Kill the Crisis

Wie du durch Resilienz Krisen besser meistern kannst

Sicher kennst du sie auch: Menschen, die sich von nichts unterkriegen lassen. Egal, was ihnen widerfährt, welches Problem oder welche Lebenskrise – sie rappeln sich wieder auf. Psychologen nennen solche Menschen resilient. Du kannst das nicht von dir behaupten? Keine Sorge – Resilienz, also deine seelische Widerstands-fähigkeit, kannst du trainieren. Wir zeigen dir, wie!

Das Wort Krise setzt sich im Chinesischen aus zwei Schriftzeichen zusammen – das eine bedeutet Gefahr und das andere Gelegenheit.

John F. Kennedy

Stress im Job, eine Trennung, die wichtige Prüfung nicht bestanden oder Streit im Freundeskreis – das Leben legt uns manchmal ganz schöne Brocken in den Weg. Oft ist es gar nicht so leicht, da wieder raus zu kommen und weiter zu machen. Mit unseren fünf Tipps kannst du deine Resilienz trainieren. Und so kann aus jeder Lebenskrise vielleicht eine Gelegenheit für Neues werden.

Was macht einen resilienten Menschen aus?

Resilienz ist quasi unser Immunsystem für die Seele und beschreibt die Gabe, Krisen zu bewältigen, ohne psychischen Schaden davonzutragen. Resiliente Menschen haben sechs bestimmte Eigenschaften, die Resilienzfaktoren, welche diese Widerstandskraft ausmachen.

Resilienz ist quasi unser Immunsystem für die Seele und beschreibt die Gabe, Krisen zu bewältigen, ohne psychischen Schaden davonzutragen. Resiliente Menschen haben sechs bestimmte Eigenschaften, die Resilienzfaktoren, welche diese Widerstandskraft ausmachen.

Akzeptanz: Probleme und Krisen sind für resiliente Menschen ein Teil des Lebens und daher akzeptieren sie diese.

Optimismus: „Alles wird gut!“ – so oder ähnlich lautet ein optimistischer Gedanke eines resilienten Menschen.

Selbstwirksamkeit: Resiliente Menschen glauben an sich selbst und ihre Fähigkeiten und Kompetenzen. Daher sind sie überzeugt, dass sie Krisen und Probleme selbstständig bewältigen und lösen können.

Eigenverantwortung: Sie sind außerdem bereit, Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen und sehen sich nicht als Opfer der Umstände. Resiliente Menschen bemühen sich, alle Probleme eigenverantwortlich zu lösen - auch wenn sie diese nicht verursacht haben.

Netzwerkorientierung: Unterstützung und Hilfe bei Krisen werden von resilienten Menschen offen angenommen – denn sie wissen: Freundschaften geben Kraft in stürmischen Zeiten.

Lösungsorientierung: In jeder Krise stecken auch Möglichkeiten, daran zu wachsen und gestärkt aus der Situation rauszutreten. Resiliente Menschen erkennen dieses Potential und orientieren sich an den Lösungen.

Wenn du keinen dieser Faktoren bei dir selbst findest – kein Problem: Denn es ist möglich, als Erwachsener aktiv an seiner seelischen Widerstandskraft zu arbeiten:

 

 

1. Führe ein Optimismus-Tagebuch

Ein Optimismus-Tagebuch ist eine ganz wunderbare Möglichkeit zu lernen, die Aufmerksamkeit auf die positiven Dinge im Leben zu lenken. Denn: Optimistischer werden ist leichter als du denkst. Kauf dir dafür ein schönes Buch und setze dich jeden Abend für ein paar Minuten hin und schreibe auf, was gerade gut ist in deinem Leben. Das müssen nicht immer die großen Dinge sein – manchmal sind es genau die kleinen Freuden im Leben, die dir einen Boost geben. Du wirst schon nach kürzester Zeit merken, wie sich dein Fokus zum Positiven verschiebt und wie dich deine neue Wahrnehmung deutlich glücklicher und entspannter macht.

2. Setze dir täglich Ziele

Wenn du deine Energie und deinen Drive steigern möchtest, dann setze dir täglich kleine Ziele. Diese geben deinem Leben eine Richtung – du bekommst einen Blick für das Wesentliche. Wenn du dein Ziel dann erreichst, hast du obendrauf noch ein Erfolgserlebnis! Wichtig ist, dass du kontinuierlich an dir arbeitest und dir realistische Ziele setzt, die dich zwar fordern, aber auch nicht über- oder unterfordern.

3. Sammle deine Erfolge

Du neigst dazu, immer nur über deine Misserfolge zu sprechen? Damit darfst du ab heute aufhören! Konzentriere dich lieber auf deine positiven Leistungen. Notiere dir deine drei persönlichen Erfolge des Tages. Diese müssen nicht immer groß oder sofort ersichtlich sein – wichtig ist, dass du für dich begründen kannst, weshalb gerade diese Ereignisse des Tages ein Erfolg für dich waren. Das kann beispielsweise auch das Erreichen deiner täglichen Ziele aus Tipp Nr. 2 sein. Irgendwann kannst du dann durch deine Erfolgssammlung blättern und dir sagen: Ich bin stolz auf mich!

4. Sag dir mal selbst, wie toll du bist

Sowieso sagt man sich oft zu selten, dass man sich gut findet. Fang doch mal damit an, dich selbst in positiven Selbstgesprächen zu loben. Falls dir das jetzt etwas merkwürdig vorkommt, keine Sorge! Jeder Mensch führt Selbstgespräche ­– und zwar in seinem Kopf! Es schadet aber auch nicht, seine Gedanken einmal laut auszusprechen. Bilde doch mal drei bis fünf Sätze, die mit „Ich bin…“ beginnen, gefolgt von etwas Positivem. Wiederhole diese Sätze immer wieder. So brennen sie sich ein und formen neue Stränge im Unterbewusstsein – das steigert deine Resilienz.

5. Challenge: sei emphatischer!

Empathie ist ein riesiger Bereich der Resilienz, denn indem du die Gefühle deiner Mitmenschen verstehst, kannst du auch deine besser einordnen. Durch das Einfühlen in dein Gegenüber stärkst du außerdem die Verbindung zu diesem Menschen. Dadurch gelingt es dir, ihn besser zu verstehen und so achtsamer mit seinen Gefühlen umgehen zu können. Diese Verständnisbasis kann gleichzeitig auch Stress lindern, die Kommunikation verbessern und den Druck rausnehmen.

Wiederhole diese Übungen wöchentlich und die nächste Krise kann kommen. Du wirst sie schon meistern!

Du steckst in der Krise, weil du in deinem Job nicht mehr weiterkommst oder du eigentlich beruflich einen ganz neuen Weg einschlagen möchtest? Nimm deine Zukunft selbst in die Hand und melde dich für ein berufsbegleitendes Studium an der FOM an!

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