Karriere trotz Stolperstart

Wladimir will mehr erreichen

Nach der Ausbildung nochmal studieren – und das neben der Arbeit? Viele können sich das gar nicht vorstellen. Für den in der Ukraine geborenen Wladimir ist es jedoch nicht die erste Herausforderung auf dem Weg zu seiner persönlichen Wunschkarriere. Und der ist er heute näher denn je.

„Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied.“ - Das ist ein Motto, an dem sich Wladimir bereits sein ganzes Leben lang orientiert. Denn in den Schoß gelegt bekommt der 33-Jährige in seinem Leben herzlich wenig. Geboren im ukrainischen Charkiw zieht er mit erst zwölf Jahren nach Bremen, wo er sich mit der neuen Stadt, neuen Menschen und einer neuen Sprache auseinandersetzen muss. „Diese Zeit war nicht ohne. Ich habe zu Beginn meistens Bücher gelesen, um Deutsch zu lernen. Damals hatte ich das meinen Eltern zu verdanken, die mich dazu gepusht haben“. Mit der elterlichen Hilfe schafft es Wladimir aufs Gymnasium und bis zum Fachabitur – weil er dranbleibt.

Der Leidenschaft gefolgt

Es folgt eine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten der Stadt Bremen. Doch nach dem Abschluss 2010 und mehreren Jahren im öffentlichen Dienst drängt sich dem ambitionierten jungen Mann in seinen Zwanzigern mehr denn je der Wunsch nach seiner Traumkarriere auf. Wladimir, der schon in seiner Jugend bei Vater und Mutter im Einzelhandel ausgeholfen hatte, wollte es den beiden gleichtun. Der Weg dorthin: ein BWL-Studium an der FOM. „Es stand für mich fest: Ich muss mich weiterbilden. Ich will meiner Leidenschaft nachgehen und ich will Karriere machen. Ohne Risiko geht das nicht“, war sich der ambitionierte junge Mann schon damals sicher.

Doch aus dem Arbeitsleben zurück in den Hörsaal, das ist nicht ganz so einfach. Und so arbeitet Wladimir parallel zum Studium auch weiterhin und widerlegt damit sämtliche Zweifler und ehemalige Kollegen. „Bist du einmal im öffentlichen Dienst, kommst du nicht so einfach raus“, so die Kommentare seiner damaligen Mitarbeiter. Unterstützt wird der Familienmensch von seiner Frau. Die stärkt ihrem studierenden Ehemann stets den Rücken, auch weil sie merkt, wie der mit den neuen Aufgaben immer weiter aufblüht. So geht dem heute 33-Jährigen während des Studiums trotz aller Widrigkeiten nie die Motivation verloren: „Ich habe mir immer vor Augen geführt, was ich mit dem Abschluss erreichen kann. Und das hat sich tatsächlich alles bewahrheitet.“

Mehr gewollt, mehr erreicht

 

Tatsächlich findet Wladimir mit seinem Bachelor-Abschluss in Betriebswirtschaftslehre bald in seinen Wunschbereich im Einzelhandel. Im Trainee-Programm eines der größten Discounter Deutschlands erarbeitet sich der Karrieremann derzeit mit großem Engagement seinen Posten als Regionalverkaufsleiter – ein Beruf, auf den ihn sein häufig steiniger Weg gut vorbereitet hat. Zum einen verfügt er nach langjähriger Doppelbelastung durch Job und Studium über die nötige Organisationsgabe, zum anderen helfen ihm seine praxisnahen Studienerfahrungen bei Themen wie Personalführung enorm weiter.

Es ist eine Frage der Zeit bis der Absolvent auch die nächste Stufe seiner persönlichen Karriereleiter erklommen hat. Doch auch das soll nur eine Zwischenstation sein, wie er zielstrebig ankündigt: „Für mich ist der Karriereweg am Ende des Trainee-Programms noch nicht beendet. Die nächsten Schritte sind möglich und ich will sie gehen.“

Dank Wladimirs Willen und Antrieb sicher ein erreichbares Vorhaben.

 

Drei Fragen an Wladimir

1. Was würdest du genau so wieder machen?

Auf jeden Fall wieder studieren und früh Verantwortung übernehmen.

2. Was würdest du auf jeden Fall anders machen?

Vielleicht hätte ich das eine Jahr an der Schule bis zur allgemeinen Hochschulreife noch machen sollen. Aber wer weiß, ob ich dann der wäre, der ich heute bin. Aus heutiger Sicht war alles richtig so, wie es war.

3. Was sind deine drei Gründe für ein Studium an der FOM?

Praxisnahes Studium

Die Vereinbarkeit von Studium und Berufsleben

Der Zusammenhalt unter den Kommilitonen

 

Du kannst     
glücklich
   sein

SOBALD DU MERKST, DASS DU DICH IM KREIS DREHST, IST ES AN DER ZEIT AUS DER REIHE ZU TANZEN!

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