STUDIUM & BERUF / AUSBILDUNG ZEITLICH VEREINBAREN?

Die FOM hat jahrzehntelange Erfahrung mit dem berufsbegleitenden Studium. Alle Studiengänge sind speziell darauf abgestimmt, Studium und Beruf bzw. Ausbildung unter einen Hut zu bekommen. Die Lehrenden der FOM orientieren sich an deinen Bedürfnissen als Berufstätiger: Die Studieninhalte sind komprimiert, praxisnah und verständlich.

Es gibt unterschiedliche Studienzeitmodelle, aus denen du dasjenige wählen kannst, welches am besten zu dir und deinem Alltag passt. Die Vorlesungen liegen außerhalb der regulären Arbeitszeiten und die Semesterpläne liegen dir frühzeitig vor, sodass du genug Zeit für die Planung hast. Und sollte doch mal was Wichtiges dazwischen kommen – an der FOM herrscht keine Anwesenheitspflicht und du hast die Möglichkeit, Inhalte eines verpassten Seminars stets im Online-Campus nachzulesen. Viele administrative Dinge kannst du auch bequem von zu Hause aus regeln: ebenfalls im Online-Campus oder über die Zentrale Studienberatung.

Zeitliche Vereinbarung von Beruf und Studium

Oliver ist Profi für Zeitmanagement

Ausbildung, Bachelor-Studium und Ruder-Weltmeister in drei Jahren

Oliver im Ruderboot

Beruf, Leistungssport, Studium – und in allem erfolgreich: Oliver Zeidler hat auf jedem Gebiet in kürzester Zeit außergewöhnliche Leistungen erbracht und ist noch lange nicht am Ende seiner beruflichen und sportlichen Karriere. Der amtierende Ruder-Weltmeister ist Profi in Sachen Zeitmanagement und weiß, die drei Säulen seines Lebens perfekt unter einen Hut zu bringen. Wie sehr er dabei fokussiert und doch unglaublich flexibel ist, zeigt der 23-Jährige regelmäßig in all seinen Lebensbereichen.

 

Was haben bei Oliver sein Studium und sein Leistungssport, das Rudern, gemeinsam? Er hat beides vor vier Jahren noch nie gemacht, hat beides zeitgleich angefangen und jeweils das höchste Ziel erreicht – den Abschluss und die Weltmeisterschaft. Und ganz nebenbei ist er auch noch berufstätig. Sein Stichwort: Disziplin – vor allem in Bezug auf das richtige Zeitmanagement. „Ich habe mir neben der Arbeit die nötige Zeit sowohl im Sport als auch im Studium genommen. Ehrgeiz, Durchhaltevermögen und eine gehörige Portion an Zeitmanagement-Skills bilden dabei natürlich das Fundament“, erklärt Oliver. Bereits zu Schulzeiten weiß er, dass er praktische Berufserfahrung mit dem theoretischen Wissen eines Studiums verbinden wollte.

„Beruf, Studium und Leistungssport waren in den letzten Jahren die drei Säulen meines Lebens“

Oliver beginnt schon während seiner Ausbildung zum Steuerberater das Studium an der FOM und macht auf diese Weise zwei Abschlüsse in vier Jahren. „Dass ich Studium und Beruf vereinen konnte, hat mir mein Arbeitgeber durch das Programm `Duale Ausbildung Plus‘ ermöglicht.  Dieses darf man wahrnehmen, wenn man entsprechend gute Leistungen im Beruf und in der Berufsschule bringt“, erinnert sich Oliver. So kann er dank der finanziellen Unterstützung des Arbeitgebers studieren – dafür weniger zu arbeiten ist allerdings nicht Teil des Angebots. Und es wird klar, dass ein perfektes Zeitmanagement für eine straffe, effiziente und routinierte Tages- bzw. Jahresplanung unabdingbar ist, um sowohl im Beruf als auch beim Studium und im Leistungssport keine Abstriche machen zu müssen. Morgens vor der Arbeit geht es für Oliver gewöhnlich erst zum Rudern, dann ins Büro und anschließend zum „Afterwork-Training. An Tagen, an denen abends Vorlesungen stattfinden, verlängert er die morgendliche Trainingseinheit. Auch Olivers Wochenenden sind durchgetaktet: Neben den Samstags-Vorlesungen an der Hochschule muss auch das Ausdauertraining seinen Platz finden. Für die Abende ist dann Lernen angesagt – und zwischendurch findet Oliver dann auch noch etwas Zeit zum Entspannen.

„Um erfolgreich zu sein, muss man manchmal über seine Grenzen hinausgehen – auch wenn es ab und zu mal wehtut“

Während der Vorbereitung auf die Ruder-Weltmeisterschaft stehen für Oliver auch einige Trainingslager an – und sogar dort ist er regelmäßig mit Unterlagen der FOM lernend vor seinem Computer zu sehen. Denn die Hochschule bietet digitale Lernangebote: perfekt für die Zeit in den Trainingslagern. Das Studium an der FOM ist sehr flexibel aufgestellt, weshalb Oliver seine Prüfungen so legen kann, dass er beispielsweise während eines Weltcups weniger Klausuren schreiben muss. Den trainings- und wettkampfarmen Winter nutzt er dann dazu, die verschobenen Klausuren nachzuschreiben. „Zeitmanagement und richtiges Timing von Lern- und Trainingsphasen waren einfach das A und O“, bestätigt Oliver. Sein nächstes Ziel ist die Teilnahme an Olympia und auch akademisch soll es so schnell wie möglich weitergehen: „Ich möchte mindestens noch den Master dranhängen und dann mal schauen, wohin es noch geht“, schließt er mit einem Lächeln ab.

Jetzt mehr über Oliver im Video-Podcast erfahren

Wenn ihr wissen wollt, welche Rolle eigentlich Olivers Opa für seine Karriere spielt, welche Routinen er aus dem Leistungssport auf das Lernen übertragen kann und ob er überhaupt noch Zeit für ein Privatleben hat, dann hört euch unseren Video-Podcast #ALLESSEIN an. Dort könnt ihr noch mehr von Oliver hören – und sehen!

Ready, steady, GO!

Wie Marina es schafft, Leistungssport, Job, Studium und Startup unter einen Hut zu bekommen

Lachende Marina

Mit gerade einmal 23 Jahren hat Marina es schon weit gebracht: Die mehrfache Medaillengewinnerin schafft es neben ihrer Leichtathletik-Karriere und 15 Stunden Training die Woche nämlich auch noch zu pauken, zu arbeiten und ganz nebenbei ein eigenes Start-up zu gründen. Ihr fragt euch, wie das alles funktionieren soll? Schließlich hat der Tag doch nur 24 Stunden? Marina hat uns erzählt, wie sie mit der Mehrfachbelastung umgeht.

Eine Sache ist sicher: Marina trifft man täglich im Stadion ihres Leichtathletikvereins in Köln an. Die Mittelstreckenläuferin trainiert sieben Tage die Woche – egal wie stressig der Tag war. Einst als Hobby angefangen, professionalisierte sich das Training und Umfeld aufgrund von sportlichen Erfolgen zügig. Mittlerweile blickt die Athletin auf 15 Jahre Leistungssport zurück. Sie kommt dabei nicht aus einer Wettkampfsport-orientierten Familie, sondern hat sich selbst für diesen Weg entschieden: „Meine Eltern schätzen zwar die tägliche Bewegung, haben aber selbst nie Leistungssport betrieben. Meine beiden Schwestern - welche ein ähnliches zeitliches Pensum bewältigen - und ich haben uns allerdings für den Leistungssport entschieden. Druck bekommen wir von zuhause auf keinen Fall - weder sportlich noch beruflich. Unsere Familie unterstützt uns bei unserem Werdegang. Lediglich unsere fürsorgliche Mutter möchte uns manchmal etwas zurückhalten, allerdings im positiven Sinne.“

„Erfolg und Spaß gehören bei mir zusammen!“
Marina beim Laufen

Einen Schritt zurückgehen kommt für Marina gerade nicht in Frage – im Gegenteil: Sie will hoch hinaus. Nach dem oftmals intensiven Training besucht sie noch Vorlesungen an der Hochschule, denn sie studiert „Business Consulting & Digital Management“ berufsbegleitend im Master. Ihr Arbeitgeber, eine Sportmarketing-Agentur in Neuss, unterstützt sie sowohl bei ihrer sportlichen als auch bei ihrer akademischen Laufbahn: „Mein Chef, selbst passionierter Sportler, unterstützt mich nicht nur mit Verständnis für meinen Werdegang, sondern auch bei der Arbeitszeiteinteilung. So habe ich die Möglichkeit zum Home Office und kann, wenn Wettkämpfe oder wichtige Trainings anstehen, meine Arbeitszeiten verschieben. Das sehe ich nicht als selbstverständlich an. Es ist wirklich toll, Zuspruch für meinen oftmals stressigen Alltag zu bekommen.“

Aber dieser Dreikampf aus Leistungssport, Job und Studium reicht Marina noch nicht. Aktuell befindet sie sich, gemeinsam mit ihrem Partner, auf der Zielgeraden ihrer Start-up-Gründung. Hier trifft Sportwissenschaft auf BWL: Movement Matters - eine Plattform für Personal Training, Neuro – Assessement und Academy. „Insbesondere das Neuroathletiktraining, welches in jüngster Vergangenheit mehr und mehr an Bedeutung gewonnen hat, bieten wir - neben einigen, wenigen Studios in ganz Deutschland - an.“ Er, als Sportwissenschaftler konzentriert sich auf den operativen Teil, sprich die Trainingsplangestaltung - und Periodisierung, Coaching, Assessements und vieles mehr. Marina fokussiert sich hingegen auf Marketing- und Managementaufgaben. „Wir ergänzen uns in unserer Expertise sehr gut. Mein Partner hatte schon immer den Wunsch, sich selbstständig zu machen und irgendwann waren wir uns einig, unsere Kompetenzen zu bündeln. Dabei ist die Idee mit Movement Matters entstanden.“

Vor dem Schritt in die Selbständigkeit fürchtet sie sich nicht. Beide haben noch Jobs, welche ihnen Sicherheit und Rückhalt geben. Natürlich erntet sie auch kritische Blicke, aber Marina möchte es einfach mal ausprobieren und sieht ihr gemeinsames Projekt auch als Lernprozess an: Im schlimmsten Falle habe ich etwas gelernt.“

 

Selbstreflexion motiviert!

Bei dieser Mehrfachbelastung gibt es natürlich auch Tage, die nicht so schön sind. „Da frage ich mich dann schon, ob alles ein bisschen viel ist. Aber diese Tage kennt wahrscheinlich jeder.“ Besonders kräftezehrend wird es zu Zeiten der Klausurenphase. Diese verläuft parallel zur Sommersaison, welche durch intensive Trainingseinheiten geprägt ist. „Oftmals sind es allerdings nicht die reinen Nettozeiten für Arbeit, Studium und Sport, die den Körper beanspruchen, sondern die fehlende Regenerationszeit. Der Leistungssport beansprucht viel Energie - physisch als auch psychisch. Die Kunst ist es, Arbeit, Studium und Sport zu verbinden und dem Körper trotzdem genügend Erholungszeit zu ermöglichen.“

Wenn es mal an Motivation mangelt, kann Marina auf ein tolles Umfeld zurückgreifen. „Ich habe sowohl im Sport als auch im alltäglichen Leben ein Umfeld, welches mich unterstützt. Insbesondere mein Partner findet oftmals aufbauende Worte.. Dafür bin ich sehr dankbar.“ Eine weitere Motivationsstrategie der Studentin besteht darin, auf vergangene Meilensteine und Erfolge zurückzublicken: „In stressigen Zeiten verdrängt man manchmal, was man bereits geschafft hat. Dabei geht es gar nicht darum, sich in Selbstliebe zu verlieren. Dennoch kann es helfen, reflektiert auf vergangene Ereignisse zurückschauen. In den meisten Fällen findet man etwas, auf das man stolz ist. Daraus lässt sich Kraft und neue Motivation schöpfen.“

Marina beim Dehnen
The future is now

Beruflich sieht Marina sich zukünftig in der Unternehmensberatung im Bereich Digitalisierung und Strategieberatung. „Wir befinden uns inmitten des digitalen Wandels. Unternehmen, die ihr Geschäftsmodell dahingehend nicht anpassen, werden es meiner Meinung nach in Zukunft schwer haben. Mein Opa sagt gerne „Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.“

Dass der Leistungssport allzeit einen so großen Teil der Athletin einnehmen wird, bezweifelt sie. Zwar wird sie immer einen aktiven Lebensstil führen, der Leistungssport, wie sie ihn bislang ausgeführt hat, wird es aber nicht mehr sein. „Schon jetzt ist es schwer, alles zu koordinieren. Wenn ich merke, dass ich meinen eigenen Leistungsanforderungen nicht mehr gerecht werde, muss ich eine Entscheidung treffen." Trotzdem möchte Marina diese Zeit niemals missen, denn der Sport hat sie Kompetenzen, wie Ehrgeiz, Durchhaltevermögen und Disziplin gelehrt, die ihr auch in ihrem weiteren Leben mit Sicherheit weiterhelfen werden.

Drei Fragen an Marina

1. Was würdest du genau so wieder machen?

Ich würde alles genau so wieder machen. Auch wenn manche Tage endlos erscheinen, überwiegen die positiven Seiten. Studium, Job und Sport zu verbinden ist zwar eine große Herausforderung, aber machbar.

2. Was würdest du auf jeden Fall anders machen?

Manchmal denke ich darüber nach, wie es gewesen wäre, sich nur auf eine Sache konzentriert zu haben, sei es der Sport, der Job oder das Studium. Da hadere ich manchmal mit mir. Dennoch bin ich mir sicher, den richtigen Weg gewählt zu haben.

3. Was sind deine drei Gründe für ein Studium an der FOM?

Der Praxisbezug! Theoretisches Wissen ist zwar essentiell, allerdings wird die Praktikabilität der Theorien und Modelle oftmals vernachlässigt. Deshalb schätze ich den Transfer von Theorie und Praxis an der FOM.

Das Präsenzstudium, aber ohne strikte Anwesenheitspflicht.

Die zeitliche Flexibilität. Dies erleichtert die Vereinbarung von Studium, Beruf, Sport und Selbstständigkeit ungemein.

 

Positiver Stress zwischen Familie und Firmengründung

Halima erfüllt sich ihren Traum vom „Ort der Kulinarik“

Halima in der Küche

„Es ist nie zu spät, etwas anderes zu machen, neue Wege zu gehen und seine Träume zu verwirklichen.“, Das sagt Halima, 38, aus Düsseldorf. Mit der Eröffnung von TASTE MOROCCO, Deutschlands erster marokkanischer Kochschule, erfüllt sich die zweifache Mutter einen Lebenstraum. Täglich meistert sie den Spagat zwischen Familie und Firmengründung und erzählt, wieso Stress nicht unbedingt negativ sein muss.

Diszipliniert, willensstark und gut organisiert – das ist Halima. Inbesondere letzteres hat sie sich mit der Zeit angeeignet: „Mich selbst zu organisieren habe ich während meines Studiums gelernt. Und als junge Mutter lernt man das zwangsweise sowieso!“, lacht die Düsseldorferin mit marokkanischen Wurzeln. Noch zu Beginn der Elternzeit schrieb sie sich für den Bachelor in Business Administration an der FOM ein – eine Entscheidung, die in ihrem Bekanntenkreis für Bewunderung sorgte. Sich neben den neuen Herausforderungen als frischgebackene Mutter auch noch freiwillig mit einem Studium zu „belasten“, das war für viele nicht nachvollziehbar. Für Halima aber ein logischer Schritt: „Die Umstände haben einfach gepasst“, sagt die 38-Jährige heute. „Bevor ich in Elternzeit gegangen bin, habe ich das BWL-Studium begonnen, um mich beruflich weiterzuentwickeln. Durch Hochzeit und Schwangerschaft hatten sich meine Prioritäten im Leben kurzzeitig geändert und ich habe das Studium unterbrochen . Ich bin ein sehr ehrgeiziger Mensch – der Gedanke, dieses Studium  noch nicht beendet zu haben, hat mich nicht losgelassen.“

Gelegenheiten nutzen
Halima in ihrer Kochschule

Der feste Betreuungsplatz im Betriebskindergarten ihres Mannes und die Zustimmung und Motivation ihrer Familie führten schließlich dazu, dass Halima ihr Studium wiederaufnahm. Die Wahl der richtigen Hochschule war dabei entscheidend: „Bei der FOM war ich mir sicher, dass ich flexibel bin, was sowohl Zeit als auch Ort angeht. Ich konnte meine Vorlesungszeiten so legen, wie es am besten passt und sogar in anderen Städten Vorlesungen besuchen, wenn es sich gerade ergeben hat“, erzählt Halima. Die Doppelbelastung aus Baby und Studium verlangte ihr natürlich trotzdem einiges ab. Als sie nach erfolgreich bestandener Prüfung wieder in den Konzern zurückkehrte – diesmal in den Bereich Marketing und Nachhaltigkeit – begann sie, zukünftige Entscheidungen mehr und mehr zu hinterfragen. „Ich glaube, die Geburt meiner beiden Kinder hat mich nachdenklich gemacht. Man stellt sich plötzlich Fragen wie „Was sind meine wahren Prioritäten im Leben? Möchte ich wirklich mein Leben lang im Büro arbeiten oder nutze ich die Gelegenheiten, die sich mir bieten?“

Die Gelegenheit, die sich Halima geboten hat, ist eine ganz besondere Geschäftsidee - eine Idee, die sie zurückführt in ihre eigene Kindheit. Aufgewachsen in einem kleinen Dorf im Südosten Marokkos, umgeben von blühenden Organgenbäumen und dem Duft von frischgebackenem Fladenbrot in der Nase, war die marokkanische Küche für Halima schon immer verbunden mit wunderbaren Kindheitserinnerungen. Ein besonderes Verständnis von Gastfreundschaft wurden ihr als Teil einer marokkanischen Großfamilie mit in die Wiege gelegt. Auch in den nun mehr als 20 Jahren in Deutschland hat sie sich ihre Leidenschaft fürs Kochen, insbesondere für traditionell marokkanischer Gerichte, bewahrt und genau diese Leidenschaft und ihrer Herzwunsch einen kleinen Beitrag zur Völkerverständigung zu leisten waren es, die letztendlich zur Eröffnung von TASTE MOROCCO führten. Hier können Gäste im Rahmen von Kochevents die Gastfreundschaft und die kulinarische Welt Marokkos erleben - ohne dafür weit reisen zu müssen.

Mit Herz und Businessplan

Mit der marokkanischen Kochschule, die sich langfristig zu einem „Ort der Kulinarik“ entwickeln soll, an dem sich Menschen verschiedener Kulturen austauschen und gemeinsam speisen, hat sich Halima einen echten Herzenswunsch erfüllt: ein Stück marokkanische Gastfreundschaft nach Deutschland zu holen. Von der ersten Idee bis zur Eröffnung verging nicht mal ein Jahr – da hat die FOM Absolventin ein ganz schönes Tempo vorgelegt: „Natürlich steckt viel Herzblut in diesem Projekt, aber blauäugig an die Sache herangegangen bin ich nicht. Die Zahlen müssen stimmen – daher geht nichts ohne Struktur. Ich habe einen Businessplan geschrieben und mir für bestimmte Dinge, wie Texte und Bilder für die Internetseite , von Anfang an Profis an Bord geholt. Das sind wichtige Entscheidungen, die man als Gründer gleich zu Beginn treffen muss: Mache ich es selbst und spare Geld, habe dafür, aber auch nur ein semi-professionelles Ergebnis – oder investiere ich in etwas, das langfristig wichtig für den Erfolg meines Business ist.“ Halima ist von Anfang an in so gut wie jeden Schritt ihres Unternehmens involviert. „Ich mache eigentlich alles. Vom Einkauf über die Logistik bis hin zu Marketing und Social Media. Langfristig möchte ich natürlich mehr Mitarbeiter einstellen, die mich auch bei den administrativen Aufgaben unterstützen.“

Marokkanisches Essen
Halima am gedeckten Tisch

Was für Außenstehende nach purem Stress klingt, nimmt Halima gar nicht so stressig wahr. „Klar gibt es immer viel zu tun und man muss sich seine Zeit gut einteilen. Aber ich glaube, dass es eher positiver Stress ist: Meine Arbeit macht mir Spaß und ich weiß, wofür ich es tue.“ Aber auch wenn der Stress nicht zwangsläufig als unangenehm empfunden wird, ist es wichtig, auf sich zu achten, sagt Halima. „Regelmäßig Pausen machen, zu Mittag essen und eine Runde spazieren gehen – als Selbständiger vergisst man das gerne mal vor lauter To-Dos. Um langfristig erfolgreich zu sein, muss man aber auch körperlich und mental fit bleiben – und das gelingt nur, wenn man ab und zu mal abschaltet.“ Abschalten – das kann Halima am besten bei gemeinsamen Unternehmungen mit der Familie. Sie zieht auch viel Kraft aus dem positiven Feedback ihrer Gäste. „Wenn jemand nach einem Kochevent bei mir eine Reise nach Marokko bucht, ist das das schönste Kompliment“, strahlt sie.

Drei Fragen an Halima

1. Was würdest du genau so wieder machen?

Nicht auf andere hören – einfach machen! Als ich meinem Freundes- und Bekanntenkreis von meinen Plänen erzählt habe, waren viele skeptisch: „Du hast doch studiert – wieso eröffnest du jetzt eine Kochschule?“ Niemand kann in deinen Kopf sehen – solange du selbst, es dir vorstellen kannst, kannst du es auch tun. Du musst dich dafür nicht rechtfertigen oder gar erst dein komplettes Umfeld von deiner Idee überzeugen.

2. Was würdest du auf jeden Fall anders machen?

Ich würde, glaube ich, nichts anders machen. Es ist mit Sicherheit nicht immer einfach, aber meine Vision von TASTE MOROCCO umzusetzen, zu sehen, wie es jeden Tag mehr und mehr Gestalt annimmt – das ist eine sehr spannende Zeit und ich würde es gegen nichts eintauschen wollen.

3. Was sind deine drei Gründe für ein Studium an der FOM?

Die Vereinbarkeit von Beruf und Studium

Die Vereinbarkeit von Studium und Familie

Die individuellen Entwicklungsmöglichkeiten

 

Keine Chance für Zeitchaos und Prokrastination

Tipps, wie du dein Zeitmanagement optimierst

Du wirst die Situation kennen: Dein Leben ist vollgestopft mit Aufgaben, Zielen und Wünschen. Du willst deinen Traumjob finden, Karriere machen, eine Familie gründen, die Welt bereisen, deinen Hobbies nachgehen, dich neuorientieren, deine Freunde treffen, Sport machen, um fit zu bleiben, und die neue Serie auf Netflix schauen, um mitreden zu können.

Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hinzuschauen!

Astrid Lindgren

Gleichzeitig müssen der Haushalt geschmissen und zahlreiche Termine koordiniert werden. Wie in ein Handgepäcksstück, in das man alles für einen Kurztrip reingequetscht hat, presst du immer mehr in dein Gehirn und dein Leben.

Keine Chance für Prokrastination

Dabei stehst du zwischen den Stühlen namens Zeitdruck und Prokrastination. Du willst nämlich immer weiter, schneller und höher, aber eben auch genug Freizeit, weshalb du manche Aufgaben andauernd schiebst. Das Problem ist die Einteilung deiner Zeit, um allen Aufgaben, allen Mitmenschen und vor allem dir selbst gerecht zu werden. Die Frage, die sich stellt: Erledigst du denn so überhaupt alles mit 100 % Aufmerksamkeit, Leidenschaft und Energie? Was bleibt am Ende – außer Stress, Hektik, Müdigkeit und vor allem Zeitmangel? Denn gerade, wenn du der Prokrastination nachgibst, sitzt da dieses kleine Männchen in unserem Kopf und flüstert: „Wie sollen wir das alles schaffen?“.

Wer alles will, kann alles sein

Mit dem richtigen Zeitmanagement lassen sich viele private als auch berufliche Projekte endlich in die Tat umsetzen. Du spielst schon länger mit dem Gedanken, dich beruflich weiterzuentwickeln? Einen neuen Weg einzuschlagen und neue Ziele zu erreichen? An der FOM bekommst du neben den praxisnahen Lerninhalten auch Infos und Tipps für einen strukturierten Alltag. Mach es einfach, sei mutig und nutze deine Zeit.