Jung, talentiert und motiviert

Lindas Weg zur Führungskraft

„Ist doch auch nur ein Stück Papier“ – denkt Linda noch bis vor ein paar Jahren über einen Hochschulabschluss. Die Einstellung der jungen Stuttgarterin ändert sich, als sie merkt, dass sie im Beruf an Grenzen stößt. Sie möchte weiterkommen und den nächsten Schritt gehen – eine Position mit Personalverantwortung. Dafür braucht sie einen akademischen Titel im Lebenslauf. Wieso sie heute happy mit der Entscheidung für ein Studium ist und sich sogar wünscht, sie hätte früher damit angefangen, hat sie uns erzählt.

Vor ein paar Monaten feiert Linda ihr 10-jähriges Jubiläum bei der Kreissparkasse Ludwigsburg. Dabei ist sie gerade mal 27 Jahre alt. Die ehrgeizige Stuttgarterin weiß früh, was sie will: Nach einem Schüler-Praktikum bei der Bank entdeckt sie ihre Leidenschaft für Finanzen und beginnt direkt nach der Realschule dort ihre Ausbildung. Mit 19 ist sie ausgebildete Bankkauffrau und fängt in der Beratung an. Um sich für höhere Stellen zu qualifizieren, absolviert sie berufsbegleitend ihren Fachwirt an der Sparkassenakademie. Doch es bleibt bei dem Beraterjob. „Ich habe relativ schnell gemerkt, dass mich das dauerhaft nicht glücklich machen wird. Der Job macht mir Spaß, aber langfristig wäre ich damit einfach unterfordert.“ Was sie dauerhaft glücklich machen würde – das weiß Linda schon: Eine Führungsposition soll es sein – sie möchte Personalverantwortung. Und weil Linda gut organisiert ist, hat sie schnell einen Weg gefunden, wie sie ihr neues Ziel erreicht: An der FOM studiert sie seit knapp zwei Jahren BWL im Bachelor – berufsbegleitend, neben ihrem Vollzeitjob bei der Bank.

Von Vorbildern und Mentoren

Ein Vorgesetzter erkennt Lindas Potential und bestätigt sie in ihrem Wunsch nach einer leitenden Position. Er glaubt an sie und fördert ihre Entwicklung innerhalb des Unternehmens. „Eine gute Beziehung zu den Menschen bei der Arbeit, insbesondere zu den eigenen Vorgesetzten, halte ich für sehr wichtig. Die Vertrauensbasis, die da herrscht, ist letztendlich auch das, was mich hält – monetäre Anreize könnten niemals ausreichen.“

Vorbilder hat Linda nicht nur im beruflichen Umfeld: „Ich komme glaube ich sehr nach meinem Opa. Der ist zwar schon in Rente, hat aber keinen einzigen Tag nicht gearbeitet – er findet einfach immer etwas, was zu tun ist. Meine Eltern sind da viel lockerer. Meine Mutter hat mich neulich noch gefragt, wieso ich überhaupt studiere – mein Leben war doch schließlich auch davor ganz gut.“, erzählt Linda und lacht. Die Meinung von anderen, insbesondere von jemandem, der schon Erfahrung auf einem bestimmten Gebiet hat, hört sie sich gerne an, trifft am Ende aber ihre eigenen Entscheidungen: „Ich habe meinen eigenen Kopf und weiß schon selbst genau, was ich will.“

Wer ernst genommen werden will, muss sich selbst ernst nehmen

Die Förderung, die Linda im Beruf erfährt, möchte sie auch weitergeben. „Ich habe gemerkt, dass ich andere Mitarbeiter gerne in ihrer Entwicklung unterstütze. Ich bin ein sehr selbständige Person und lege meist direkt los. Wenn ich anderen helfen kann, ihnen Dinge erklären und dann sehe, dass sie jetzt besser zurechtkommen, macht mich das happy.“ Ob sie Sorgen hat, dass sie ernst genommen wird? „Nein. Anfangs war das schon meine Befürchtung, aber ich hatte bisher noch nie Probleme damit. Ich nehme mich selbst ernst – weiß, was ich kann und was ich fordern kann. Ich glaube diese konsequente Art verschafft mir auch Respekt.“

 „Ich gebe nicht auf, sondern Gas!“

Linda war schon immer ein ehrgeiziger Typ. Was sie macht, macht sie richtig – gibt immer 100 Prozent. Dabei fällt auf: Ehrgeiz bedeutet nicht gleich Verbissenheit. Lindas lockere Art fällt sofort auf und ist etwas, das sie sich selbst auch unbedingt bewahren möchte: „Ich sehe die Dinge nicht zu streng. Ich muss auch nicht überall die Beste sein, aber ich will schon vorne mit dabei sein", erklärt Linda mit einem Augenzwinkern. Wie ihre Freunde sie beschreiben würden? „Auf jeden Fall als diszipliniert. Ich gehe gerne auch mal den schweren Weg. In der Vergangenheit hat sich das für mich immer ausgezahlt.“

Ihre Ausbildung hat sie mit Bravour gemeistert und auch das Bachelor-Studium wird Linda sehr wahrscheinlich ein Semester früher abschließen. Dabei kommt ihr eine bestimme Charakter-Eigenschaft zu Gute: Ihr positives Mindset. „Ich sehe eigentlich immer das Positive in jeder Situation. Auch wenn es mal Probleme auf der Arbeit gibt, verharre ich nicht lange in Gedankenschleifen, sondern frage mich stattdessen ‚Was kann ich tun, um es zu ändern?‘ Alles andere bringt mich ja nicht weiter.“ Klingt eigentlich logisch und ist doch eine überraschend weise Einstellung für eine so junge Frau. Selbst der Corona-Situation kann Linda auch etwas Gutes abgewinnen. „Ich schreibe gerne Hausarbeiten, also habe ich einige Module vorgezogen und schon mal abgearbeitet. So spare ich mir ein ganzes Semester! Ich finde es super wie schnell die FOM reagiert und sich entsprechend auf die neue Situation umgestellt hat. Ich kann alle Vorlesungen jetzt online belegen und spare mir den Hin- und Rückweg zur Hochschule.“

Drei Fragen an Linda

1. Was würdest du genau so wieder machen?

Beruflich würde mich immer wieder für die beiden Bereiche Finance und Führung entscheiden.

2. Was würdest du auf jeden Fall anders machen?

Ich würde wahrscheinlich noch früher mit dem Studium anfangen. Ich finde, da habe ich am Anfang etwas Zeit verloren. Sonst bin ich aber sehr glücklich mit meinem Leben.

3. Was sind deine drei Gründe für ein Studium an der FOM?

  • Die Möglichkeit, dass ich berufsbegleitend studieren konnte – und das in der Nähe meines Heimatortes.
  • Das positive Feedback von Kollegen, die auch schon an der FOM studiert haben.
  • Die große Auswahl an Studiengängen. Und es kommen ja sogar immer mehr dazu. Da denke ich oft „Oh, das hätte mich auch noch interessiert!“

 

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