Let’s do this!

Wie du durch Selbstmotivation deine Ziele erreichst

Das neue Jahr ist angebrochen – die guten Vorsätze sind schon lange geplant. Ganz egal wie dein Ziel lautet, mehr Sport treiben, eine neue Sprache lernen oder endlich mit dem Studium beginnen, von dem du schon immer geträumt hast: Ohne Motivation geht gar nichts! Wir verraten dir, wie du dich auch in schwierigen Zeiten selbst motivierst und so den entscheidenden Unterschied auf dem Weg zum Erfolg machst.

The secret of getting ahead, is getting started.

Marc Twain

Wir alle kennen das, nachdem wir uns etwas Bestimmtes vorgenommen haben: Anfangs sind wir noch voller Euphorie und Tatendrang, nach einiger Zeit jedoch macht sich Ernüchterung breit. Wozu mit dem Sport beginnen - das Fitnessstudio hat aufgrund der Pandemie eh geschlossen und ein Workout auf dem Schlafzimmerboden macht doch nur halb so viel Spaß. Auch die französische Grammatik besteht plötzlich aus 90 Prozent unregelmäßigen Verben. Und Wirtschaftspsychologie studieren? Wirklich? Dafür bist du doch eh viel zu alt und jetzt wieder wie ein Student leben – darauf hast du echt keine Lust. Solche Tiefs sind völlig normal und menschlich. Wer es jetzt schafft, den eigenen Schweinehund zu besiegen und sich auch in schwierigen Situationen immer wieder selbst zu motivieren, hat einen entscheidenden Vorteil. Aber was ist eigentlich Motivation, wo kommt sie her und wie kann man sie sich bewahren?

 

 

Bedürfnispyramide

Motivation ist die Verhaltensbereitschaft, ein bestimmtes Ziel zu erreichen und dafür Zeit, Energie und Arbeit zu investieren. Sie kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein oder auch negativ. In „Motivation“ steckt das Wort „Motiv“, also die Absicht oder der Grund etwas zu tun. Diese Motive sind individuell und können im Detail bei jedem anders aussehen. Gemäß des bekannten Psychologen Abraham Maslow folgen die Bedürfnisse des Menschen jedoch einem gewissen Schema, das sich in Form einer Pyramide anordnen lässt. Ganz unten befinden sich existenzielle Grundbedürfnisse wie die Luft zum Atmen, Wasser, Nahrung und Schlaf. Danach kommen Sicherheits- und Sozialbedürfnis, Wertschätzung und an der Spitze der Pyramide steht die „Selbstverwirklichung“. Erst wenn das untenliegende Bedürfnis befriedigt ist, entsteht das darauffolgende. So wird sich z.B. niemand, der gerade Hunger leidet über seine wahre, berufliche Bestimmung Gedanken machen. In unserer westlichen Welt sind wir größtenteils in der glücklichen und privilegierten Lage, dass unsere Grundbedürfnisse abgedeckt sind. So entsteht bei Vielen der Wunsch nach Wachstum und der Erfüllung seiner Selbst – eine konkrete Motivation mit zielgerichteter Handlungsmöglichkeit.

Intrinsisch vs. extrinsisch

Motivation lässt sich unterscheiden in intrinsische und extrinsische Motivation. Letztere ist von äußeren Faktoren bestimmt z.B. indem man den langweiligen Beamten-Job annimmt, damit die Eltern zufrieden sind oder man sich auf der Arbeit anstrengt, damit man die Gehaltserhöhung bekommt. Die intrinsische Motivation kommt aus dir selbst heraus und wird daher als die wirksamere angesehen. Intrinsisch motiviert ist jemand dann, wenn ihm das, was er tut, wirklich Spaß bereitet und er darin einen Sinn sieht. So würde er beispielsweise eine bestimmte Tätigkeit auch dann ausüben, wenn er so gut wie kein Geld dafür bekäme. In der Realität kommt Motivation nie nur von innen oder nur von außen – es ist meistens eine Mischung. Die intrinsische Motivation bringt allerdings den Vorteil mit sich, dass sie unabhängig von äußeren Faktoren existiert. Auch wenn die Umstände schwierig werden, bleibt man so handlungsfähig. Soweit zur Theorie. Was du konkret tun kannst, um im Alltag motiviert deine Ziele zu verfolgen, verraten wir dir jetzt.

Motivate yourself!
  1. Sei ein Visionär!

Walt Disney soll mal gesagt haben „Was ich träumen kann, das kann ich auch tun“. Tatsächlich fällt es uns leichter etwas umzusetzen, das wir uns vorstellen können. Du solltest also immer wissen WOFÜR du etwas tust. Was wünschst du dir vom Leben? Wie soll deine Zukunft einmal aussehen? Je konkreter dieses Bild ausfällt, desto gezielter kannst du darauf hinarbeiten. Du träumst von deinem eigenen Business? Super! Stell dir ganz genau vor in welcher Umgebung du arbeitest, wie z.B. die Räumlichkeiten aussehen und welchen Tätigkeiten du nachgehst. Versuche dabei auch mal in dich hinein zu fühlen, was diese Vorstellung mit dir macht. Bist du stolz, zufrieden, glücklich? Merke dir dieses Gefühl! Darauf kannst du zurückgreifen, wenn du gerade mit dir selbst haderst.

 

  1. Verschaffe dir einen Überblick!

Überforderung und die Angst vor dem Unbekannten sind echte Motivationskiller. Wenn wir das Gefühl haben, eine bestimmte Aufgabe nicht bewältigen zu können, schieben wir sie vor uns her. Wir können den Arbeitsaufwand nicht abschätzen und fühlen uns wie gelähmt beim Gedanken an den riesigen Berg Arbeit. Wichtig ist daher, den Anfang zu finden. Zu Beginn oder am Ende eines Uni- oder Arbeitstages ist der ideale Zeitpunkt, sich einen Überblick über die noch offenen Punkte zu verschaffen. Wenn du weißt, was dich erwartet, ist es gleich viel weniger bedrohlich. Auch das größte, endlos wirkende Projekt, lässt sich in viele kleine Teilaufgaben unterteilen.

 

  1. Führe Selbstgespräche

Selbstgespräche führen? Wirklich? Ja, wirklich! Aber keine Angst, du musst keine lauten Diskussionen mit dir selbst auf einer Parkbank führen. Es geht vielmehr darum, dir selbst gut zuzureden und Mut zu machen. Sei dein eigener Motivationscoach! Rede dir ein, dass eine Aufgabe Spaß macht oder dass sie schnell erledigt ist. Es spielt keine Rolle, ob es der Realität entspricht. Solange du davon überzeugt bist, veränderst du deine eigene Wahrnehmung und gehst ganz anders an Dinge heran. Die Stimme in deinem Kopf ist für gewöhnlich dein größter Kritiker? Mache sie stattdessen zu deinem Verbündeten! Je öfter du positive Affirmationen wiederholst, desto tiefer setzen sie sich in deinem Unterbewusstsein fest und programmieren auf Dauer deine Grundeinstellung um.

 

  1. Belohne dich selbst

Extrinsische Faktoren können gut motivieren wie wir bereits gelernt haben. Auch du selbst kannst dir äußere Anreize schaffen, die für einen Motivationsschub sorgen. Allein der Gedanke an dein Lieblingsessen nach einer längeren Lernsession kann Wunder bewirken. Feiere deine Erfolge ganz bewusst – sei dein eigener Cheerleader! So lädst du die eigenen Batterien wieder auf und bist fit für den nächsten Schritt.

 

  1. Sorge für mehr Spaß

Es gibt Tätigkeiten, die müssen einfach erledigt werden, auch wenn gerade kein höherer Sinn darin zu sehen ist. Wäsche bügeln, das Bad putzen oder endlich die Steuererklärung abgeben. Ungeliebte Aufgaben werden erträglicher, wenn du die Atmosphäre angenehmer gestaltest. Dreh beispielsweise deinen Lieblingssong voll auf, während du mit dem Wischmopp durch das Badezimmer flitzt. Oder gönn dir noch eine duftende Tasse frisch aufgebrühten Kaffee, wenn du dich an die Steuererklärung setzt. Du kannst dich auch bewusst auf die Momente der unliebsamen Tätigkeiten fokussieren, die dir angenehm erscheinen. Zum Beispiel das Gefühl vom Dahingleiten des Bügeleisens über die knittrige Wäsche.

 

Du merkst schon, sich selbst zu motivieren erfordert auch eine gute Portion Selbstdisziplin. Sei dabei nicht zu streng zu dir: Jeden Tag vor Energie und Motivation zu strotzen ist unmöglich. Die höchste Motivation ziehen wir immer aus etwas Sinnstiftendem. Etwas, das wir aus Überzeugung tun und das uns Spaß bereitet.

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