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5 Tipps für mehr Motivation

Die ersten Wochen des Jahres sind rum und mindestens 60 Prozent deiner Neujahrsvorsätze bringen aus dir maximal noch einen müden Lacher hervor? So schön die Versprechungen auch waren, die man sich mit dem Jahreswechsel gemacht hat, so schwer fällt es uns meist auch, sie umzusetzen. Das Problem ist nicht unbedingt, dass wir nicht wissen, was zu tun ist. Jeder, der mal ein bisschen in den sozialen Medien zum Thema 'Selbstverwirklichung' rumgestöbert hat, kennt die klassischen To-Dos. Die Frage, die wir beantworten müssen, um anzufangen und vor allem, um immer wieder weiter zu machen ist „Warum?“. Hat man das „Warum“ erst geklärt, fällt das „Wie“ deutlich leichter. Wir haben 5 Tipps für dich, die dir helfen, neue Motivation zu schöpfen!

I never dreamed about success.
I worked for it.

Estee Lauder

1. Tschüss, Übermorgen!

Oft warten wir auf einen bestimmten Zeitpunkt, um unsere Ziele umzusetzen. „Ab nächstem Jahr werde ich mit dem Rauchen aufhören! Ab nächster Woche werde ich mich täglich für eine halbe Stunde aufs Laufrad setzen!“ Die Liste der guten Vorsätze ist lang. Das Problem daran: Wenn wir einmal gelernt haben, Dinge aufzuschieben, braucht es viel Disziplin diese Gewohnheit loszuwerden. Um die Prokrastinations-Fessel zu lösen, hilft es dein Vorhaben nicht, von einem bestimmten Zeitpunkt abhängig zu machen. Denn jeden Tag kannst du etwas Neues beginnen! Ob am 1. Januar oder 23. Februar: Jeder Morgen ist eine neue Chance, durchzustarten.

2. Tick, tock goes the clock

Du bist also frei von zeitlichen Startschüssen und hast keinen Grund weitere Minuten zu vergeuden. In dieser Welt sind wenige Ressourcen so wertvoll wie Zeit und Energie – ein klassischer Fall von begrenzten Kapazitäten. Somit liegt es an dir, diese klug zu verwerten und das lässt sich leichter umsetzen, als du vielleicht ahnst. Nimm dir einen ruhigen Moment und frage dich: Was genau hält dich davon ab, ein neues Kapitel in deinem Leben aufzuschlagen? Wenn du erstmal weißt, was dich bremst, fällt es dir leichter, dieses Hindernis zu überwinden. Vielen Zielen geht auch ein wenig Recherchearbeit voraus und diese verlangt ihre Zeit. Träumst du in etwa von einem eigenen Start-up, so kannst du damit starten, dir die Qualifikationen, die du dafür brauchst, genauer anzuschauen. Du allein entscheidest, ob du in drei Monaten an der gleichen Stelle stehst oder vier Schritte (so klein sie auch sein mögen) nach vorne gemacht hast.

3. Back to reality

Ein vermeidbarer Umstand, der leider dazu führt, dass wir unsere Vorhaben nicht umsetzen, sind zu hoch gesteckte Ziele. Diese können zum einen dazu führen, dass wir die Erfahrung machen zu versagen, oder uns gar nicht erst an eine Aufgabe herantrauen. Du träumst davon Gitarre zu spielen? Dann setze dir als erstes Ziel, bestimmte Noten zu lernen, statt von dir zu erwarten, schon mit deinen ersten Versuchen Jimi Hendrix alt aussehen zu lassen. Du träumst von der Freiheit als selbstständige/r Unternehmer/in? Dann beginne z.B. mit einem Abschluss in "Business Administration". An der FOM kann man den sogar berufsbegleitend machen. Das Schöne an diesen kleinen Schritten ist, dass du Erfolg verspürst, egal wie klein oder groß die Aufgabe war.

4. Sharing is caring

Sie sollen es alle erfahren! Deine Eltern, deine Freund/innen, deine Haustiere – lass sie alle hören, was du vorhast! Wenn man sich daran gewöhnt hat, seinen eigenen Erwartungen nicht gerecht zu werden, kann dich ein bisschen Druck von außen sanft in die richtige Richtung schubsen. Dabei geht es nicht darum, jemanden zu finden, der dir ein schlechtes Gewissen macht. Im Gegenteil: Während Vertrauenspersonen es dir bestimmt nicht übelnehmen, etwas nicht erreicht zu haben, ist man doch sehr ungern die Person, die den Liebsten von eigenen Rückschlägen berichten muss. Diese Form der extrinsischen Motivation kann dich unterstützen, wenn du mal wieder mit dir selbst haderst.

5. Vergiss nicht, wieso du angefangen hast

Ist der Anfang erstmal geschafft, heißt es dranbleiben. Oft ist der erste Schritt, gar nicht das Problem, sondern der nächste. So unterschreibt man mit Leichtigkeit den Vertrag bei einem Fitnessstudio nach der ersten Trainingseinheit, weil man sich genau in diesem Moment gut fühlt. Nun geht es einem ja auch zuhause auf der Couch nicht gerade schlecht und dann ist es eine wahre Challenge, sich auch für die zweite Einheit zu motivieren. Gerade, weil du nicht bei allen Schritten sofort ein Ergebnis in den Händen hältst, verlangen viele Träume eine gewisse Ausdauer. Was dir dabei helfen kann: Dokumentiere deine Erfolge und wie du dich dabei fühlst! Ob Papiertagebuch oder Video-Diary – an Tagen, an denen es dir besonders schwerfällt, aus innerer Kraft Motivation zu schöpfen, hast du die Möglichkeit, dir Vorschläge von deinem früheren Ich zu Rate zu ziehen. Diese Person kann dir auf jeden Fall Gründe nennen, warum du doch nochmal ins Gym fahren oder das Französischlehrbuch aufschlagen solltest. Zusätzlich kannst du dir tägliche Reminder in dein Handy vermerken, die verhindern, dass du dein Ziel aus den Augen verlierst.

Wahrscheinlich hast du auf diesen Artikel geklickt, weil du gerade schon ein ganz bestimmtes Ziel vor Augen hast. Also worauf wartest du noch? Leg los!

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