Karriere, Studium und Selbständigkeit

Girlboss Jana powert durch

Brand Managerin in Zürich – Business-Gründerin in Bremen: Jana pendelt nicht nur zwischen Städten, sondern auch zwischen verschiedenen Rollen. Die 32-jährige Powerfrau liebt die Herausforderung und setzt sich immer wieder neue Ziele. Nächster Stopp: der Master-Abschluss in Wirtschaftspsychologie und ein neuer Lebensabschnitt in Singapur.

 

Jana ist Anfang 30 und sie ist das, was man umgangssprachlich eine echte Powerfrau nennt: Sie ist Karrierefrau, Gründerin und Studentin in einer Person. Ihr Leben ist geprägt von Abwechslung – das beginnt schon beim Wohnort. Zürich und Bremen sind die Lebensmittelpunkte der Norddeutschen. Sie pendelt zwischen der Schweiz und Deutschland – zwischen Weltkonzern und eigenem Start-up. „Ich liebe beide Städte. Mein Partner und der Großteil meiner Familie sind in Bremen - daher schlägt hier natürlich mein Herz. Gleichzeitig liebe ich meinen Job - in Zürich hat sich ungeplant eine großartige Möglichkeit für mich geboten – da musste ich einfach zugreifen!“ Bei dem vielen Hin und Her kann man natürlich schon mal durcheinanderkommen. Was macht sie eigentlich, wenn sie aus Versehen den Schlüssel für die Züricher Wohnung in Bremen liegen gelassen hat? „Damit das nicht passiert, habe ich vorgesorgt“, verrät die smarte Start-up-Gründerin. „Ich habe alles doppelt: Schlüssel, Ladekabel – alles in zweifacher Ausführung.“ Und Grips beweist Jana nicht nur bei der Organisation ihres Privatlebens – auch beruflich gibt sie sich nicht mit weniger zufrieden. In ihrem Job als Brand Managerin bei Coca-Cola betreut sie das Segment der Sport-Wassermarken: Sie entwickelt Strategien, schreibt Konzepte und setzt diese gemeinsam mit ihrem Team um. Die Arbeit in einem international agierenden Großkonzern ist so spannend wie herausfordernd für die 32-Jährige. Da sind Kreativität und Innovationstalent gefragt – Eigenschaften, die Jana schließlich auch zu ihrem eigenen Business geführt haben. 2017 bringt sie gemeinsam mit zwei Geschäftspartnern ein beliebtes Street Food aus Asien nach Deutschland: Eierwaffeln. „Die kugelförmigen Waffeln mit verschiedenen Toppings kenne ich aus Hongkong. Ich war beruflich oft dort unterwegs und wollte das Konzept unbedingt nach Deutschland bringen! Hauptsächlich, weil ich es vermisst habe und selbst so gerne essen wollte!“, lacht Jana. Sie lebt Marken und Trends und erfüllt sich mit der Gründung von WEGGLE (eine Mischung aus Waffle und Egg) auch den lang gehegten Traum selbst eine Brand zu etablieren.

Ich bin ein Hands-on Typ

Corporate-Job, ein eigenes Business und das Pendeln zwischen zwei Ländern – das dürfte eigentlich schon mehr als genug sein, um den Tag zu füllen. Doch Jana will noch mehr. Parallel zur Gründung ihres Street Food Unternehmens beginnt sie ein berufsbegleitendes Studium an der FOM. „Auf der Arbeit lernt man das Praktische, was natürlich wichtig ist. Das Wissenschaftliche hat mir dann aber doch gefehlt und ich wollte gerne beides miteinander verbinden.“ Auch den Bachelor hat die junge Karrierefrau bereits berufsbegleitend abgeschlossen und das nicht ohne Grund: „Ich bin ein Hands-On-Typ. Nur trockene Theorie – das ist nichts für mich. Ich brauche genau diese Mischung, die mir nur das berufsbegleitende Studium bieten kann.“ Und weil Jana die Abwechslung liebt, entscheidet sie sich im Master für den Studiengang Wirtschaftspsychologie und erschließt sich damit gleich ein neues Fachgebiet. Was sie im Hörsaal lernt, unterzieht sie gleich dem Praxistest: „In Führungspsychologie lernen wir zum Beispiel viel über die verschiedenen Führungsstile. Dadurch gewinnt man eine völlig neue Perspektive, was die eigenen Vorgesetzten angeht – versteht besser, wie sie denken und ticken.“, schmunzelt Jana.

Was mich antreibt? Das bin ich selbst!

Studium, Selbständigkeit, die Karriere im Großkonzern und ganz nebenbei auch noch das eigene Privatleben nicht so kurz kommen lassen – um so viele verschiedenen Aktivitäten unter einen Hut zu kriegen, ist Flexibilität gefragt. „Ich organisiere mich so gut wie möglich, um fixe Termine einzuhalten. Dazu zählt dann auch der Präsenzunterricht. Wenn ich an einem Wochenende in Bremen Vorlesungen habe, dann ist das meine Prio und ich plane den Rest drumherum. Da müssen dann auch leider meine Freunde und mein Partner für eine bestimmte Zeit durch. Die denken sowieso ich bin durchgeknallt und habe einen geheimen Zwilling, der all die Aufgaben heimlich für mich übernimmt!“, lacht sie. „Das ist natürlich leider nicht so. Auch mein Tag hat nur 24 Stunden, wie der von jedem anderen Menschen auch. Ich glaube aber – richtig einsetzt, kann man auch in dieser Zeit alles erreichen was man möchte.“ Jana hat sich bewusst gegen die Option eines Online- oder Fernstudiums entschieden: „Mir ist der interaktive Austausch und die Nähe zu den Dozenten und Kommilitonen viel zu wichtig. Man lernt so viel mit und VON den anderen – das möchte ich nicht missen.“

Als Ausgleich zum gut gefüllten Alltag, in dem nur selten ein Tag dem anderen gleicht, treibt Jana Sport. „Da kann ich am besten Druck abbauen. Wobei das Wort „Druck“ eigentlich viel zu negativ klingt. Natürlich hat man auch mal Druck, wenn ein großes Projekt oder eine schwierige Klausur anstehen oder wenn die Zahlen nicht stimmen. Letztendlich gibt mir aber jeder einzelne Lebensbereich so viel zurück, dass ich es gar nicht unbedingt so wahrnehme.“ Die Motivation für alle diese Höchstleistungen schöpft Jana immer wieder aus sich selbst. „Ich liebe die Herausforderung. Mir immer wieder neue Challenges zu suchen, dafür zu kämpfen und letztendlich auch zu meistern, treibt mich an.“

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