„Das Studium hat mir den letzten Push gegeben!“

Wie Annika ihren Weg in die Selbstständigkeit fand

Bereits seit vielen Jahren beschäftigt Annika dieser eine Gedanke: Ich will meine eigene Firma gründen! 2019 schafft sie den Sprung in die Selbstständigkeit und gründet ihr eigenes Beratungsunternehmen im Bereich Marketing- und Kommunikationspsychologie. Der Weg dahin war für die 29-Jährige kein leichter. Trotzdem hat sie durchgehalten – mit Erfolg!

Annika war schon immer zielstrebig: Auslandsaufenthalte in China und England, den Bachelor-Abschluss in „International Business Management“ in der Tasche und im Anschluss ein Direkteinstieg im Marketingbereich. Ihr Lebenslauf ist rund. Trotzdem kam sie irgendwann an den Punkt, an dem sie merkte, dass sie mehr im Leben will. Sie hat schon immer den Anspruch, sich weiterzubilden und sich eine Expertise aufzubauen, welche sie im Job weiterbringt. Durch Zufall erfuhr sie von dem berufsbegleitenden Studium an der FOM und ihr war sofort klar: „Das mache ich!“ Auch die Entscheidung über das Studienfach war schnell getroffen: „Wirtschaftspsychologie hat mich schon immer fasziniert. Vor allem Werbe- und Kommunikationspsychologie.“

Ich habe zwei Semester gebraucht, um mir ein Framework für‘s Lernen aufzubauen.

Studieren trotz einer 60-Stunden Woche – gar nicht so einfach. Annikas Arbeitgeber erwartete 100 % Leistung im Job. Um mit der Doppelbelastung umzugehen, musste Annika sich neu ordnen: „Ich musste während meines Studiums lernen, meine Wochenenden zu strukturieren. Lernen, Freizeit und soziale Kontakte müssen unter einen Hut gebracht werden. Das erforderte neue Wege, sich selbst zu organisieren.“

Hätte es mir nicht so einen Spaß gemacht, hätte ich es nicht durchziehen können.

Trotzdem hätte für sie kein anderes Studienmodell, als ein berufsbegleitendes, funktioniert. „Ich habe schnell Kommilitonen gefunden, die ein ähnliches Work-Pensum haben, wie ich. Wir haben uns dann immer zusammengesetzt und gemeinsam für die Prüfungen gelernt. So haben wir uns gegenseitig hochgezogen und motiviert. Das hat mir sehr geholfen – zu wissen, dass es auch noch andere gibt und ich nicht alleine durch diese Phase gehe.“

Ich wollte meine eigene Chefin sein!

2017 schrieb Annika dann ihre Master-Thesis zum Thema Werbepsychologie und merkte: Da ist eine Marktlücke! Und sie fasste den Entschluss, sich in diesem Bereich als Beraterin selbstständig zu machen und ihr im Studium und in der Praxis gewonnenes Wissen an Unternehmen weiterzugeben. Außerdem hatte sie während der Doppelbelastung mit Arbeit und Studium gemerkt: Das Konstrukt Unternehmen passt nicht zu ihr. Annika genießt es, sich ihre Arbeitsphasen selbst einzuteilen: „Ich musste mir in meiner Selbstständigkeit selbst ein neues Arbeitsmodell aufbauen. Niemand gibt dir vor, wie dein Arbeitstag aussieht, du bist da komplett frei. Und dabei hat mir das berufsbegleitende Studium geholfen, denn auch in dieser Phase musste ich neue Wege finden, mich neu zu strukturieren, um möglichst effizient zu sein.“

Der Hochschule immer noch verbunden

Selbstständigkeit ist häufig auch mit Unsicherheit verbunden – vor allem in der Anfangsphase. „Es ist auch viel Angst dabei, weil du nie weißt: Springt dir ein Kunde ab? Oder was passiert, wenn ich gar kein Projekt habe?“. Um diese Bedenken aufzufangen, hat sich Annika eine zweite Stütze aufgebaut: Sie gibt Marketing-Management-Kurse an ihrer ehemaligen Hochschule und kann ihr Wissen so an Studierende weitergeben.

Drei Fragen an Annika

1. Was würdest du genau so wieder machen?

Ich würde alles genauso machen und nichts ändern wollen.

2. Was würdest du auf jeden Fall anders machen?

An und für sich nichts! Das einzige, was ich ändern würde, wäre mein Jobwechsel kurz vor der Masterthesis. Das brachte einige Probleme mit sich. Ich würde jedem, der seinen Job während des Studiums wechseln will, raten, es entweder in der Anfangsphase des Studiums oder nach Abgabe der Thesis zu tun.

3. Was sind deine drei Gründe für ein Studium an der FOM?

Der Praxisbezug; die Möglichkeit, weiter Berufserfahrung sammeln zu können und nicht aus dem Arbeitsalltag rausgerissen zu werden

Das Ziel, die nächste Bildungsebene zu erreichen

Auf jeden Fall der Austausch zwischen Professoren und auch den Studenten – da habe ich am Meisten gelernt: Aus deren Berufserfahrung, gemischt mit meiner!

 

 

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