Kind und Karriere

Nadine lässt sich nicht aufhalten

Ihr Berufswunsch stand schon lange fest: Juristin. Und dann die Nachricht, die Nadines gesamte Karriereplanung auf den Kopf stellte: Schwanger mit 16. Um Juristin zu werden, muss man doch studieren – und sie hatte doch gerade erst die Realschule beendet. Geht das jetzt überhaupt noch? Ja, das geht! Und Nadine zeigt wie:

„Schon als Kind wollte ich immer genau wissen, wieso etwas ist, wie es ist und nicht anders. Ich wollte die Regeln dahinter kennen und verstehen“, erinnert sich die 33-Jährige. Seit sie denken kann, träumt sie davon Juristin zu werden. Als sie mit 16 erfährt, dass sie schwanger ist, bricht eine kleine Welt für sie zusammen. Von einem auf den anderen Moment scheint ihr Traum in unerreichbare Ferne zu rücken. „Mir war sofort klar, dass ein Studium erstmal nicht möglich sein wird“, erinnert sich Nadine. Gleichzeitig ist ihr bewusst, dass sie nun noch mehr Verantwortung trägt  - nicht nur für sich, sondern auch für ihre Tochter. Als junge Alleinerziehende ist sie plötzlich mit vielen neuen Herausforderungen konfrontiert: „Ich war gerade mal 17 Jahre alt, als ich Mutter wurde. Man muss sich ganz neu strukturieren und den Alltag planen. Das Kind gibt den Takt vor. Ohne die Unterstützung meiner Eltern, hätte ich das nicht geschafft – ich bin den beiden unfassbar dankbar.“

Den Stein ins Rollen bringen

Ihr Leben nahm mit der Schwangerschaft zwar zunächst eine unerwartete Wendung – das hielt Nadine aber längst nicht davon ab, das Beste aus ihrer Situation zu machen. Sie wollte schnell selbständig werden, um sich und ihrer Tochter ein gutes Leben zu ermöglichen. Noch während sie schwanger war, begann sie mit der Suche nach einem Ausbildungsplatz. „Ich habe mich dann entschieden, Rechtsanwaltsfachangestellte zu werden. „So konnte ich zumindest im juristischen Umfeld arbeiten.“ Eine wohlüberlegte Entscheidung und ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung für die junge Mutter: „Mein Ziel irgendwann als Juristin tätig zu sein, habe ich ehrlich gesagt, nie wirklich aufgegeben. Ich wusste, es geht nicht sofort und es wird viel Energie kosten – aber ich kann das schaffen.“ Nadine brachte Talent und Willensstärke mit. Das machte Eindruck in der Kanzlei: Nach und nach übernahm Nadine immer anspruchsvollere Tätigkeiten und knüpfte Kontakte, die sie fordern und fördern.

Man lernt nie aus.

Zu ihrem beruflichen Glück fehlte ihr nun eigentlich nur noch der offizielle Abschluss. Sie beschloss, den finalen Schritt zu wagen und schrieb sich zum Wirtschaftsrechts-Studium an der FOM ein. „Für mich kam nur ein berufsbegleitendes Studium in Frage. Den Job wollte und konnte ich nicht aufgeben. Gleichzeitig war mir wichtig, dass ich mir meine Zeit flexibel einteilen kann, um möglichst viel Zeit mit meiner Tochter zu verbringen.“ Nadines Tage sind fest durchgetaktet: Unter der Woche arbeitet sie Vollzeit, am Wochenende besucht sie Vorlesungen und schreibt Klausuren. Die gemeinsame Zeit mit der Familie ist ihr heilig. „Ich habe immer darauf geachtet, mir bewusst Freiräume und geplante Auszeiten zu schaffen. Das ist enorm wichtig, um die Batterien wieder aufzuladen. Nichts gibt mir so viel Kraft und Energie wie die Zeit mit meiner Tochter.“

Heute ist Nadine 33 Jahre, Wirtschaftsjuristin und erfolgreiche Contract-Managerin in einem Projektunternehmen. Sie ist da, wo sie immer hin wollte. Der kleine Umweg hat sie etwas mehr Zeit gekostet - doch das, was sie dabei gewonnen hat, ist unbezahlbar.

Drei Fragen an Nadine

1. Was würdest du genau so wieder machen?

Ich würde alles exakt so wieder machen. Natürlich wünscht man sich nicht unbedingt so früh Mutter zu werden. Aber wenn ich zurückblicke, bin ich sooo froh, meine Tochter zu haben. Ich könnte es mir gar nicht anders vorstellen.

 

2. Was würdest du auf jeden Fall anders machen?

Nichts.

3. Was sind deine drei Gründe für ein Studium an der FOM?

Das Studium an der FOM ist berufsbegleitend.

Die flexiblen Zeitmodelle: Ich habe beispielsweise immer freitags und samstags Vorlesungen besucht – so konnte ich das Studium gut mit dem Familienleben vereinbaren.

Es gibt Präsenz-Vorlesungen an der FOM. Es besteht zwar keine Anwesenheitspflicht, aber mir persönlich hat es sehr geholfen. Mit einigen Kommilitoninnen von damals bin ich immer noch befreundet.

 

 

 

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