Karriere und Achtsamkeit

Janina sorgt für die richtige Work-Life-Balance in ihrem Leben

Janina macht Yoga

Janina war schon immer ehrgeizig und zielstrebig: Während Gleichaltrige die ersten Partys feiern, plant Janina mit 13 Jahren ihre Karriere in der Modebranche. Noch länger beschäftigt sie sich mit Yoga: Schon als 8-Jährige übt sie den Sonnengruß. Kein Wunder, dass der heute 23-Jährigen ein „gewöhnliches“ Studium nicht ausreicht. An der FOM studiert Janina berufsbegleitend Wirtschaftspsychologie im Bachelor und hält täglich die Balance zwischen Studium, Beruf und Privatleben. Wie sie das macht, erfährst du hier.

 

In einem Alter, in dem viele ihrer Altersgenossen die Rebellion gegen die eigenen Eltern voll ausleben, beschäftigt sich Janina schon mit ihrer Berufsplanung. Die Modebranche soll es sein. Und da probieren über studieren geht (oder in diesem Fall sogar beides auf einmal) beschließt sie sich schon mal nach Hochschulen umzusehen und Info-Veranstaltungen zu besuchen. Ihre Familie unterstützt und begleitet sie dabei. „Das war ganz witzig“, erinnert sich Janina. „Die Mitarbeiter der Hochschule haben ganz schön erstaunt geguckt und gefragt ‚Ehm, wer von ihnen will denn jetzt genau studieren?‘“, schmunzelt sie. Rund zehn Jahre später kann Janina schon auf viele entscheidende Meilensteine ihrer Karriere zurückblicken: Abitur, eine abgeschlossene Berufsausbildung, ein Auslandaufenthalt und bald auch ein absolviertes Hochschulstudium. Parallel zu Vorlesungen und Lernstoff arbeitet sie. Allerdings nicht, wie ursprünglich geplant, als Modedesignerin, sondern bei einer Unternehmensberatung. Hat sie ihr Ziel also doch nicht erreicht?

„Sich nicht scheuen, den Weg auch mal zu ändern, gehört dazu“

„Ziele vor Augen zu haben, ist wichtig. Das heißt aber nicht, dass diese in Stein gemeißelt sind. Auf dem Weg dorthin, entwickelt man sich schließlich weiter, gewinnt ganz neue Eindrücke und entdeckt womöglich dabei etwas, was noch viel besser zu einem passt. Dann macht es Sinn, diese Möglichkeiten zu nutzen und sich umzuorientieren.“ Genau das ist bei Janina passiert. Von der Modebranche führte ihr Weg zur Wirtschaftspsychologie. Ob sie ihren Ausflug in die Fashionwelt bereut? „Nein, absolut nicht. Ich bin sehr froh und dankbar für die Erfahrung, die mir mit Sicherheit auch einiges gebracht hat. Letztendlich hat es mich dann doch zu einem ganz anderen Bereich geführt, in dem ich noch viel mehr aufblühe.“ Man könnte meinen, bei so viel Zielstrebigkeit im Beruf hat Janina ein klares Konzept für ihre Zukunft. Tatsächlich jedoch verfolgt sie einen überraschend flexiblen Ansatz: „Ich habe keine Schritt-für-Schritt-Anleitung für mein Leben – weiß aber genau, wo ich mal hinwill. Bauchgefühl und Intuition spielen dabei eine mindestens ebenso große Rolle. Wenn sich neue Türen öffnen, sollte man sich nicht scheuen, auch mal reinzuschnuppern und Neues auszuprobieren, sei es im Beruf oder im Privatleben.“

Alles eine Frage der Balance

Zwischen der Yoga-Lehre und ihrer neuen Leidenschaft, der Wirtschaftspsychologie, kann Janina viele Parallelen ziehen. Auch die Entscheidung für ein berufsbegleitendes Studium hat sie ganz bewusst getroffen: "Durch meine Ausbildung wusste ich bereits wie es ist zu lernen und gleichzeitig zu arbeiten. Ein reguläres Vollzeitstudium hätte für mich einen Schritt zurück bedeutet - raus aus der Arbeitswelt und raus aus dem Unternehmen. Mir war wichtig, weiterhin theoretisches und praktisches Wissen miteinander und zu verbinden. Es ist einfach etwas anderes, wenn man ein bestimmtes Thema schon mal im beruflichen Kontext gehört und bereits im Arbeitsalltag damit zu tun hatte."

Jetzt mehr über Janina im Video-Podcast erfahren

Du möchtest mehr erfahren zu Janinas Work-Life-Balance und ihren persönlichen Tipps für mehr Gleichgewicht im Leben? Dann hör rein in den neuen #ALLESSEIN Video-Podcast und erfahre wie sie Arbeit, Hochschule, Freizeit und Privatleben gekonnt miteinander in Einklang bringt.

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