Gründen im Studium

Jamie Lees Weg zum eigenen Fitness-Start Up

Studieren oder Gründen? Beides! Die 23-jährige Jamie Lee aus Willich, in der Nähe von Mönchengladbach, macht es vor. Als begeisterte Kampfsportlerin hat sie ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht und noch während des Studiums an der FOM ihr eigenes Fitnessstudio eröffnet.

Jamie Lee ist es gewohnt, sich durchzukämpfen – und das sprichwörtlich. Seit sie denken kann betreibt die 23-Jährige Kampfsport auf professionellem Niveau. Schon als Kind waren die Wochenenden gefüllt mit Turnieren und Wettkämpfen. In der Oberstufe wurde sie dann vor die Wahl gestellt: eine Karriere im Profisport oder doch lieber Abitur? Jamie Lee entschied sich erstmal fürs Abitur. „Bildung ist das höchste Gut, das wir haben. Auch wenn wir hier in Deutschland öfter mal über unser Bildungssystem meckern, sind wir doch sehr privilegiert“, sagt die Studentin und klingt dabei gar nicht mehr wie eine 23-Jährige.

Stagnation ist keine Option

In Jamie Lees Leben dreht sich alles um Bildung und Sport. Beides gehört für sie untrennbar zusammen: „Ich könnte niemals auf Sport verzichten, aber genauso wenig auf Bildung. Sonst würde mir einfach etwas fehlen.“. Mit dem Ziel, beides miteinander zu verbinden, fest vor Augen, ließ sie sich zunächst zur staatlich geprüften Freizeitsportleiterin ausbilden. Dafür wechselte sie extra an eine Schule, an der sie ihren Berufsschulabschluss parallel zum Abitur absolvieren konnte.
Bei Jamie Lee musste schon immer alles gleichzeitig und am liebsten sofort passieren. Vor knapp einem Jahr hat die leidenschaftliche Kampfsportlerin ihr eigenes Fitness-Startup gegründet. Parallel dazu studiert sie im vierten Semester an der FOM Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftspsychologie, um ihre unternehmerischen Kompetenzen auszubilden. „Stagnation ist keine Option“ heißt die Kampfansage auf der Website ihres Fitness- und Kampfsportstudios „Körperschmiede now“ im nordrheinwestfälischen Willich. Und das scheint wortwörtlich das Motto der Junggründerin zu sein. Vom Kampsport hat sie viel fürs Leben gelernt: „Hinfallen ist keine Schande. Wichtig ist nur, dass man einmal mehr aufsteht.“. Angst zu scheitern hat sie nicht – eine angemessene Portion Respekt schon. „Respekt sollte man immer haben, sonst handelt man schnell leichtsinnig.“.

Mit Leidenschaft, Know-how und Kampfgeist zum Erfolg

Diese mutige und doch bodenständige Einstellung half der ambitionierten Studentin auch bei der Existenzgründung. Gerade in der Anfangsphase gab es einige Hindernisse, die es zu bewältigen galt: „Ich komme aus einer eher ländlichen Gegend und da gibt es viele Berührungsängste, was den Kampfsport betrifft. Da musste ich erstmal ordentlich Aufklärungsarbeit leisten, um die Vorurteile abzubauen“, erzählt die Studentin und Junggründerin. Sie ist regelmäßig auf lokalen Festivitäten vertreten und lässt Interessierte einfach mal ausprobieren. „So lassen sich die Hemmungen am einfachsten verlieren“, meint sie.

Und der Plan scheint aufzugehen: Seit der Gründung im Oktober 2017 wird das vielfältige Angebot der „Körperschmiede now“ sehr gut angenommen. Das Leistungsspektrum umfasst mittlerweile Personal Training, Fitnesskurse, Firmenfitness-Konzepte und vieles mehr. Mit dem Umbau der 400 qm großen Lagerhalle, den sie zusammen mit ihrem Vater in Eigenregie durchgeführt hat, hat sich Jamie Lee einen Traum erfüllt. „Endlich spiegelt meine Umgebung die Professionalität und das Wissen wider, das ich mir über die Jahre aufgebaut habe. Gerade weil ich noch so jung bin, werde ich dadurch auch ganz anders wahr- und ernst genommen.“.

Letztendlich möchten wir doch alle das Beste aus uns herausholen

Die 23-Jährige ist stolz auf das, was sie bisher erreicht hat – gibt sich aber selten zufrieden. Langfristig soll eine räumliche Vergrößerung des Studios her und auch ein Ausbau des Kursangebots durch neue Sportarten ist in Planung. Offenheit für Neues und Weiterentwicklung sind Jamie Lee sehr wichtig.

Um sich rund um das Thema Unternehmensführung weiterzubilden und fit zu machen, hat sich die Startup-Gründerin neben dem eigenen Unternehmen für ein berufsbegleitendes Studium an der FOM entschieden. Für Jamie Lee ist es ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Selbstverwirklichung. „Letztendlich möchten wir doch alle das Beste aus uns herausholen. Mir ist wichtig, dass ich selbst die Kontrolle habe und nicht fremdgesteuert bin. Ich kann mir die Kurse und Inhalte selbst aussuchen und meine Zeit selbst planen.“ Im flexiblen Teilzeitmodel eignet sich Jamie Lee nun Grundlagenwissen zu allen wichtigen Unternehmensbereichen an. Genau diese Flexibilität hat die Jungunternehmerin in ihrem Vollzeitstudium an einer staatlichen Universität vermisst, das sie damals unmittelbar nach dem Abitur begann. Schnell war ihr klar, dass sie mehr Freiraum braucht, um ihre weiteren Projekte umzusetzen. „Natürlich muss man sich selbst gut organisieren können. Das habe ich zum Glück früh gelernt, da ich schon während der Schulzeit meine Zeit gut planen musste, um Leistungssport betreiben zu können.“

Sport und Bildung schaffen nicht nur das Fundament ihres Kampfsportzentrums, sondern sind auch ihre persönliche Lebensphilosophie.

Drei Fragen an Jamie Lee

1. Was würdest du genau so wieder machen?

Auf jeden Fall würde ich nochmal mein Herz in die Hand nehmen und den Schritt in die Selbstständigkeit wagen! So lange man die Chancen und Risiken abwägt und das Positive überwiegt, kann ich jedem nur empfehlen: sei mutig, Erfolg wird kommen, so lange du hart arbeitest!

2. Was würdest du auf jeden Fall anders machen?

Puh, über diese Frage habe ich jetzt ein wenig nachgedacht. Ich denke, dass es noch zu früh ist, um zu sagen: dieses und jenes würde ich beim nächsten Mal definitiv anders machen. Die Frage kann ich vielleicht in fünf Jahren besser beantworten.

3. Was sind deine drei Gründe für ein Studium an der FOM?

Viele Dozenten sind aus der freien Wirtschaft, lehren Ihre Erfahrungen, sehr praxisnah

Super Zeitmodell, um nebenbei arbeiten zu gehen bzw. sich selbstständig zu machen

Reduzierte Anzahl an Modulen pro Semester im Vergleich zu „normalen“ Hochschulen / Universitäten, dadurch hat jedes Modul eine hohe Wertigkeit

Du kannst     
glücklich
   sein

Kind und Karriere

Nadine lässt sich nicht aufhalten

Ausgelernt sein, gibt es nicht

Versicherung, Verein, IT-Branche: Self-Starter Andreas geht seinen Weg

I’m working on myself, by myself, for myself

Du kannst. Ende der Geschichte.

Lass die Leute reden und geh deinen Weg!





Du kannst  
glücklich
  sein

Positiver Stress zwischen Familie und Firmengründung

Halima erfüllt sich ihren Traum vom „Ort der Kulinarik“

Alles, was wir tun, wird ein Teil von uns!

Manchmal musst du die Richtung ändern, um deinen Weg zu gehen!





Du kannst  
glücklich
  sein

Mit Zielstrebigkeit und Struktur zum Erfolg

Kai hat es einfach gemacht

Sollte, hätte, könnte, würde, machen!

DIE GLEICHEN INHALTE WIE IN EINEM VOLLZEITSTUDIUM?

Leben passiert, wenn du dich auf den Weg machst!

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