Motivate yourself

Die richtige Motivation, um aus Träumen Taten werden zu lassen

Neues Jahr, neues Glück. Januar und Februar stehen alljährlich im Zeichen von Motivation und Neuanfang. Wir malen uns aus wie unsere Zukunft aussehen soll, schmieden Pläne und träumen von Veränderung. Kurz darauf beginnt unsere anfängliche Euphorie jedoch oftmals schon zu schwinden. Zu verlockend sind die Süßigkeiten, zu aufwendig die Bewerbung um einen Studienplatz und auch die Spanisch-Vokabeln wollen partout nicht in den Kopf. Wir fallen zurück in den Alltagstrott, in überholte Routinen und alte Gewohnheiten. Unsere Träume stellen wir auf ein Abstellgleis – ganz nach dem Motto „morgen ist auch noch ein Tag“. Doch warum ist das so? Und noch viel wichtiger: Wie gelingt es dir deinen inneren Schweinehund zu überwinden?

I believe that the only courage anybody ever needs is the courage to follow your own dreams.

Oprah Winfrey

Der Mensch – das Gewohnheitstier

So sehr der Mensch nach Weiterentwicklung und Wachstum strebt, so sehr liebt er seine Gewohnheiten. Fast die Hälfte unserer Entscheidungen treffen wir routiniert – und das ist meist von großem Vorteil. Müssten wir bei jeder Entscheidung lange nachdenken, würden wir unser Gehirn auf Dauer überlasten. Gewohnheiten bieten unserem Gehirn also eine wohlverdiente Verschnaufpause und sparen kognitive Ressourcen sowie Energie. Möchten wir jedoch aktiv neue Herausforderungen in unser Leben bringen und unsere Träume verwirklichen, so kann uns die Macht der Gewohnheit schon mal zum Verhängnis werden. Deswegen heißt es: Raus aus alten Mustern und rein in neue Abenteuer!

Die folgenden Tipps sollen dir nun dabei helfen, entschlossen deinen Weg zu gehen und deine Träume wahrwerden zu lassen!

1. How to: Richtig träumen

Der Anfang eines jeden guten Ergebnisses, ist ein gutes Brainstorming. Nimm dir Zeit und werde dir über deine Ziele klar. Erlaube dir, groß zu träumen und ignoriere dein „Ja, aber…“. Was ist es, was du brauchst? Was ist es, was du dir mehr als alles andere wünschst? Je klarer der Traum, desto kraftvoller die Motivation!

Dir ist etwas eingefallen? Einen neuen Beruf erlernen, den Studienabschluss nachholen, dein eigenes Business gründen oder unter die Autoren gehen? Dann schreib deinen Traum ruhig auf. So verfestigst du ihn auch außerhalb deines Kopfes fest in der Umgebung. Er ist nun real und nicht mehr nur ein Gedanke.

Die zweite Möglichkeit ist, dass du als Führungskraft in einem neuen Team oder gar im kompletten Unternehmen startest. Du hast also noch keine Vorstellung davon, wie dein zukünftiges Team tickt und welche Bedürfnisse es hat. Es ist ratsam, dir bereits vor dem persönlichen Kennenlernen ein Bild von den neuen Mitarbeiter*innen zu machen. Wie du das machst? Informiere dich zum Beispiel bei deinem Vorgänger, welche Eigenschaften das Team ausmacht und wer, welche Besonderheiten mit sich bringt. Noch besser aber, ist sich direkt bei den Leuten vorzustellen und sich auszutauschen. Je nach Größe des Teams kannst du schon mal im Vorfeld Kontakt über LinkedIn oder Xing aufnehmen und dir so ein Bild von deinen zukünftigen Teammitgliedern zu machen. Beantworte dir dabei folgende Fragen: Was macht dein Team einzigartig? Worauf sind die Teammitglieder stolz? Vor welchen Herausforderungen steht das Team? So bekommst du ein erstes Feeling für die Menschen - gleichzeitig erleichtert es den Austausch beim ersten Arbeitstag.

2. How to: Richtig planen

Der Schlüssel zum Erfolg liegt nun in der richtigen Planung. Anders als bei Schritt 1, gilt es hier, realistisch zu bleiben. Vom Abiturienten zum Firmenchef innerhalb von einem Jahr? Da sind Stress und Frustration vorprogrammiert. Wie wäre es stattdessen mit sieben Jahren? Klingt schon realistischer, oder?  Plane nun den Weg zu deinem Ziel. Setze dir Meilensteine, die es dir erlauben, kleine Erfolge zu feiern und deine Wunschposition gleichzeitig nicht aus den Augen zu verlieren. Sei es ein Studienabschluss, dein erstes Praktikum oder das Sprachniveau C2 in Englisch. So kommst du deinem Traum, step by step und durch kleine Errungenschaften motiviert, immer näher.

Bedenke: Für das Setzen deiner Meilensteine ist es wichtig, zu erkennen, welche Kompetenzen du brauchst, um deinen Traum wahr werden zu lassen und wie du dir diese aneignen kannst. Im Falle der gewünschten Führungsposition, wird ein wichtiger Schritt der Studienabschluss sein. Du bist bereits im Beruf und fragst dich, wie das gehen soll? Es gibt immer Möglichkeiten und Wege. An der FOM kannst du beispielweise auch berufsbegleitend studieren und deinen akademischen Abschluss machen, ohne auf dein Einkommen zu verzichten.

3. How to: Richtig formulieren

Die Meilensteine, auf deinem Weg zum Ziel, stellen nun kleinere Ziele dar, die es zu erreichen gilt. Sei es ein Studienabschluss auf dem Weg in die Chefetage oder eine erste Pirouette auf dem Weg zur perfekten Eiskunstlauf-Kür. Auch für sie braucht es Vorsätze wie „Ich will mehr lernen“ oder „Ich will mehr auf meine Gesundheit achten“. Studien haben gezeigt, dass die Art der Formulierung eines Vorsatzes von großer Bedeutung für die Motivation sein kann. Achte deshalb genau darauf, wie du deine Ziele äußerst. Mehr "wann und wie" statt nur "was"! Je präziser du deine Vorhaben formulierst, desto einfacher wird es dir fallen, dich an sie zu halten. Du möchtest mehr lesen? Formulierungen wie „Ich lese jeden Monat zwei Bücher“ sind the way to go. Andernfalls fällt es leicht Ausreden zu finden und die unangenehmen Vorsätze doch zu umgehen. Denn was heißt schon „mehr“?

Auch eine aktive, positive Formulierung deines Vorsatzes kann ein richtiger Motivations-Gamechanger sein. Anstatt dir vorzunehmen, mit etwas aufzuhören, nimmst du dir dabei einfach vor, mit etwas anzufangen. Ein „Ich gehe zweimal pro Woche joggen“ klingt doch gleich verlockend und erleichtert den Einstieg in dein fitteres Leben.

4. How to: Am Ball bleiben

Sind das Ziel, Meilensteine und Vorsätze erst einmal gesetzt, hast du die besten Voraussetzungen geschaffen, um deine Träume wahrwerden zu lassen. Jetzt ist es wichtig, das große Ziel nie aus den Augen zu lassen. Denn viel zu oft lassen wir uns von unbedeutenden Kleinigkeiten ablenken. Deinen Fokus und somit deine Motivation behältst du am besten, wenn du dir regelmäßig vergegenwärtigst, welche Vorteile die gewünschte Veränderung, auf kurz oder lang, für dich mit sich bringen wird. Erstelle zum Beispiel ein Moodboard mit Fotos von deinem Traum, auf das du jeden Tag einen Blick werfen kannst oder schließe die Augen und denke ganz fest an das Gefühl, dass du haben wirst, wenn du dein Ziel erreichst. Unser Hirn macht keinen Unterschied, ob die positiven Gefühle durch Imagination entstanden sind. Sobald du weißt, wie gut es sich anfühlt, arbeitest du unterbewusst noch stärker daraufhin.

Einer für alle und alle für einen. Schon die drei Muskeltiere wussten, dass manche Vorhaben am besten im Team angegangen werden. Darum: Hole dir Unterstützer ins Boot, die dich mitziehen und pushen. Das können sowohl Personen sein, zu denen du aufschaust, als auch Gleichgesinnte, die wie du noch in den Startlöchern stehen. Ob ein Beratungsgespräch, zusammen zum Sport oder zur Lerngruppe – gemeinsam ist man nicht nur weniger allein, sondern auch doppelt motiviert!

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