeistert und auch das Bachelor-Studium wird Linda sehr wahrscheinlich ein Semester früher abschließen. Dabei kommt ihr eine bestimme Charakter-Eigenschaft zu Gute: Ihr positives Mindset. „Ich sehe eigentlich immer das Positive in jeder Situation. Auch wenn es mal Probleme auf der Arbeit gibt, verharre ich nicht lange in Gedankenschleifen, sondern frage mich stattdessen ‚Was kann ich tun, um es zu ändern?‘ Alles andere bringt mich ja nicht weiter.“ Klingt eigentlich logisch und ist doch eine überraschend weise Einstellung für eine so junge Frau. Selbst der Corona-Situation kann Linda auch etwas Gutes abgewinnen. „Ich schreibe gerne Hausarbeiten, also habe ich einige Module vorgezogen und schon mal abgearbeitet. So spare ich mir ein ganzes Semester! Ich finde es super wie schnell die FOM reagiert und sich entsprechend auf die neue Situation umgestellt hat. Ich kann alle Vorlesungen jetzt online belegen und spare mir den Hin- und Rückweg zur Hochschule.“

Drei Fragen an Linda

1. Was würdest du genau so wieder machen?

Beruflich würde mich immer wieder für die beiden Bereiche Finance und Führung entscheiden.

2. Was würdest du auf jeden Fall anders machen?

Ich würde wahrscheinlich noch früher mit dem Studium anfangen. Ich finde, da habe ich am Anfang etwas Zeit verloren. Sonst bin ich aber sehr glücklich mit meinem Leben.

3. Was sind deine drei Gründe für ein Studium an der FOM?

  • Die Möglichkeit, dass ich berufsbegleitend studieren konnte – und das in der Nähe meines Heimatortes.
  • Das positive Feedback von Kollegen, die auch schon an der FOM studiert haben.
  • Die große Auswahl an Studiengängen. Und es kommen ja sogar immer mehr dazu. Da denke ich oft „Oh, das hätte mich auch noch interessiert!“

 

Wenn du aufgeben willst…denk daran, warum du angefangen hast.