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FOM Studierende
Lesedauer: 4 Minuten

Selina Schröter weiß, was sie will. Die 25-Jährige ist selbstbewusst, lebt in Köln, arbeitet bei Siemens und studiert neben dem Beruf an der FOM. Wir haben sie erzählen lassen, wie sie das alles so macht: Job, Studium, Beziehung und Leben.

„Mein Job erfüllt mich, mein Studium auch. Das ist nicht nur Mittel zum Zweck, ich habe Spaß dran, das ist wichtig.“
Selina Schröter,
FOM Studentin im Master-Studiengang „Business Consulting & Digital Management“

Wenn man sie trifft, sprüht sie vor Energie, ist gut gelaunt, locker und strahlt eine große Menge an positiver Energie aus. Eigentlich kann man sich dem gar nicht entziehen, wenn man mit Selina Schröter zusammensitzt. Geht das mit dem Studium auch so locker und unbeschwert? „Es gehört schon auch Disziplin dazu, alles unter einen Hut zu bekommen. Aber man darf sich nicht so viel Druck aufbauen, muss Prios haben und auch kleine Erfolge feiern. Und wenn es nur ein kleiner Prosecco mit Freunden nach einer gelungenen Klausur ist.“ Im Master-Studium „Business Consulting & Digital Management“ hat sie gerade begonnen, ihre Abschlussarbeit zu schreiben, da wird die Zeit für Freizeit und Freund schon mal knapp.

„Ich finde es enorm, wie sehr man sich bei einem Studium selbst entwickelt. Das war schon beim Bachelor so, jetzt im Master aber nochmal mehr.“ Selbstbewusst und als eigene Persönlichkeit rüberzukommen sei im Job mindestens genauso wichtig, wie gute Fachkenntnisse zu haben, „Personality over skills“, sagt Selina. Und sie muss es wissen. Denn schließlich ist sie bei Siemens im HR-Bereich als Projektmanagerin für die Gewinnung von Young Professionals zuständig.

„Ich versuche den jungen Leuten zu zeigen, was Siemens alles macht, sie für Siemens als Arbeitgeber zu begeistern, ihnen Job-Perspektiven aufzuzeigen.“ Nah genug dran an ihrer Zielgruppe ist Selina mit ihren 25 Jahren allemal. Die Inhalte ihres Master-Studiums helfen der gebürtigen Westfälin zusätzlich. „Ganz viele Themen und Modulfelder des Studiums kann ich in meinem beruflichen Alltag nutzen, das hilft mir enorm.“

Und wie war das mit der Zeiteinteilung im Studium? „Eine gute Zeitstruktur ist wichtig, die muss man einhalten. Und wichtig ist dabei auch mein kleines, aber feines Netzwerk. Ich habe im Studium an der FOM zum Beispiel eine meiner besten Freundinnen kennengelernt. Wir lernen zusammen, geben uns Feedback und: Wir motivieren uns gegenseitig, wenn es beim Lernen schon mal länger dauert oder man nicht so richtig Lust hat.“ Dass ihr Freund als Berufsmusiker selbst stark eingespannt und oft auf Tournee ist, passt da gut zu ihrem Zeitplan. Denn Zeit, das weiß Selina, ist für sie beide ein sehr wertvolles Gut, „da muss man sich Privatzeit fest einplanen und dann jede Minute genießen“.

Wie es nach dem Studium weitergeht? „Weiß ich noch nicht, mal abwarten“, sagt sie. Aber da der Job für sie viel mit Selbstverwirklichung und Spaß zu tun hat, freut sie sich jetzt schon, auf das was da noch kommt.

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