Let’s do this!

Wie du durch Selbstmotivation deine Ziele erreichst

Das neue Jahr ist angebrochen – die guten Vorsätze sind schon lange geplant. Ganz egal wie dein Ziel lautet, mehr Sport treiben, eine neue Sprache lernen oder endlich mit dem Studium beginnen, von dem du schon immer geträumt hast: Ohne Motivation geht gar nichts! Wir verraten dir, wie du dich auch in schwierigen Zeiten selbst motivierst und so den entscheidenden Unterschied auf dem Weg zum Erfolg machst.

The secret of getting ahead, is getting started.

Marc Twain

Wir alle kennen das, nachdem wir uns etwas Bestimmtes vorgenommen haben: Anfangs sind wir noch voller Euphorie und Tatendrang, nach einiger Zeit jedoch macht sich Ernüchterung breit. Wozu mit dem Sport beginnen - das Fitnessstudio hat aufgrund der Pandemie eh geschlossen und ein Workout auf dem Schlafzimmerboden macht doch nur halb so viel Spaß. Auch die französische Grammatik besteht plötzlich aus 90 Prozent unregelmäßigen Verben. Und Wirtschaftspsychologie studieren? Wirklich? Dafür bist du doch eh viel zu alt und jetzt wieder wie ein Student leben – darauf hast du echt keine Lust. Solche Tiefs sind völlig normal und menschlich. Wer es jetzt schafft, den eigenen Schweinehund zu besiegen und sich auch in schwierigen Situationen immer wieder selbst zu motivieren, hat einen entscheidenden Vorteil. Aber was ist eigentlich Motivation, wo kommt sie her und wie kann man sie sich bewahren?

 

 

Bedürfnispyramide

Motivation ist die Verhaltensbereitschaft, ein bestimmtes Ziel zu erreichen und dafür Zeit, Energie und Arbeit zu investieren. Sie kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein oder auch negativ. In „Motivation“ steckt das Wort „Motiv“, also die Absicht oder der Grund etwas zu tun. Diese Motive sind individuell und können im Detail bei jedem anders aussehen. Gemäß des bekannten Psychologen Abraham Maslow folgen die Bedürfnisse des Menschen jedoch einem gewissen Schema, das sich in Form einer Pyramide anordnen lässt. Ganz unten befinden sich existenzielle Grundbedürfnisse wie die Luft zum Atmen, Wasser, Nahrung und Schlaf. Danach kommen Sicherheits- und Sozialbedürfnis, Wertschätzung und an der Spitze der Pyramide steht die „Selbstverwirklichung“. Erst wenn das untenliegende Bedürfnis befriedigt ist, entsteht das darauffolgende. So wird sich z.B. niemand, der gerade Hunger leidet über seine wahre, berufliche Bestimmung Gedanken machen. In unserer westlichen Welt sind wir größtenteils in der glücklichen und privilegierten Lage, dass unsere Grundbedürfnisse abgedeckt sind. So entsteht bei Vielen der Wunsch nach Wachstum und der Erfüllung seiner Selbst – eine konkrete Motivation mit zielgerichteter Handlungsmöglichkeit.

Intrinsisch vs. extrinsisch

Motivation lässt sich unterscheiden in intrinsische und extrinsische Motivation. Letztere ist von äußeren Faktoren bestimmt z.B. indem man den langweiligen Beamten-Job annimmt, damit die Eltern zufrieden sind oder man sich auf der Arbeit anstrengt, damit man die Gehaltserhöhung bekommt. Die intrinsische Motivation kommt aus dir selbst heraus und wird daher als die wirksamere angesehen. Intrinsisch motiviert ist jemand dann, wenn ihm das, was er tut, wirklich Spaß bereitet und er darin einen Sinn sieht. So würde er beispielsweise eine bestimmte Tätigkeit auch dann ausüben, wenn er so gut wie kein Geld dafür bekäme. In der Realität kommt Motivation nie nur von innen oder nur von außen – es ist meistens eine Mischung. Die intrinsische Motivation bringt allerdings den Vorteil mit sich, dass sie unabhängig von äußeren Faktoren existiert. Auch wenn die Umstände schwierig werden, bleibt man so handlungsfähig. Soweit zur Theorie. Was du konkret tun kannst, um im Alltag motiviert deine Ziele zu verfolgen, verraten wir dir jetzt.

Motivate yourself!
  1. Sei ein Visionär!

Walt Disney soll mal gesagt haben „Was ich träumen kann, das kann ich auch tun“. Tatsächlich fällt es uns leichter etwas umzusetzen, das wir uns vorstellen können. Du solltest also immer wissen WOFÜR du etwas tust. Was wünschst du dir vom Leben? Wie soll deine Zukunft einmal aussehen? Je konkreter dieses Bild ausfällt, desto gezielter kannst du darauf hinarbeiten. Du träumst von deinem eigenen Business? Super! Stell dir ganz genau vor in welcher Umgebung du arbeitest, wie z.B. die Räumlichkeiten aussehen und welchen Tätigkeiten du nachgehst. Versuche dabei auch mal in dich hinein zu fühlen, was diese Vorstellung mit dir macht. Bist du stolz, zufrieden, glücklich? Merke dir dieses Gefühl! Darauf kannst du zurückgreifen, wenn du gerade mit dir selbst haderst.

 

  1. Verschaffe dir einen Überblick!

Überforderung und die Angst vor dem Unbekannten sind echte Motivationskiller. Wenn wir das Gefühl haben, eine bestimmte Aufgabe nicht bewältigen zu können, schieben wir sie vor uns her. Wir können den Arbeitsaufwand nicht abschätzen und fühlen uns wie gelähmt beim Gedanken an den riesigen Berg Arbeit. Wichtig ist daher, den Anfang zu finden. Zu Beginn oder am Ende eines Uni- oder Arbeitstages ist der ideale Zeitpunkt, sich einen Überblick über die noch offenen Punkte zu verschaffen. Wenn du weißt, was dich erwartet, ist es gleich viel weniger bedrohlich. Auch das größte, endlos wirkende Projekt, lässt sich in viele kleine Teilaufgaben unterteilen.

 

  1. Führe Selbstgespräche

Selbstgespräche führen? Wirklich? Ja, wirklich! Aber keine Angst, du musst keine lauten Diskussionen mit dir selbst auf einer Parkbank führen. Es geht vielmehr darum, dir selbst gut zuzureden und Mut zu machen. Sei dein eigener Motivationscoach! Rede dir ein, dass eine Aufgabe Spaß macht oder dass sie schnell erledigt ist. Es spielt keine Rolle, ob es der Realität entspricht. Solange du davon überzeugt bist, veränderst du deine eigene Wahrnehmung und gehst ganz anders an Dinge heran. Die Stimme in deinem Kopf ist für gewöhnlich dein größter Kritiker? Mache sie stattdessen zu deinem Verbündeten! Je öfter du positive Affirmationen wiederholst, desto tiefer setzen sie sich in deinem Unterbewusstsein fest und programmieren auf Dauer deine Grundeinstellung um.

 

  1. Belohne dich selbst

Extrinsische Faktoren können gut motivieren wie wir bereits gelernt haben. Auch du selbst kannst dir äußere Anreize schaffen, die für einen Motivationsschub sorgen. Allein der Gedanke an dein Lieblingsessen nach einer längeren Lernsession kann Wunder bewirken. Feiere deine Erfolge ganz bewusst – sei dein eigener Cheerleader! So lädst du die eigenen Batterien wieder auf und bist fit für den nächsten Schritt.

 

  1. Sorge für mehr Spaß

Es gibt Tätigkeiten, die müssen einfach erledigt werden, auch wenn gerade kein höherer Sinn darin zu sehen ist. Wäsche bügeln, das Bad putzen oder endlich die Steuererklärung abgeben. Ungeliebte Aufgaben werden erträglicher, wenn du die Atmosphäre angenehmer gestaltest. Dreh beispielsweise deinen Lieblingssong voll auf, während du mit dem Wischmopp durch das Badezimmer flitzt. Oder gönn dir noch eine duftende Tasse frisch aufgebrühten Kaffee, wenn du dich an die Steuererklärung setzt. Du kannst dich auch bewusst auf die Momente der unliebsamen Tätigkeiten fokussieren, die dir angenehm erscheinen. Zum Beispiel das Gefühl vom Dahingleiten des Bügeleisens über die knittrige Wäsche.

 

Du merkst schon, sich selbst zu motivieren erfordert auch eine gute Portion Selbstdisziplin. Sei dabei nicht zu streng zu dir: Jeden Tag vor Energie und Motivation zu strotzen ist unmöglich. Die höchste Motivation ziehen wir immer aus etwas Sinnstiftendem. Etwas, das wir aus Überzeugung tun und das uns Spaß bereitet.

Du wolltest schon immer studieren, möchtest jetzt aber nicht auf dein Gehalt und deinen Lebensstandard verzichten? Es ist nie zu spät, neue Wege einzuschlagen. An der FOM Hochschule kannst du aus einer Vielzahl von berufsbegleitenden Studiengängen wählen. Folge deiner Berufung neben dem Beruf! Denn die Zukunft kommt. Mit Sicherheit.

Da geht noch was!

Warum sich Weiterbildung immer lohnt

Du hast deine Ausbildung oder dein Studium in der Tasche und denkst: That’s it – fertig mit Schule und Hörsälen. Und das geht wohl den allermeisten so. Fast jeder möchte danach erstmal sein Wissen in der Praxis anwenden, Geld verdienen und unabhängig sein. Nach vielen Jahren im Beruf kehrt bei vielen eine gewisse Bequemlichkeit ein. Familienleben und dein Arbeitsalltag passen ganz gut zusammen und dein Job an sich ist auch in Ordnung. Aber ist da nicht immer noch etwas Luft nach oben? Ein besseres Gehalt, mehr Verantwortung und Sicherheit – die Gründe, dich persönlich und beruflich weiterzubilden sind unendlich. Gib dich nicht mit einem „in Ordnung“ zufrieden: Da geht doch noch was!

Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Hört man damit auf treibt man zurück.

Laozi

Lernen ist nur was für die Schulzeit, findest du? Ganz und gar nicht, denn Bildung ist und bleibt einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren im Leben. Ob du bereits eine Ausbildung oder ein Studium abgeschlossen hast oder schon seit mehreren Jahren erfolgreich im Job angekommen zu sein glaubst – die Realität ist: Alles um dich herum entwickelt sich stetig und in rasanter Geschwindigkeit weiter. Eine komplexer werdende Umwelt hält für uns viele neue Möglichkeiten, aber auch neue Herausforderungen bereit. Was du heute gelernt hast, kann morgen schon überholt sein. Kaum jemand von uns wird in 30 Jahren noch in derselben Firma arbeiten wie es vielleicht noch in der Generation unserer Eltern der Fall war. Unzählige Berufe, die heute ganz normal klingen, gab es vor einigen Jahren noch nicht. Umso wichtiger ist es also, am Ball zu bleiben und sich – in Form von Seminaren, Workshops und Studiengängen – über neue Erkenntnisse und Technologien zu informieren. Noch nicht überzeugt? Wir haben noch ein paar weitere Argumente für dich, wieso gezielte Weiterbildung dich im Leben voranbringt:

Ein sicherer Arbeitsplatz

Wir haben es bereits angedeutet: Die Welt ist ständig im Wandel und so auch der Arbeitsmarkt. Fähigkeiten und Berufe, die bis vor ein paar Jahren hochgefragt waren, sind heute nicht mehr relevant. Indem du dich weiterbildest und dir aktuelles Wissen aneignest, bleibst du für Unternehmen als Fachkraft interessant und nützlich. Studien belegen außerdem, dass Akademiker die geringste Wahrscheinlichkeit aufweisen, arbeitslos zu werden. Bildung – insbesondere mit akademischem Abschluss – ist und bleibt also so gefragt wie nie.

Der Konkurrenz einen Schritt voraus

Die Konkurrenz schläft nicht! Auf eine interessante Stelle kommen oft Hunderte Bewerbungen – es ist somit, wichtig sich positiv abzuheben. Weiterbildungen signalisieren den Personalern, die die Erst-Auswahl treffen, dass du engagiert, ehrgeizig und immer up-to-date bist, was Entwicklungen in deiner Branche angeht. Selbst branchenfremdes Wissen kann relevant sein, denn oft lassen sich Sachverhalte übertragen und du findest kreativere Lösungen für ein Problem, indem du über den eigenen Tellerrand hinausschaust. Auch die reine Bereitschaft zu zukünftigen Fort-oder Weiterbildungen, hinterlässt im Job-Interview einen guten Eindruck.

Mehr Gehalt

Und nicht nur bessere Karrierechancen winken dir, wenn du offen für Weiterbildungen bleibst. Studien zeigen einen nachweisbaren Zusammenhang zwischen Bildung und Gehalt. Mit jedem Jahr, in dem du dir zusätzliches Wissen aneignest, gehen demnach bis zu 5 % Gehalts-Steigerung einher.

Deine Chance zum Aufstieg

Auch wenn es um die Vergabe von Führungspositionen geht, gilt: Je höher der Bildungsgrad, desto besser die Aufstiegschancen. Viele leitende Positionen erfordern zudem einen akademischen Abschluss. Es ist durchaus möglich, dass du super in deinem Job bist und trotzdem nie als Führungskraft in Frage kommst, weil dir der Bachelor oder Master-Abschluss fehlt. Es ist nie zu spät, den nächsten Schritt gehen. Studieren ist nicht nur in jedem Alter möglich, sondern auch neben dem Beruf. An der FOM Hochschule gibt es eine große Auswahl an Studiengängen, die du flexibel an deinen Berufsalltag angepasst absolvieren kannst - egal ob Management, Psychologie, Recht, IT, Ingenieurswesen oder Gesundheit und Soziales.

Neue Perspektiven

Lebenslanges Lernen gibt dir nicht nur die Möglichkeit, deine Lage im bisherigen Job zu verbessern. Vielleicht sind es gar nicht Gehalt oder die Karrierechancen, mit denen du unzufrieden bist, sondern, es ist die aktuelle Tätigkeit, die dir keinen Spaß macht. Auch hier können dir gezielte Weiterbildungen Türen und völlig neue Möglichkeiten eröffnen. Sei es die Fachspezialisierung, die deine Kenntnisse in einem bestimmten Bereich auffrischt und dich so für eine neue Position im Unternehmen qualifiziert - sei es das Zweitstudium in Wirtschaftspsychologie, von dem du schon so lange träumst und das dir den Weg in deinen Wunschjob ebnet: Die Komfortzone zu verlassen, neugierig und offen für Neues zu bleiben hält viele wunderbare Möglichkeiten für dich bereit. Gib dich nicht mit „ok“ zufrieden, sondern nimm dir, was du verdienst! Zögere nicht länger und nutze deine Chance – du kannst alles sein!

Planlos im Job

Wege aus der beruflichen Perspektivlosigkeit

Seit Wochen begleitet es dich schon - dieses mulmige Gefühl am Morgen, wenn der Wecker klingelt und ein neuer Arbeitstag beginnt. Dir fehlt es an Elan, an Motivation und Antrieb, denn du merkst, du stößt beruflich an deine Grenzen. Dass solche Phasen im Laufe deines Arbeitslebens kommen und gehen, ist völlig normal. Vielleicht geht es dir privat nicht besonders gut, dein Unternehmen befindet sich im Sommerloch oder das Leben eines Freundes erscheint dir gerade viel spannender als dein Eigenes. In diesem Fall genügt es meist, auszuharren und die Ohren steif zu halten. Ist jedoch eine berufliche Perspektivlosigkeit der Auslöser für deine Unzufriedenheit, ist es an der Zeit deine Situation aktiv zu verbessern. Ganz nach dem Motto: „Kreiere das Leben, das du liebst“. Doch wie gehst du dabei am besten vor? Wir zeigen dir, wie du deine Planlosigkeit in einen Plan verwandelst.

You will either step forward into growth, or you will step backward into safety

Abraham Maslow

Zuallererst ist es wichtig, dass du dir die richtigen Fragen stellst, denn Selbstreflexion ist das A und O, wenn man etwas verändern möchte. Bist du grundsätzlich zufrieden mit deinem Aufgabenbereich, aber bekommst keine ausreichenden Möglichkeiten dich weiterzuentwickeln? Stimmen Faktoren wie Betriebsklima, Arbeitsweg und Entlohnung? Wie sieht es mit deiner Work-Life-Balance aus? Gibt es in der Firma andere Jobs, die dir Spaß machen könnten? Oder in welchen anderen Unternehmen könntest du dir ansonsten vorstellen, deiner Tätigkeit nachzugehen? Oder könntest du dir sogar vorstellen in einer gänzlich neuen Branche zu arbeiten?

Hast du diese Fragen erst einmal beantwortet, ergeben sich unterschiedliche Folge-Szenarien:

1. Du merkst, dass du in deinem jetzigen Job im Unternehmen im Großen und Ganzen doch ganz glücklich bist und hier weiterhin arbeiten möchtest. Neue Perspektiven wären jedoch schön!

2. Du möchtest einem anderen Job im selben Unternehmen nachgehen.

3. Du möchtest den Arbeitsplatz wechseln, aber demselben Job nachgehen.

4. Du möchtest einen anderen Job in deiner aktuellen Branche in einem anderen Unternehmen nachgehen.

5. Du möchtest die Branche wechseln und auf zu neuen Ufern.

Je nach Szenario sind manche der folgenden Tipps natürlich etwas besser oder schlechter für deine Situation geeignet. Behalte zunächst unpassend erscheinende Maßnahmen dennoch im Hinterkopf. Denn man weiß schließlich nie, wie das Leben noch spielt.

Aufgabenwechsel: Switch it up!

Dieser Tipp ist vor allem dann wertvoll, wenn du dich dazu entschieden hast, in deinem jetzigen Job und Unternehmen zu bleiben, weil du eigentlich doch ganz zufrieden bist. Wie wäre es also zum Beispiel mit einem Aufgabenwechsel? Gibt es vielleicht Bereiche oder Tasks, die aktuell bei einem Kollegen liegen, die du aber gerne einmal ausprobieren würdest? Vielleicht geht es ihm ja genauso wie dir und er erklärt sich zu einem Tausch bereit. Sollte das der Fall sein, muss dieser Schritt natürlich erst einmal mit dem Vorgesetzen besprochen werden. Erscheint dir oder deinem Chef ein Aufgabentausch zu abrupt oder radikal, könntest du auch in Erwägung ziehen, deinen Kollegen erst einmal bei kleineren Aufgaben zu unterstützen. So bietet sich dir außerdem die Möglichkeit in seinen Bereich hinein zu schnuppern, bevor du nach dem Tausch doch wieder unglücklich bist.

Neue Aufgaben übernehmen

Ebenfalls eine gute Möglichkeit, um neue Perspektiven einzunehmen, ist die Übernahme von neuen Aufgaben. Mit einem neuen, spannenden Projekt lassen sich auch die Standard-To-Dos besser ertragen und es kommt Schwung in deinen beruflichen Alltag. Stelle zuvor jedoch auf jeden Fall sicher, dass du genug Kapazitäten frei hast. Andernfalls führt dein neues, motivierendes Projekt noch zum genauen Gegenteil.

Das berufliche Netzwerk ausbauen

Dieser Tipp ist eigentlich immer relevant: Pflege dein Netzwerk! Egal für welches der Szenarien du dich entschieden hast - dein Netzwerk ist dein Kapital. Das Knüpfen neuer Kontakte kann dir so einige Türen öffnen und du erhältst von ihnen hilfreiche Insidertipps oder Infos über die Ausschreibung neuer Stellen. Durch den Austausch mit anderen Personen aus deinem - oder einem neuen – Tätigkeitsbereich, kannst du dir außerdem neues Wissen aneignen und von anderen Perspektiven lernen.

Weiterbildungen besuchen

Das Aneignen neuer Kompetenzen und Kenntnisse ist wohl das A und O, wenn es darum geht, sich weiterzuentwickeln. Dementsprechend sind Weiterbildungen von großer Wichtigkeit - sei es in Form von Praktika, Workshops oder sogar einem berufsbegleitenden Studium. Entschiedest du dich dazu, in deiner jetzigen Arbeitssituation zu verharren, könnte eine Weiterbildung neben dem Beruf zu mehr Abwechslung führen. Denn je mehr Wissen du dir aneignest, desto größer ist der Bereich, in dem dein Chef dich einsetzen kann. Wechselst du den Job oder die Branche, ist eine Erweiterung deiner Qualifikationen eventuell sogar ein Muss. Nun liegt es an dir, zu entscheiden, welche Maßnahmen zu ergreifen sind. Reicht es, einen Workshop zu besuchen? Oder ist doch ein Studium nötig? Ist letzteres der Fall, ist ein berufsbegleitendes Studium an der FOM vielleicht die richtige Wahl für dich. Es ermöglicht dir, deine Fähigkeiten in Theorie und Praxis zeitgleich auszubauen und löst dich außerdem nicht aus deinem beruflichen Alltag heraus. Schau dir doch einmal das Studienangebot der FOM Hochschule an – hier findest du zahlreiche Bachelor- und Master-Studiengänge, bei denen du berufsbegleitend dein Wissen ausbauen kannst. So steht deinem Perspektivwechsel nichts mehr im Weg.

Was du nicht liebst, lass los!

Tipps für einen erfolgreichen beruflichen Perspektivwechsel

Langeweile, Unsicherheit, Stillstand – Gründe gibt es viele, um über eine berufliche Neuorientierung nachzudenken. Und, dass viele Menschen vielleicht früher oder später an ihrer beruflichen Wahl zweifeln und sich neue Perspektiven suchen, ist ja auch kein Wunder. Eine Entscheidung, die du mit 18 Jahren getroffen hast, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr mit deinen späteren Vorstellungen, Zielen und Interessen vereinbar. Hinzu kommt, dass das Wissen um die eigenen Fähigkeiten, Wünsche und Bedürfnisse in diesem Alter nur gering ist und wir daher häufig auf den Rat Anderer vertrauen - auch bei der Studien- und Berufswahl. Dabei ist diese Entscheidung eigentlich eine sehr wichtige. Denn für die meisten Menschen stellt der Job einen bedeutsamen Teil ihres Lebens dar. Sie verbringen nicht nur viel Zeit bei der Arbeit, sondern ziehen auch einen Sinn, Bestätigung, soziale Kontakte und Status aus ihr. Eine zweite Karriere anzustreben, wird also zu weitreichenden Veränderungen in allen Lebensbereichen führen. Und diese bringen sowohl starke Gefühle wie Aufregung und Verunsicherung oder Freude und Euphorie, als auch neue Perspektiven mit sich. Die folgenden Tipps können dir dabei helfen, deine Gedanken zu ordnen und dir den Start in deine neue Lebensphase erleichtern!

Habe keine Angst, das Gute aufzugeben, um das Großartige zu erreichen!

John Davison Rockefeller

Ziele setzen: Stelle dir die richtigen Fragen!

Du bist dir sicher, dass du einen beruflichen Perspektivwechsel benötigst, aber noch nicht, wohin die Reise gehen soll? Dann solltest du dir erst einmal darüber klar werden, was du willst und dir positive Ziele setzen, auf die du gerne und motiviert hinarbeiten kannst. Am besten geht dies, indem du dir die Zeit nimmst, eine Runde zu brainstormen und dir einige Fragen über dich selbst und deine beruflichen Ambitionen zu beantworten:

  • Welche Aufgaben im alten Job haben dir gut und welche weniger gut gefallen?
  • Was hat dir im Job gefehlt?
  • Was macht dich wirklich glücklich?
  • Worauf bist du neugierig?
  • Was hat dich früher schon immer interessiert?
  • Wo liegen deine Talente und wie kannst du sie einsetzen?
  • Wie kannst du dein Ziel erreichen?
  • Und bist du bereit etwas dafür zu opfern?
  • Kannst du dich auch in fünf Jahren noch für den Beruf begeistern?

Achte dabei darauf, stets ehrlich zu dir selbst zu sein und realistisch zu bleiben. Sind diese Fragen einmal beantwortet, wirst du den Weg, den du beschreiten willst, schon um einiges klarer sehen.

FOCUS ON YOU!

Vielleicht können dir auch Freunde und Familie bei der einen oder anderen Frage behilflich sein, indem sie dir eine konstruktive Einschätzung von „Außen“ geben. Ihre Meinung ist wichtig, denn sie kennen dich gut, wissen um deine Qualitäten und können dich bestmöglich unterstützen. Möglicherweise hat deine berufliche Umschulung sogar Auswirkungen auf ihr Leben. Kläre deshalb mit deinem „Inner Circle“, ob sie den Schritt und die damit verbundenen Konsequenzen mittragen und hinter dir stehen.

Gänzlich von ihnen abhängig machen solltest du deine Entscheidung jedoch nicht. Während sich die meisten Eltern freuen, wenn das eigene Kind Ärztin oder Jurist werden will, ist dies nicht unbedingt der Fall, wenn es seine Praxis aufgibt oder die Kanzlei verlässt. Veränderungen sind eben immer auch an einen Verlust von Sicherheit gekoppelt und der wird den Personen, die dir nahestehen, erst einmal Angst machen. Behalte jedoch im Kopf, dass es wichtig ist, was DU willst und dass es um DICH und DEINE Zukunft geht. DU musst deinen eigenen Weg entdecken und dich damit identifizieren können.

Network, baby!

Wenn du dann einmal weißt, wo die Reise hingehen soll, wird es Zeit, Maßnahmen zu ergreifen! Das Knüpfen neuer Kontakte zu Personen aus dem gewünschten Tätigkeitsfeld kann dir so einige Türen öffnen und dir viel über die neue Branche beibringen. Durch ein Netzwerk erhältst du nicht nur hilfreiche Insidertipps oder Infos über die Ausschreibung neuer Stellen, sondern kannst dir auch ein klareres Bild davon machen, was dich in deiner neuen beruflichen Perspektive erwartet. Außerdem kannst du dich bei anfänglichen Startschwierigkeiten an jemanden wenden, der den Einstieg in die Branche schon gemeistert hat und dir den Rücken stärken kann.

Einen kleinen Social-Boost findest du vielleicht sogar schon in deinem bestehenden Netzwerk. Hast du schon Kontakte in der zukünftigen Branche, die dir weiterhelfen könnten? Wer könnte dich eventuell empfehlen? Spitz einmal die Ohren und gehe auf ein paar Leute zu, die in deiner Wunschbranche arbeiten oder über entsprechende Kontakte verfügen.

Falls du niemanden kennst, könnten beispielsweise der Besuch von Konferenzen, Stammtischen, Messen oder Kongressen und der Eintritt in Vereine oder Berufsverbände gute Möglichkeiten zum Netzwerken sein. Auch deine Online-Präsenz solltest du pflegen. Xing und LinkedIn sind die führenden Plattformen für berufliches Networking. Lege dir hier ein Profil an, das vorteilhaft, aber authentisch ist und nimm Kontakt zu Personen aus der neuen Branche oder gar zu potenziellen neuen Arbeitgebern auf.

Education is key!

Wenn du planst in einem völlig neuen Tätigkeitsbereich zu arbeiten, wirst du schnell feststellen, dass dir Kenntnisse fehlen, die beim neuen Arbeitgeber gefragt sein werden. Das ist völlig normal, weil du ja eben NEU bist. Trotzdem solltest du dir Gedanken machen, wie du dir diese Kompetenzen am besten aneignen kannst. Reicht in deinem Fall der Besuch von Messen und Konferenzen und der Austausch mit potenziellen Kollegen? Oder genügt es im Selbststudium Bücher und Fachartikel zu lesen? Genügt es, eine Weiterbildung oder einen Workshop zu besuchen? Oder ist vielleicht ein Studium nötig? Denn ein Abschluss ist eben ein Abschluss, macht Eindruck und öffnet dir meist viele Türen. Ist ein Vollzeitstudium keine Option für dich, ist ein berufsbegleitendes Studium vielleicht die richtige Wahl. Es ermöglicht dir, deine Fähigkeiten in Theorie und Praxis zeitgleich auszubauen und löst dich außerdem nicht aus deinem beruflichen Alltag heraus. Schau dir doch einmal das Studienangebot der FOM Hochschule an – hier findest du zahlreiche Bachelor- und Master-Studiengänge, bei denen du berufsbegleitend dein Wissen ausbauen kannst. So steht einem Perspektivwechsel nichts mehr im Weg.

Ob du dich nun für die eine oder andere Variante entscheidest, eines steht fest: Jeder Lebensweg ist individuell und nicht festgeschrieben. Sei mutig und habe einen Plan, der Rest kommt von allein!

Soft Skills

A soft reminder

Erfolg besteht darin, dass man genau die Fähigkeiten hat, die im Moment gefragt sind

Henry Ford

Wer bereits ein Bewerbungsgespräch durchlaufen hat, der weiß, dass Henry Ford damit goldrichtig lag. „Wie würden Sie sich selbst beschreiben?“, „Was sind ihre Stärken?“, „Was sind ihre Schwächen?“ – das sind beliebte Fragen, die mittlerweile zum Standardrepertoire eines jeden HR-Managers gehören. Und die sogenannten „Soft Skills“ sind die Antwort. Welche Fähigkeiten dabei besonders gut ankommen und wie du sie erlenen kannst, verraten wir dir hier.

Soft Skills

Was sind Soft Skills und warum sind sie so wichtig?

Mit „Soft Skills“ sind persönliche Fähigkeiten gemeint, die zwar nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit der fachlichen Qualifikation stehen, jedoch durchaus einen wichtigen Einfluss auf den beruflichen Alltag nehmen. Sie zeigen deine sozialen, individuellen und methodischen Kompetenzen im Umgang mit dir selbst und anderen Menschen. Sie sind oft das maßgebliche „Je ne sais quoi“, das den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg bedeutet. Mit den richtigen Soft Skills bist du deinem Traumjob also ein ganzes Stück näher. Doch wie eignet man sich die gefragten, soften Fähigkeiten am besten an? Mit einem berufsbegleitenden Studium zum Beispiel. Hier hast du nicht nur die Chance, wichtige Soft Skills – fast nebenbei – oder konkret in Weiterbildungskursen, zu trainieren – du verbesserst sie außerdem während du bereits Arbeitserfahrung sammelst.

Welche Soft Skills sind im beruflichen Umfeld besonders gefragt?

Kommunikationsfähigkeit – Sei der Mensch, den du selbst gern kennenlernen würdest!

Die Fähigkeit richtig zu kommunizieren übst du eigentlich täglich und an der Hochschule in jedem Seminar. Schon als Ersti musst du offen auf deine Kommilitonen zugehen, um Anschluss zu finden und um dich an der Hochschule zurecht zu finden, kommst du häufig nicht umhin, dich mit anderen auszutauschen oder sie um Hilfe zu bitten. Seien es Studenten, Tutoren, Professoren oder Mitarbeiter des Prüfungsamts.  Auch in der Arbeitswelt ist Kommunikationsfähigkeit eine der wichtigsten Schlüsselqualifikationen, da sie die Basis für den erfolgreichen Umgang mit Kunden, geschäftlichen Kontakten und Kollegen bildet. Kommunikationsfähigkeit bedeutet nicht nur sich selbst mitzuteilen, sondern auch zuzuhören, die Gesprächssituation gut einzuschätzen und effektiv und angemessen darauf reagieren zu können. Was erwartet dein Gesprächspartner von dir und was möchtest du von ihm? Je besser du die gängigen Regeln verinnerlicht und ein Gespür für unterschiedliche Kommunikationssituationen entwickelt hast, desto sicherer wirst du dich im Arbeitsalltag bewegen.

Teamfähigkeit – Einer für alle und alle für einen!

Auch Teamfähigkeit ist eine wichtige Schlüsselqualifikation, die du in den meisten Seminaren an der Hochschule trainieren kannst, etwa bei gemeinsamen Referaten oder Teamprojekten. Von der Planung über die Recherche und Erarbeitung bis hin zur Präsentation, muss gemeinsam an einem Strang gezogen, kommuniziert und verhandelt werden. Du musst sowohl in der Lage sein, dich in das Projekt einzubringen, als auch die Meinung der anderen zu akzeptieren und Kompromisse einzugehen. Auch im Job wirst du mit unterschiedlichen Menschen und Meinungen konfrontiert sein und damit angemessen umgehen müssen. Es ist also nicht verwunderlich, dass Teamfähigkeit in den meisten Jobanzeigen erwünscht ist und Einzelkämpferinnen und -kämpfer nicht gern gesehen werden. Abgesehen von Gruppenprojekten in Seminaren, fördern auch andere Gruppenaktivitäten wie Sport, ehrenamtliche Tätigkeiten oder Studentenvereinigungen deine Team-Kompetenz.

Kompromiss-, Konflikt- und Kritikfähigkeit - Fortschritte finden außerhalb der Komfortzone statt!

Kommen wir gleich zu einem ganzen Bündel an Fähigkeiten, die eng mit Teamfähigkeit verknüpft sind. Klappt die Zusammenarbeit in der Gruppe nicht auf Anhieb gut oder sind nicht alle Mitglieder einer Meinung, werden Kompromiss-, Konflikt- und Kritikfähigkeit geübt.

Konfliktfähig zu sein bedeutet, Konflikte frühzeitig zu erkennen, eventuell gegenzusteuern und andernfalls in einer fairen Streitkultur, also konstruktiv argumentierend, zu lösen. Hierbei ist es außerdem wichtig, sachliche Kritik annehmen zu können, auch wenn es erst einmal schwerfällt – denn wer ist schon gerne im Unrecht? Einen Schritt zurück zu gehen und die eigene Meinung und Standpunkte zu reflektieren, hilft dir aber auch dich weiterzuentwickeln und deine Schwachstellen in Stärken zu verwandeln. Genauso solltest du natürlich auch trainieren, andere fair und konstruktiv zu kritisieren. Könnt ihr euch dennoch einmal partout nicht einigen, solltet ihr bereit dazu sein, aufeinander zuzugehen und einen Kompromiss zu finden. Denn auch im Job wirst du nur vorankommen, wenn du offen für alternative Ansätze bist, die Meinung anderer respektierst und aus deinen Fehlern lernst.

Es gilt also: Steh für dich ein, aber gib ruhig auch mal zu, wenn du im Unrecht bist. Niemand ist perfekt!

Flexibilität - Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer der, der er schon ist!

Diese Fähigkeit ist überall gern gesehen, aber besonders für diejenigen wichtig, die in einem sich ständig wandelnden und schnelllebigen beruflichen Umfeld arbeiten. Denn wer flexibel ist, kann sich gut in neue Unternehmensstrukturen einfügen und in neue Aufgaben eindenken. Auch Flexibilität kannst du bereits während deines Studiums trainieren – und zwar meist unbewusst. Sei es, wenn du den Stoff verschiedener Kurse parallel abarbeitest, gleichzeitig für mehrere Klausuren lernst oder in verschiedene Rollen schlüpfst, als Tutor, wissenschaftlicher Mitarbeiter oder Mitglied einer studentischen Organisation zum Beispiel. Auch ein Semester im Ausland oder der Umzug fürs Studium in eine andere Stadt zeigt, dass du anpassungsfähig und flexibel bist.

Selbstorganisation und Zeitmanagement – Ein Ziel ohne Plan ist nur ein Wunsch!

Egal ob an der Hochschule oder im Beruf – Zeitmanagement und Selbstorganisation sind das A und O. Bei deinem Job wirst du täglich Aufgaben priorisieren müssen, um deine Zeit so effektiv wie möglich zu nutzen. Pünktlichkeit bei Terminen und die Einhaltung von Fristen werden hier vorausgesetzt. Doch keine Sorge – auch hier hilft dir das Studium bereits dabei, diese Fähigkeiten zu trainieren. So fördert es beispielsweise die zielgerichtete Planung von Aufgaben und die Arbeit in Strukturen. Wenn du deine Soft Skills in diesem Bereich jedoch aktiv verbessern möchtest, kannst du bewusst darauf achten, dass du Termine und Fristen einhältst und frühzeitig mit dem Lernen beginnst. Konkret eignen sich To-do-Listen, Wochenpläne und Mindmaps super dazu, dir einen besseren Überblick über deine Aufgaben und Deadlines zu geben und somit Struktur und Zuverlässigkeit in deinen Alltag zu bringen.

Stressresistenz und Zuverlässigkeit – Bleibe positiv. Arbeite hart. Get the job done!

Ist bei der Planung von Deadlines und Abgaben dann doch einmal etwas falsch gelaufen, befindest du dich schnell unter Zeitdruck. Dies ist der perfekte Zeitpunkt, um dein Vermögen zur Stressresistenz und deine Zuverlässigkeit zu trainieren, denn auch im Job wird es zu stressigen Situationen kommen, in denen du einen klaren Kopf behalten und abliefern musst. Wenn du für einen erkrankten Kollegen einspringen oder einen zusätzlichen Auftrag innerhalb kürzester Zeit erledigen musst beispielsweise. Fokussiere dich in diesem Fall so gut es geht auf eine Aufgabe, setze Prioritäten und denk dran – YOU GOT THIS!

Problemlösung und Entscheidungsfähigkeit – Suche nicht nach Fehlern, suche nach Lösungen!

Im Laufe deines Studiums wirst du viele Entscheidungen treffen und Probleme lösen müssen. Angefangen bei der Wahl deiner Seminare, über die Themenfindung und Strukturierung einer Hausarbeit bis hin zur Planung deines monatlichen Budgets. Das kann dir vielleicht beizeiten überfordernd vorkommen, bereitet dich jedoch sehr gut auf den Arbeitsalltag vor. Hier wird nicht nur von dir erwartet werden, dass du selbstständig denken und Entscheidungen treffen, sondern auch, dass du auf Herausforderungen reagieren und Probleme lösen kannst.

Tipp: Die Ursache eines Problems liegt oft tiefer als gedacht. Achte darauf nicht bloß die Symptome abzuarbeiten, sondern das Problem an den Wurzeln zu packen und somit langfristig zu lösen. Und vor allem – bleib optimistisch! Nur wenn du daran glaubst, dass du das Problem lösen kannst, wirst du die Hindernisse auch überwinden können.

Get what you deserve!

Wie du mit richtigem Selbstmarketing im Job weiterkommst

Die Arbeit läuft super, du hast alles im Griff, bist zuverlässig und bringst immer deine Leistung. Das schreit doch nach Anerkennung oder sogar Beförderung, oder? Und die Beförderung kommt auch – doch nicht für dich, sondern für den Kollegen. Aber warum gerade dieser, der doch immer mehr redet als er wirklich tut und dem du regelmäßig bei der Arbeit hilfst? Fair ist das nicht und genau deshalb musst du zeigen, was du draufhast! In unseren fünf Tipps für erfolgreiches Selbstmarketing erfährst du, wie du dein Können und dein Auftreten perfektionieren kannst. So erntest du den Erfolg, den du verdienst.

Selbstvertrauen ist das erste Geheimnis des Erfolgs

Ralph Waldo Emerson

Selbstmarketing

Wie verkaufe ich mich und meine Leistungen richtig? Und wie habe ich damit Erfolg und klettere auf der Karriereleiter nach oben? Im Selbstmarketing geht es genau um diese Fragen. Der Mensch wird als Marke gesehen und Ziel ist es, die eigene Person als Markenpersönlichkeit widerzuspiegeln. Wichtig dabei ist: Es geht nicht um ein künstliches Verstellen, sondern vielmehr um das bewusste Betonen der eigenen Stärken. So soll Karriere und gleichzeitig auch das Unternehmen, für das gearbeitet wird, profitieren.

(Er)Kenne deine Stärken!

Ob im Bewerbungsprozess oder im aktuellen Job: du musst jederzeit zeigen, was du draufhast und welchen Nutzen du anderen bieten kannst – ganz egal ob Unternehmen, Chef oder Kollegen. Um das zu tun, musst du deine Stärken erstmal selbst erkennen. Werde dir darüber bewusst, was du gern macht, womit du schon Erfolge erzielen konntest und sprich darüber. Denn hältst du mit deinen Erfolgen – die vielleicht auch erstmal nur klein und für dich sind – und mit deinem Können hinter dem Berg, wird auch keiner aus deinem beruflichen Umfeld mehr Positives über dich erfahren. Also zeig deine Stärken und lass nicht den anderen, die weniger auf dem Kasten haben als du, den Vorrang. Kleiner Tipp: manchmal gehören Dinge, die für dich selbstverständlich sind, auch zu deinen Stärken – finde einfach heraus, durch welche täglichen Aktionen andere einen großen Nutzen haben.

Zeige mit Belegen, was du kannst!

„Erzählen kann man viel, wenn der Tag lang ist“ – man sollte es allerdings belegen können, sonst ist es meist nicht mehr als heiße Luft. Insbesondere beim richtigen Selbstmarketing reicht es nicht, wenn man einfach erzählt, dass man viele Dinge sehr gut kann. Glaubwürdig wird es erst dann, wenn die Kompetenzen mit konkreten Beispielen belegt werden können. Sei also immer gewappnet, wenn die Fragen nach dem „Warum“ kommt. Wenn du zum Beispiel sagst, dass du gut mit Kunden umgehen kannst, dann berichte gleichzeitig von erfolgreichen Kundenprojekten, die du gemanaged hast. Es müssen aber nicht immer nur Beispiele aus deinem Beruf sein. Auch durch Hobbys oder ehrenamtliche Tätigkeiten kannst du deine Kompetenzen untermauern.

Sei präsent und bringe dich ein!

Keine falsche Bescheidenheit und nicht zu schüchtern sein: Denn wer nicht auffällt, der kann auch nicht für seine Leistungen gelobt werden – da können diese noch so gut sein. Klar ist, Angeber mag keiner und Eitelkeit gehört auch nicht zu den gern gesehenen Eigenschaften. Deshalb übertreibe deine Selbstdarstellung nicht, bleibe auf dem Boden der Tatsachen und liefere positive Fakten über dein Erreichtes. Die anderen werden es als gut bewerten und so fällst du positiv auf. Sei kein Besserwisser, sondern biete deine Hilfe in Situationen an, die du sicher meistern kannst. So bist du präsent, bringst mit deinen Taten deinen Arbeitgeber, deine Kollegen und letztlich auch dich nach vorn. Mache also eine Win-Win-Situation daraus und zeige dabei stets Fingerspitzengefühl. Und was du dir als Credo definitiv vorbehalten solltest ist dieser oft benutzte, selbsterklärende Satz: „Schaue immer etwas über den Tellerrand hinaus.“

Definiere deine Ziele!

Wohin soll die berufliche Reise gehen? Das kannst nur du selbst wissen, indem du dir die folgenden Fragen beantwortest: Was kann ich am besten? Was möchte ich erreichen? Und mache ich gerade eigentlich das, was ich wirklich möchte? Bist du dir darüber im Klaren, geht es an die „Zielgruppenanalyse“. Wie im richtigen Marketing kannst du diese auch für dein aktives Selbstmarketing durchführen. Deine Zielgruppe besteht dann aus den Personen, die dich weiterbringen können. Das können Vorgesetzte, Teamleiter aber auch einfach Kollegen sein. Diese gilt es zu überzeugen: Finde heraus, welche deiner Fähigkeiten besonders wichtig für deine Zielgruppe ist und bringe sie ein.

Knüpfe berufliche Kontakte!

Vitamin B ist nicht nur für die körperliche Gesundheit gut. Auch in der Arbeitswelt hat die richtige Menge an Vitamin B – also ein gutes Netzwerk – seine Vorteile. Denn oftmals fallen wichtige Entscheidungen nicht nur in Meetings, sondern viel mehr in konstruktiven Gesprächen an der Kaffeemaschine oder nach Feierabend bei einem kühlen Getränk. Wichtig ist: Kontakte muss man nicht nur knüpfen, sondern auch pflegen. Es sind besonders die kleinen Aufmerksamkeiten, wie das freundliche „Guten Morgen“ und ein echtes „Wie geht’s?“ oder das Gratulieren zum Geburtstag. Auch das verlässliche Fertigstellen übertragener Aufgaben und die Weitergabe von Informationen, die deiner Kontaktperson zeigen, dass du an andere denkst und sie ernst nimmst, stärkt den Zusammenhalt. Bringst du also den nötigen Respekt, die Verlässlichkeit und Freundlichkeit rüber, kannst du erwarten, dass es im Gegenzug auch so zurückkommt. Durch gutes Networking arbeitest du also auch ganz gezielt an deiner Selbstvermarktung – ohne dich dabei unangenehm in den Mittelpunkt zu drängen. Lern also einfach die „richtigen Leute“ kennen. Mehr Informationen zum Bilden deines Netzwerks findest du hier.

Dein Netzwerk ausbauen – sowohl beruflich als auch privat – mit einem berufsbegleitenden Studium an der FOM geht das fast wie von selbst. Hier kannst du dir wichtiges Fachwissen aneignen und auch sogleich im Job anwenden, um positiv aufzufallen.

Von der Bankberaterin zur Erfolgsberaterin

Wie Miriam Familie, Selbstständigkeit und Studium zeitlich managt

Foto: Marina Chigeliman

Die Idee von der Selbstständigkeit hat Miriam eigentlich schon immer vor Augen. Doch der Sprung in die berufliche Unabhängigkeit kommt früher als ursprünglich geplant. Denn die Geburt ihrer Tochter bringt sie dazu, etwas in ihrem Leben umzustellen. Sie macht sich als Erfolgscoach selbstständig und muss eine Herausforderung - zu der sie ihre Kunden täglich coacht- für sich selbst herausfinden: Wie manage ich Familie, Selbstständigkeit und mein berufsbegleitendes Studium?

 

Miriams berufliche Karriere beginnt bei einer Bank. Als Kundenberaterin stellt das Unternehmen ihr ab Tag eins einen Coach zur Seite, der sie sowohl bei ihrem Betriebserfolg, als auch bei ihrem persönlichen Erfolg supported. „Er hat mich dabei unterstützt, mich schnellstmöglich in dieses Unternehmen einzufinden und dort gleich erfolgreich zu agieren“. Diese Arbeitsweise imponiert ihr und motiviert sie schließlich dazu, sich beruflich auch in Richtung Coaching und Training innerhalb der Bank weiterzubilden. Auch, wenn sie es zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste, kann sie jetzt sagen: „Das war mein erster Schritt in Richtung Selbständigkeit.“

Coaching als Herzensprojekt

Während ihrer täglichen Arbeit als Coach häufen sich jedoch Fragen, auf die sie zu diesem Zeitpunkt noch keine Antworten hat: Wie funktionieren Menschen psychologisch? Was motiviert sie? Was ist wichtig, damit sie erfüllt und zufrieden sind? Miriam wird klar, dass nur die Psychologie Antworten auf ihre Fragen hat und entscheidet sich für ein berufsbegleitendes Studium der Wirtschaftspsychologie. „Gerade diese Verbindung von Wirtschaftskontext und psychologischen Elementen passte zu diesem Zeitpunkt sehr gut in mein Berufsleben“.

Familie und Karriere? Geht doch!

Mit der Geburt ihrer Tochter verändert sich ihr berufliches Leben. Miriam entscheidet sich dazu, ihren Arbeitsalltag an ihre Tochter anzupassen – und dabei ihren persönlichen Erfolg trotzdem nicht zurückzustellen. Die Lösung für ihren Konflikt schlummert schon lange in ihr: „Ich hatte die Selbstständigkeit schon immer vor Augen – doch eigentlich wollte ich diesen Schritt erst mit 40 wagen.“ Miriam macht sich, neben Kind und Studium, als Coach selbstständig.

Erfolgsrezept Zeitmanagement

Was ihr hilft: ein gut ausgearbeitetes Zeitmanagement-System. „Das Erfolgsrezept von Zeitmanagement ist die eigene Persönlichkeit. Ich habe für mich herausgefunden, dass ich abends produktiver bin. Früher habe ich versucht, alles in den Tag zu quetschen: Arbeit, Studium und Kinderbetreuung, um dann zu merken, dass ich gar nicht der Typ dafür bin – aber diese Erkenntnis war auch eine Eigenlernkurve“. Ihre Erkenntnisse fließen direkt in ihre Arbeit und gibt ihre Erfahrungen an ihre Kunden weiter. Miriams Tipp in puncto Zeitmanagement: Mit kleinen Schritten zufrieden sein und Erfolge feiern. Ein großes und scheinbar unerreichbares Ziel immer in so kleine Blöcke wie möglich gliedern, damit diese einzelnen „Mini-Ziele“, angepasst an die jeweilige Lebenssituation auch erreichbar werden. Mit diesem Erfolgsrezept schafft sie alles, was sie sich vorgenommen hat: Den Abschluss in Wirtschaftspsychologie, ihr eigenes Business und genug Zeit für ihr Kind. Step-by-Step werden mit dem Älterwerden ihrer Tochter aber auch ihre Ziele größer. Ihre Pläne: Eine eigene Seminarreihe zu launchen, um dann auf einer Bühne als Speaker mehr Menschen zu erreichen – denn es erfüllt Miriam, Menschen auf ihrem persönlichen Erfolgsweg zu begleiten.

Drei Fragen an Miriam

1. Was würdest du genau so wieder machen?

Ich würde alles wieder so tun. In dem Moment, in dem Dinge passieren, fühlen sie sich vielleicht nicht immer gut an – aber rückwirkend hat alles in meinem Leben Sinn gemacht. Die Puzzleteile haben sich gefügt.

2. Was würdest du auf jeden Fall anders machen?

Nichts.

3. Was sind deine drei Gründe für ein Studium an der FOM?

Die FOM Hochschule war eine der ersten, die das Fach Wirtschaftspsychologie ins Leben gerufen haben.

Die zeitliche und örtliche Flexibilität: Man ist sowohl in der Wahl des Studienmodells als auch des Standorts frei.

Die praxisnahen Erfahrungen der Dozenten. Auf meine praktischen Fragen habe ich von ihnen oft berufsnahe Antworten bekommen.

 

 

 

Mirror mirror on the wall

Wie dein Selbstbild deinen Erfolg beeinflusst

Wir alle kennen sie – diese besonderen Menschen, die schon beim Betreten eines Raumes für Aufsehen sorgen. Menschen, die neue Situationen und Herausforderungen mühelos zu meistern scheinen – die sich nie aus der Ruhe bringen lassen und für die Selbstzweifel ein Fremdwort sind. Tatsächlich belegen Studien, dass erfolgreiche Menschen dazu neigen, sich leicht selbst zu überschätzen. Sie trauen sich mehr zu und kommen so schneller ins Handeln, wo andere noch grübeln. Klingt zu schön, um wahr zu sein? Wir verraten dir, wie du mit einfachen Übungen dein Selbstbild aktiv positiv gestaltest.

Whether you think you can, or you think you can't - you're right.

Henry Ford

Lachende Frau
Selbstbild vs. Fremdbild

In der Psychologie unterscheidet man zwischen dem Selbst- und Fremdbild. Selbstbild ist, wie der Name bereits sagt, die Vorstellung, die wir von uns selbst haben. Diese Vorstellung ist nicht in Stein gemeißelt, sondern unterliegt Schwankungen – je nachdem wie wir uns gerade fühlen oder welche Erfahrungen wir gemacht haben. Das Fremdbild ist das Bild, das andere von uns haben – wie wir von außen wahrgenommen werden. Selbstbild und Fremdbild hängen eng zusammen – sie beeinflussen sich gegenseitig. Jemand, der von seiner Umgebung viel positives Feedback erfährt, verändert meist auch seine eigene Meinung über sich. Umgekehrt strahlen Menschen mit einem positiven Selbstbild eine solche Selbstsicherheit aus, das andere sich leicht davon mitreißen lassen. Daneben gibt es auch noch das Idealbild – also die Vorstellung wie wir gerne sein würden. Im besten Fall stimmen alle drei Bilder miteinander überein – dann fühlen wir uns buchstäblich „im Einklang mit uns selbst“ und können uns authentisch verhalten. Das Fatale dabei: Da wir stets um Kohärenz bemüht sind – also darum, dass Selbst- und Fremdbild zusammenpassen, ergeben sich oft selbsterfüllende Prophezeiungen. Verfügt jemand beispielsweise nur über ein geringes Selbstwertgefühl, arbeitet er unterbewusst nicht etwa an seinem Erfolg, sondern neigt dazu, sich selbst zu sabotieren. Da er sich selbst als Versager wahrnimmt, fühlt sich dieses Verhalten richtig für ihn an.

Selbstbild und Erfolg

Dem gegenüber stehen die Sonnenkinder dieser Welt - Menschen, von denen wir uns schnell begeistern lassen, da sie den Anschein erwecken, die Dinge im Griff zu haben – ob das nun stimmt oder nicht. Solche Gewinnertypen schneiden besser ab in Job-Interviews, Verkaufsgesprächen oder Gehaltsverhandlungen. Wirklich überzeugt sind wir allerdings erst dann, wenn wir spüren, dass unser Gegenüber auch selbst von sich überzeugt ist und daran glaubt, was er uns erzählt. Wovon hängt das ab? Unsere Einstellung und unterbewussten Überzeugungen prägen in hohem Maße wie wir uns verhalten und folglich auf andere wirken. Wir alle verfügen sowohl über positive als auch über negative Eigenschaften - auf welche Aspekte wir uns vornehmlich konzentrieren liegt allein an uns selbst. Unterbewusst tendieren wir zu Sichtweisen, die uns frühkindliche Erfahrungen und Prägungen aus Elternhaus und Umfeld gelehrt haben. Auch genetische Vorbelastungen können eine Rolle spielen (Menschen mit Depressionen neigen z. B. stark zu negativen Sichtweisen). Die gute Nachricht ist jedoch: Sobald wir einen Schritt zurückgehen, haben wir die Chance, unseren Fokus bewusst zu ändern und neue Perspektiven einzunehmen. Diese drei einfachen Übungen, helfen dir dabei, dich selbst in positiverem Licht zu sehen:

1. Erfolgsgeschichten

Kannst du aus dem Stehgreif zehn deiner Stärken nennen? Nein? Dann schnapp dir Stift und Papier und los geht’s! Welche Fähigkeiten schätzt du an dir besonders? Wann hast du das letzte Mal etwas geschafft, auf das du richtig stolz warst? Welche positiven Eigenschaften schreiben dir Freunde und Familie zu? Deine Liste darf gerne umfangreich und mit konkreten Beispielen versehen sein. Wenn dich mal wieder Zweifel überkommen und deine Gedanken ins Negative abdriften, hilft dir die Liste dabei den Realitäts-Check zu machen.

 

2. Feiere dich selbst!

Wie wir uns selbst einschätzen, beruht zu einem Großteil auf Erfahrungen bzw. Erinnerungen. Wie stark eine konkrete Erinnerung in uns verankert ist, hängt auch davon ab, wie intensiv eine Situation erlebt wurde. Negative Erfahrungen werden meist intensiver erlebt, als positive – daher prägen wir sie uns schneller ein. Indem du positive Erlebnisse bewusst zelebrierst, gibst du ihnen mehr Raum und verstärkst die Reize. Das wiederum sorgt dafür, dass dir deine Erfolge länger im Gedächtnis bleiben und Einfluss darauf nehmen, wie du sich selbst wahrnimmst. Das erfolgreiche Bewerbungsgespräch oder die bestandene Klausur– das alles sind Gründe zum Feiern!

 

3. Erfolge visualisieren

Auf dem Weg zu einem positiveren Selbstbild, ist es wichtig, deinen Erfolgserlebnissen mehr Gewicht zu geben. Schließlich möchten wir den Fokus immer mehr auf die schönen Seiten des Lebens lenken. Positive Erfahrungen, die du einmal gemacht hast, kannst du auffrischen, indem du die Situation immer wieder ganz bewusst visualisierst. Wie hat es sich angefühlt, als du die Präsentation auf dem Kongress erfolgreich gemeistert hast? Versetze dich mental zurück in den damaligen Moment und versuche ihn so bewusst wie möglich nachzuempfinden. Welche positiven Kommentare hast du nach dem Vortrag von Kollegen erhalten? Welche Emotionen hat das in dir ausgelöst? Übrigens funktioniert diese Methode nicht nur mit realen Erlebnissen, sondern auch mit fiktiven Erfolgen! Viele Spitzensportler verwenden diese Visualisierungs-Methode, um sich auf Wettbewerbe vorzubereiten. Du kannst sie nutzen, um dich für die kleinen und großen Herausforderungen des Lebens zu rüsten!​

„Wird schon gutgehen…“

Was du von Optimisten lernen kannst

„Das Glas ist halbvoll“ – über diese Aussage stolpert man ständig, wenn es um Optimismus geht. Was wie ein abgedroschener Kalenderspruch klingt, spiegelt aber wirklich treffend die Lebenseinstellung von Optimisten wider. Während die meisten Menschen erst einmal die negativen Seiten in einer Situation sehen und im Kopf eine Risikoanalyse durchführen, was alles passieren könnte, ziehen Optimisten einfach durch – frei nach dem Motto „Wird schon gutgehen!“. Wenn dir diese Art völlig irrational vorkommt, kein Problem: Man kann optimistisch sein und trotzdem noch die Möglichkeit eines Risikos abwägen. Die gesunde Mischung macht’s. Wir zeigen dir, was du von Optimisten lernen kannst und wie dich dieser Blick auf die Welt weiterbringen kann.

Für den Optimisten ist das Leben kein Problem, sondern bereits die Lösung.

Marcel Pagnol

Frau mit Skateboard
Optimist ≠ Realist?

Das Gegenteil zum Optimisten ist der Pessimist. Zu dieser Sparte Mensch zählen viele – wenn nicht sogar die meisten – unter uns. Alles ist mies und wird mies bleiben. Wenn wir vom Allerschlimmsten ausgehen, können wir schließlich hinterher nicht enttäuscht werden. Diese Schwarzmalerei ist evolutionär bedingt sinnvoll: In der Urzeit war derjenige im Vorteil, der mit bösen Überraschungen rechnete und jeden Schritt mit einer Spur Skepsis ging. Entspannend war das Leben damals sicher nicht. Heute ist es das zwar auch nicht immer, aber vieles ist einfacher geworden. Man muss nicht mehr in jeder Situation damit rechnen, von einem wilden Tier angegriffen zu werden. Klar, es könnten natürlich andere mögliche Gefahren anderer Art auf dich warten. Du könntest natürlich morgen alles verlieren: Deine Wohnung, deinen Job – sogar deinen Planeten. All diese Verluste könnten zur Realität werden – MÜSSEN sie aber nicht. Stattdessen könnte sich die Situation auch so entwickeln: Du bekommst die Zusage für die 120 qm sanierte Altbauwohnung im Szeneviertel, du wirst befördert und das mit dem Klimawandel bekommen wir auch in den Griff. Beide Szenarien sind möglich und könnten so eintreten. Sie überschneiden sich auch in ihrer Wahrscheinlichkeit – denn die ist bei beiden eher gering. Es wird deutlich: Ob krasser Optimist oder Pessimist – beiden fehlt manchmal der Realitätsbezug. Der Trick ist, die gesunde Mitte zu finden.

 

Optimist & Realist!

Realismus und Optimismus sind für dich Gegensätze? Das müssen sie nicht sein – ganz im Gegenteil. Diese beiden Eigenschaften ergänzen sich gut und machen dich erfolgreicher. Barack Obamas „Yes, we can!“ spiegelt genau diesen Ansatz des realistischen Optimismus wider. Ein Realist bewertet eine Situation anhand von Fakten und bildet sich eine eigene Meinung auf Basis der durch die Analyse in seinem Verstand erschaffenen Wirklichkeit. Ein Optimist hingegen lebt mit einer positiven Erwartung an die Zukunft und fokussiert sich auf das Positive. Nach einem Rückschlag fällt es ihm leichter weiterzumachen, da er sich trotz Hindernissen für die Zuversicht entscheidet. Kombiniert man beide Lebenseinstellungen, bekommt man die geballte Ladung Power zum Erfolg. Denn beide Eigenschaften sind der Schlüssel für Resilienz – und diese führt zum Erfolg. Wer den realistischen Optimismus lebt, der sieht zwar die Gegenwart genauso, wie sie ist, entscheidet sich aber ganz bewusst für eine positive Haltung, wenn es um die Zukunft geht. Zwar gibt es dann keine bunten Blumenwiesen, über die Einhörner schweben, dafür aber eine Menge Spaß, Erfolge und Chancen.

Tipps für mehr Optimismus

1. Umgib dich mit optimistischen Gemütern!

Pessimismus ist ansteckend. Umgibst du dich mit Nörglern und Ausreden-Suchern, wirst du schnell selbst zu einem. Gerade wenn du im Optimismus noch nicht geübt bist, lässt du dich viel leichter anstecken und runterziehen. Du entscheidest, welche Einstellung du für dein Leben wählst.

 2. Lass deine Sprache optimistisch werden

„Nicht, nein, schlecht, krank, übel, scheiße …” – Willst du positiv denken, dann beginne positiv zu sprechen. Formuliere deine Ziele positiv. Aus „Ich will nicht mehr zu spät kommen”, wird dann „Ich werde pünktlich sein”. Klingt doch schon viel besser, oder?

3. Hol das Beste aus Situationen raus, die du nicht ändern kannst!

Jeder kennt sie: Es gibt Situationen, die lassen sich in dem Moment einfach nicht ändern. Nehmen wir zum Beispiel den Stau auf dem Nachhauseweg. In der Situation hast du zwei Möglichkeiten: Dich aufregen und durchdrehen oder aber dich entspannen und die Zeit sinnvoll nutzen. In beiden Fällen, wird der Stau so lange dauern, wie er dauert. Höre zum Beispiel einen Podcast oder dreh deinen Lieblingssong richtig auf!

Manche Situationen lassen sich nicht ändern – deine berufliche aber schon! Bilde dich weiter und erklimme den nächsten Schritt auf der Karriereleiter! Nicht nur dein Optimismus hilft dir beim Vorankommen im Job, sondern auch das Studium an der FOM Hochschule. Beruf und Studium sind beim berufsbegleitenden Studienmodell ideal vereinbar und deiner persönlichen Weiterentwicklung steht nichts mehr im Wege. Du kannst alles sein!

Fresh Start

Warum es Sinn macht, auch mal einen Neuanfang zu wagen

Hand aufs Herz: So einen Neuanfang hat sich doch jeder schon mal gewünscht. Einfach mal auf den Reset-Knopf drücken und komplett von vorne beginnen – das wäre doch was! Der Stress, wenn etwas nicht klappt oder man Fehler wieder geradebiegen muss, ist weg – stattdessen kann man entspannt den Lauf der Dinge genießen. Gründe für einen Neuanfang gibt es viele. Aber ob der immer hält, was er verspricht? Was manche sich so rosig ausmalen, kann schnell nach hinten losgehen. Wir sagen dir, wann ein Neuanfang Sinn macht und geben dir Tipps, wie du ihn umsetzten kannst.

Misserfolg ist lediglich eine Gelegenheit, mit neuen Ansichten noch einmal anzufangen.

Henry Ford

Frau, die den Ausblick genießt
The best time for a fresh start is NOW

Das alte Leben funktioniert irgendwie nicht – Freundschaften zerbrechen, im Job ist Stillstand angesagt und auch sonst läuft es irgendwie nicht rund. Und plötzlich weißt du: Es ist Zeit, etwas Neues zu beginnen und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen. Aber wie radikal soll dieser sein? Oft fragt man sich: Krempel ich gleich mein ganzes Leben um? Oder fange ich erstmal mit kleinen Veränderungen an, und schaue, was passiert? Manch einer will sich komplett neu erfinden, in eine andere Stadt ziehen oder sogar ein anderes Land auswandern. Andere begnügen sich mit einem neuen Hobby, streben eine Weiterbildung an oder probieren eine andere Ernährungsweise. Neuanfänge können sehr unterschiedlich aussehen – und egal, für welchen du dich entscheidest: Mach es einfach und verändere etwas! Denn nichts ist schlimmer, als in einer Unzufriedenheit zu verharren und nichts zu tun.

Identifiziere deinen Störfaktor im Leben

Das wichtigste bei einem Neuanfang ist, sich zuerst zu überlegen, was genau dich ausbremst. Bevor du dich blindlings in einen Neuanfang stürzt, beginne am besten damit, genau die Ursachen zu analysieren, die für deinen Frust sorgen. Stelle dir dabei folgende Fragen: Was ist es, das mich stresst? Was hält mich fest und hindert mich am vorankommen Welcher Faktor in meinem Leben sorgt dafür, dass mir alles zu viel geworden ist? Wichtig ist dabei, dass du ehrlich zu dir bist. Versuche, bei der Analyse so neutral wie möglich zu bleiben, ohne die Ursachen auf dich zu beziehen. Höre tief in dich hinein und schreibe alles auf, was du entdeckst. Falls es dir schwerfällt, dich selbst möglichst unvoreingenommen einzuschätzen, bitte Menschen, denen du vertraust, um Hilfe. Sie sind oft objektiver und können dir Sichtweisen aufzeigen, an die du gar nicht gedacht hattest.

Es wird Zeit, dein eigener Held zu sein

Wenn du weißt, was deine Gründe sind, wird es Zeit, sie loszulassen – erst gedanklich, dann ganz real. Der nächste Schritt ist: Handeln! Beende die ungesunde Beziehung. Kündige den Job, in dem deine Fähigkeiten nicht gewürdigt werden. Beginne das Studium, von dem du schon immer geträumt hast. Und erschaffe dein neues Leben! Höre dabei auf deinen „inneren Berater“, handele aus dem Herzen und mit viel Mut.

Feier deine Erfolge

Egal wie radikal dein Neuanfang ist – feiere dich dafür! Ob du nun deinen Job geschmissen hast und als Backpacker in der Welt unterwegs bist, deine Ernährung umgestellt hast oder erfolgreich das erste Semester gemeistert. Du hast es getan und ziehst dein Ding durch. Und das ist etwas ganz Besonderes. Aber auch wenn du dich noch auf einer Zwischenetappe auf dem Weg zu deinem Hauptziel befindest – sei stolz auf dich. Denn Selbstliebe und Selbstvertrauen gibt dir die Kraft, weiter zu machen!

And suddenly you know: It's time to start something new and trust the magic of beginnings!

Manchmal dauert es etwas länger als erwartet, manchmal ändern sich deine Ziele auf dem Weg. Aber letztendlich ist ein Neuanfang genau das, was du daraus machst! Es kann deine Chance sein, im Leben weiter zu kommen und glücklich zu sein. Also warte nicht länger, leg einfach los! Bei deinem beruflichen Kick auf der Karriereleiter bietet dir die FOM berufsbegleitende Studiengänge, mit denen du nicht auf deine finanzielle Unabhängigkeit verzichten musst. So steht deinem Traumjob nichts mehr im Wege! Und was ist, wenn es schief geht, fragst du dich? Frag dich stattdessen einfach: „Was ist, wenn nicht?“

Frau, die ein Herz mit den Händen formt