Build up your network

Wieso gute Beziehungen wichtig sind und wie du sie aufbaust

Vitamin B-Mangel ist nicht nur schlecht für deinen Körper, sondern auch für deine Karriere, denn es gilt: Gute Kontakte schaden nur dem, der keine hat. Ob in der Kantine, bei einem Networking-Event in deiner Stadt, in den sozialen Medien oder bei einem Alumni-Treffen – Möglichkeiten zum Netzwerken gibt es genug. Aber wo fängt man da an und welche Leute braucht man im Netzwerk? Wir zeigen dir, warum Networking so wichtig ist und wie du dir erfolgreich dein persönliches Netzwerk aufbaust.

The business of business is relationships; the business of life is human connection.

Robin S. Sharma

Geschäftsleute unterhalten sich in kleiner Gruppe

Gute, berufliche Kontakte können dir einen neuen Job verschaffen, dich in deinem aktuellen weiterbringen oder dich motivieren, Neues zu probieren. Es ist nicht nur wichtig, sich im Privatleben mit Gleichgesinnten zu umgeben, sondern auch im Berufsleben. Schließlich verbringt man die meiste Zeit seines Lebens mit Arbeit. Die richtigen Kontakte, das sprichwörtliche Vitamin B – all das kann Türen öffnen, die sonst verschlossen bleiben. Eine Studie der EU-Kommission zeigt: Rund ein Drittel aller europäischen Arbeitnehmer zwischen 16 und 29 Jahren finden ihre Jobs über persönliche Kontakte.

The new network

Die Digitalisierung macht das Kontakteknüpfen einerseits einfacher, andererseits ist das Thema Networking auch komplexer geworden: Es gibt ein Überangebot an digitalen Plattformen, das Angebot von Networking-Events steigt und durch die digitale Vernetzung erscheinen immer mehr Multiplikatoren als wichtig. Da ist es gar nicht so einfach, den Überblick zu behalten. Gleichzeitig hat auch das Networking selbst an Bedeutung gewonnen: Ein gut aufgestelltes Netzwerk und die richtigen Kontakte helfen dir, dich als Experte in deinem Bereich zu positionieren und beruflich erfolgreich zu sein. Dabei lohnt es sich, sich nicht nur im eigenen Team umzuschauen, sondern auch Kontakt zu anderen Abteilungen oder sogar Branchen zu suchen – denn jeder neue Kontakt führt zu neuen Ideen, Blickwinkeln und vielleicht auch Möglichkeiten. Und das Schöne ist: Beide profitieren davon!

Wer gehört ins Netzwerk?

Wichtig bei der Auswahl deiner Kontakte ist die Frage: Was möchte ich mit meinem Netzwerk erreichen? Was ist mein persönliches Ziel? Beim Netzwerken gelten nicht zwingend hierarchische Strukturen, sondern die sozialen Rollen deiner Kontakte sind viel wichtiger. Du musst dich nicht unbedingt mit deinem obersten Chef anfreunden, um möglichst weit zu kommen – obwohl es natürlich nicht schaden kann – sondern suche dir einen Mentor. Er kann dir wichtige Tricks, Informationen und Umgangsformen vermitteln und dir bei deiner professionellen Entwicklung helfen, da er selbst einen ähnlichen Weg gegangen ist. Versuche dabei aber nicht, deinen Mentor 1:1 zu kopieren – schließlich musst du auch noch deine eigenen Fehler machen dürfen und daraus lernen. Falls du im Job vor einer komplexen Aufgabe stehst, die vielleicht mal einen anderen Blickwinkel zur Lösung benötigt, kann es außerdem nicht schaden, Menschen aus anderen Bereichen in sein Netzwerk aufzunehmen. Fachfremde Meinungen können deinen Horizont erweitern und deine Weiterentwicklung fördern. Zuletzt ist es natürlich ratsam, sich Gleichgesinnte zu suchen. Dabei geht es um Kontakte aus deiner Branche, die sich tagtäglich denselben Herausforderungen stellen. So könnt ihr euch gegenseitig unterstützen, bestärken und euch austauschen.

Jeder Mensch netzwerkt anders: Die einen gehen selbstbewusst auf andere zu und beginnen ein Gespräch, andere tun sich schwer damit, den ersten Schritt zu machen. Chancen zum Netzwerken gibt es auf jeden Fall viele. Du musst sie nur ergreifen! Eine tolle Möglichkeit, neue und gleichgesinnte Kontakte zu treffen, ist beispielsweise das Mentoren-Programm an der FOM, der Hochschule für Berufstätige. Hier kannst du bereits als Studierender  und Absolvent in den Austausch treten. Nutze diese Möglichkeit und vernetze dich– du kannst nur davon profitieren!

Worauf kommt es am Ende an?

Wie wirst du aber zum perfekten Netzwerker? Was sind die wichtigsten Regeln? Bevor du zum perfekten Netzwerker aufsteigst, solltest du die vier Grundregeln beherzigen:

  1. Bestimme dein Ziel

Was erwartest du von den Kontakten? Was willst du damit erreichen? Nur wer seine Ziele definiert, behält den Blick fürs Wesentliche und kann das auch anderen vermitteln.

  1. Klasse statt Masse

Dein Netzwerk ist nur so wertvoll wie seine Mitglieder. Wen man in seinen privaten Zirkel aufnimmt, sollte von den Zielen abhängen, nicht von der Statistik oder Hierarchien. Es geht nicht darum, endlos viele Kontakte im Netzwerk zu haben, sondern konzentriere dich auf die, die dich wirklich weiterbringen.

  1. Erst geben, dann nehmen

Netzwerke basieren auf Austausch – nicht nur du solltest davon profitieren, sondern auch dein Kontakt. Der beste Einstieg sind berufliche Gemeinsamkeiten und der Austausch von Wissen. Und zwar ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Dann kommt bestimmt auch etwas zurück!

  1. Kontakte müssen gepflegt werden.

Mit der Kontaktaufnahme ist das Netzwerken nicht getan, denn sie müssen auch gehegt und gepflegt werden. Ist die Verbindung also herstellt, sollte sie vertieft werden – und das sowohl digital, als auch analog. By the way: Menschen nehmen es positiv auf, wenn du dich an bestimmte Dinge an ihnen erinnerst und diese Info im Gespräch wieder aufgreifst.

Du kannst     
glücklich
   sein

#allessein

INSTAGRAM