Planlos im Job

Wege aus der beruflichen Perspektivlosigkeit

Seit Wochen begleitet es dich schon - dieses mulmige Gefühl am Morgen, wenn der Wecker klingelt und ein neuer Arbeitstag beginnt. Dir fehlt es an Elan, an Motivation und Antrieb, denn du merkst, du stößt beruflich an deine Grenzen. Dass solche Phasen im Laufe deines Arbeitslebens kommen und gehen, ist völlig normal. Vielleicht geht es dir privat nicht besonders gut, dein Unternehmen befindet sich im Sommerloch oder das Leben eines Freundes erscheint dir gerade viel spannender als dein Eigenes. In diesem Fall genügt es meist, auszuharren und die Ohren steif zu halten. Ist jedoch eine berufliche Perspektivlosigkeit der Auslöser für deine Unzufriedenheit, ist es an der Zeit deine Situation aktiv zu verbessern. Ganz nach dem Motto: „Kreiere das Leben, das du liebst“. Doch wie gehst du dabei am besten vor? Wir zeigen dir, wie du deine Planlosigkeit in einen Plan verwandelst.

You will either step forward into growth, or you will step backward into safety

Abraham Maslow

Zuallererst ist es wichtig, dass du dir die richtigen Fragen stellst, denn Selbstreflexion ist das A und O, wenn man etwas verändern möchte. Bist du grundsätzlich zufrieden mit deinem Aufgabenbereich, aber bekommst keine ausreichenden Möglichkeiten dich weiterzuentwickeln? Stimmen Faktoren wie Betriebsklima, Arbeitsweg und Entlohnung? Wie sieht es mit deiner Work-Life-Balance aus? Gibt es in der Firma andere Jobs, die dir Spaß machen könnten? Oder in welchen anderen Unternehmen könntest du dir ansonsten vorstellen, deiner Tätigkeit nachzugehen? Oder könntest du dir sogar vorstellen in einer gänzlich neuen Branche zu arbeiten?

Hast du diese Fragen erst einmal beantwortet, ergeben sich unterschiedliche Folge-Szenarien:

1. Du merkst, dass du in deinem jetzigen Job im Unternehmen im Großen und Ganzen doch ganz glücklich bist und hier weiterhin arbeiten möchtest. Neue Perspektiven wären jedoch schön!

2. Du möchtest einem anderen Job im selben Unternehmen nachgehen.

3. Du möchtest den Arbeitsplatz wechseln, aber demselben Job nachgehen.

4. Du möchtest einen anderen Job in deiner aktuellen Branche in einem anderen Unternehmen nachgehen.

5. Du möchtest die Branche wechseln und auf zu neuen Ufern.

Je nach Szenario sind manche der folgenden Tipps natürlich etwas besser oder schlechter für deine Situation geeignet. Behalte zunächst unpassend erscheinende Maßnahmen dennoch im Hinterkopf. Denn man weiß schließlich nie, wie das Leben noch spielt.

Aufgabenwechsel: Switch it up!

Dieser Tipp ist vor allem dann wertvoll, wenn du dich dazu entschieden hast, in deinem jetzigen Job und Unternehmen zu bleiben, weil du eigentlich doch ganz zufrieden bist. Wie wäre es also zum Beispiel mit einem Aufgabenwechsel? Gibt es vielleicht Bereiche oder Tasks, die aktuell bei einem Kollegen liegen, die du aber gerne einmal ausprobieren würdest? Vielleicht geht es ihm ja genauso wie dir und er erklärt sich zu einem Tausch bereit. Sollte das der Fall sein, muss dieser Schritt natürlich erst einmal mit dem Vorgesetzen besprochen werden. Erscheint dir oder deinem Chef ein Aufgabentausch zu abrupt oder radikal, könntest du auch in Erwägung ziehen, deinen Kollegen erst einmal bei kleineren Aufgaben zu unterstützen. So bietet sich dir außerdem die Möglichkeit in seinen Bereich hinein zu schnuppern, bevor du nach dem Tausch doch wieder unglücklich bist.

Neue Aufgaben übernehmen

Ebenfalls eine gute Möglichkeit, um neue Perspektiven einzunehmen, ist die Übernahme von neuen Aufgaben. Mit einem neuen, spannenden Projekt lassen sich auch die Standard-To-Dos besser ertragen und es kommt Schwung in deinen beruflichen Alltag. Stelle zuvor jedoch auf jeden Fall sicher, dass du genug Kapazitäten frei hast. Andernfalls führt dein neues, motivierendes Projekt noch zum genauen Gegenteil.

Das berufliche Netzwerk ausbauen

Dieser Tipp ist eigentlich immer relevant: Pflege dein Netzwerk! Egal für welches der Szenarien du dich entschieden hast - dein Netzwerk ist dein Kapital. Das Knüpfen neuer Kontakte kann dir so einige Türen öffnen und du erhältst von ihnen hilfreiche Insidertipps oder Infos über die Ausschreibung neuer Stellen. Durch den Austausch mit anderen Personen aus deinem - oder einem neuen – Tätigkeitsbereich, kannst du dir außerdem neues Wissen aneignen und von anderen Perspektiven lernen.

Weiterbildungen besuchen

Das Aneignen neuer Kompetenzen und Kenntnisse ist wohl das A und O, wenn es darum geht, sich weiterzuentwickeln. Dementsprechend sind Weiterbildungen von großer Wichtigkeit - sei es in Form von Praktika, Workshops oder sogar einem berufsbegleitenden Studium. Entschiedest du dich dazu, in deiner jetzigen Arbeitssituation zu verharren, könnte eine Weiterbildung neben dem Beruf zu mehr Abwechslung führen. Denn je mehr Wissen du dir aneignest, desto größer ist der Bereich, in dem dein Chef dich einsetzen kann. Wechselst du den Job oder die Branche, ist eine Erweiterung deiner Qualifikationen eventuell sogar ein Muss. Nun liegt es an dir, zu entscheiden, welche Maßnahmen zu ergreifen sind. Reicht es, einen Workshop zu besuchen? Oder ist doch ein Studium nötig? Ist letzteres der Fall, ist ein berufsbegleitendes Studium an der FOM vielleicht die richtige Wahl für dich. Es ermöglicht dir, deine Fähigkeiten in Theorie und Praxis zeitgleich auszubauen und löst dich außerdem nicht aus deinem beruflichen Alltag heraus. Schau dir doch einmal das Studienangebot der FOM Hochschule an – hier findest du zahlreiche Bachelor- und Master-Studiengänge, bei denen du berufsbegleitend dein Wissen ausbauen kannst. So steht deinem Perspektivwechsel nichts mehr im Weg.

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