Soft Skills

A soft reminder

Erfolg besteht darin, dass man genau die Fähigkeiten hat, die im Moment gefragt sind

Henry Ford

Wer bereits ein Bewerbungsgespräch durchlaufen hat, der weiß, dass Henry Ford damit goldrichtig lag. „Wie würden Sie sich selbst beschreiben?“, „Was sind ihre Stärken?“, „Was sind ihre Schwächen?“ – das sind beliebte Fragen, die mittlerweile zum Standardrepertoire eines jeden HR-Managers gehören. Und die sogenannten „Soft Skills“ sind die Antwort. Welche Fähigkeiten dabei besonders gut ankommen und wie du sie erlenen kannst, verraten wir dir hier.

Soft Skills

Was sind Soft Skills und warum sind sie so wichtig?

Mit „Soft Skills“ sind persönliche Fähigkeiten gemeint, die zwar nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit der fachlichen Qualifikation stehen, jedoch durchaus einen wichtigen Einfluss auf den beruflichen Alltag nehmen. Sie zeigen deine sozialen, individuellen und methodischen Kompetenzen im Umgang mit dir selbst und anderen Menschen. Sie sind oft das maßgebliche „Je ne sais quoi“, das den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg bedeutet. Mit den richtigen Soft Skills bist du deinem Traumjob also ein ganzes Stück näher. Doch wie eignet man sich die gefragten, soften Fähigkeiten am besten an? Mit einem berufsbegleitenden Studium zum Beispiel. Hier hast du nicht nur die Chance, wichtige Soft Skills – fast nebenbei – oder konkret in Weiterbildungskursen, zu trainieren – du verbesserst sie außerdem während du bereits Arbeitserfahrung sammelst.

Welche Soft Skills sind im beruflichen Umfeld besonders gefragt?

Kommunikationsfähigkeit – Sei der Mensch, den du selbst gern kennenlernen würdest!

Die Fähigkeit richtig zu kommunizieren übst du eigentlich täglich und an der Hochschule in jedem Seminar. Schon als Ersti musst du offen auf deine Kommilitonen zugehen, um Anschluss zu finden und um dich an der Hochschule zurecht zu finden, kommst du häufig nicht umhin, dich mit anderen auszutauschen oder sie um Hilfe zu bitten. Seien es Studenten, Tutoren, Professoren oder Mitarbeiter des Prüfungsamts.  Auch in der Arbeitswelt ist Kommunikationsfähigkeit eine der wichtigsten Schlüsselqualifikationen, da sie die Basis für den erfolgreichen Umgang mit Kunden, geschäftlichen Kontakten und Kollegen bildet. Kommunikationsfähigkeit bedeutet nicht nur sich selbst mitzuteilen, sondern auch zuzuhören, die Gesprächssituation gut einzuschätzen und effektiv und angemessen darauf reagieren zu können. Was erwartet dein Gesprächspartner von dir und was möchtest du von ihm? Je besser du die gängigen Regeln verinnerlicht und ein Gespür für unterschiedliche Kommunikationssituationen entwickelt hast, desto sicherer wirst du dich im Arbeitsalltag bewegen.

Teamfähigkeit – Einer für alle und alle für einen!

Auch Teamfähigkeit ist eine wichtige Schlüsselqualifikation, die du in den meisten Seminaren an der Hochschule trainieren kannst, etwa bei gemeinsamen Referaten oder Teamprojekten. Von der Planung über die Recherche und Erarbeitung bis hin zur Präsentation, muss gemeinsam an einem Strang gezogen, kommuniziert und verhandelt werden. Du musst sowohl in der Lage sein, dich in das Projekt einzubringen, als auch die Meinung der anderen zu akzeptieren und Kompromisse einzugehen. Auch im Job wirst du mit unterschiedlichen Menschen und Meinungen konfrontiert sein und damit angemessen umgehen müssen. Es ist also nicht verwunderlich, dass Teamfähigkeit in den meisten Jobanzeigen erwünscht ist und Einzelkämpferinnen und -kämpfer nicht gern gesehen werden. Abgesehen von Gruppenprojekten in Seminaren, fördern auch andere Gruppenaktivitäten wie Sport, ehrenamtliche Tätigkeiten oder Studentenvereinigungen deine Team-Kompetenz.

Kompromiss-, Konflikt- und Kritikfähigkeit - Fortschritte finden außerhalb der Komfortzone statt!

Kommen wir gleich zu einem ganzen Bündel an Fähigkeiten, die eng mit Teamfähigkeit verknüpft sind. Klappt die Zusammenarbeit in der Gruppe nicht auf Anhieb gut oder sind nicht alle Mitglieder einer Meinung, werden Kompromiss-, Konflikt- und Kritikfähigkeit geübt.

Konfliktfähig zu sein bedeutet, Konflikte frühzeitig zu erkennen, eventuell gegenzusteuern und andernfalls in einer fairen Streitkultur, also konstruktiv argumentierend, zu lösen. Hierbei ist es außerdem wichtig, sachliche Kritik annehmen zu können, auch wenn es erst einmal schwerfällt – denn wer ist schon gerne im Unrecht? Einen Schritt zurück zu gehen und die eigene Meinung und Standpunkte zu reflektieren, hilft dir aber auch dich weiterzuentwickeln und deine Schwachstellen in Stärken zu verwandeln. Genauso solltest du natürlich auch trainieren, andere fair und konstruktiv zu kritisieren. Könnt ihr euch dennoch einmal partout nicht einigen, solltet ihr bereit dazu sein, aufeinander zuzugehen und einen Kompromiss zu finden. Denn auch im Job wirst du nur vorankommen, wenn du offen für alternative Ansätze bist, die Meinung anderer respektierst und aus deinen Fehlern lernst.

Es gilt also: Steh für dich ein, aber gib ruhig auch mal zu, wenn du im Unrecht bist. Niemand ist perfekt!

Flexibilität - Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer der, der er schon ist!

Diese Fähigkeit ist überall gern gesehen, aber besonders für diejenigen wichtig, die in einem sich ständig wandelnden und schnelllebigen beruflichen Umfeld arbeiten. Denn wer flexibel ist, kann sich gut in neue Unternehmensstrukturen einfügen und in neue Aufgaben eindenken. Auch Flexibilität kannst du bereits während deines Studiums trainieren – und zwar meist unbewusst. Sei es, wenn du den Stoff verschiedener Kurse parallel abarbeitest, gleichzeitig für mehrere Klausuren lernst oder in verschiedene Rollen schlüpfst, als Tutor, wissenschaftlicher Mitarbeiter oder Mitglied einer studentischen Organisation zum Beispiel. Auch ein Semester im Ausland oder der Umzug fürs Studium in eine andere Stadt zeigt, dass du anpassungsfähig und flexibel bist.

Selbstorganisation und Zeitmanagement – Ein Ziel ohne Plan ist nur ein Wunsch!

Egal ob an der Hochschule oder im Beruf – Zeitmanagement und Selbstorganisation sind das A und O. Bei deinem Job wirst du täglich Aufgaben priorisieren müssen, um deine Zeit so effektiv wie möglich zu nutzen. Pünktlichkeit bei Terminen und die Einhaltung von Fristen werden hier vorausgesetzt. Doch keine Sorge – auch hier hilft dir das Studium bereits dabei, diese Fähigkeiten zu trainieren. So fördert es beispielsweise die zielgerichtete Planung von Aufgaben und die Arbeit in Strukturen. Wenn du deine Soft Skills in diesem Bereich jedoch aktiv verbessern möchtest, kannst du bewusst darauf achten, dass du Termine und Fristen einhältst und frühzeitig mit dem Lernen beginnst. Konkret eignen sich To-do-Listen, Wochenpläne und Mindmaps super dazu, dir einen besseren Überblick über deine Aufgaben und Deadlines zu geben und somit Struktur und Zuverlässigkeit in deinen Alltag zu bringen.

Stressresistenz und Zuverlässigkeit – Bleibe positiv. Arbeite hart. Get the job done!

Ist bei der Planung von Deadlines und Abgaben dann doch einmal etwas falsch gelaufen, befindest du dich schnell unter Zeitdruck. Dies ist der perfekte Zeitpunkt, um dein Vermögen zur Stressresistenz und deine Zuverlässigkeit zu trainieren, denn auch im Job wird es zu stressigen Situationen kommen, in denen du einen klaren Kopf behalten und abliefern musst. Wenn du für einen erkrankten Kollegen einspringen oder einen zusätzlichen Auftrag innerhalb kürzester Zeit erledigen musst beispielsweise. Fokussiere dich in diesem Fall so gut es geht auf eine Aufgabe, setze Prioritäten und denk dran – YOU GOT THIS!

Problemlösung und Entscheidungsfähigkeit – Suche nicht nach Fehlern, suche nach Lösungen!

Im Laufe deines Studiums wirst du viele Entscheidungen treffen und Probleme lösen müssen. Angefangen bei der Wahl deiner Seminare, über die Themenfindung und Strukturierung einer Hausarbeit bis hin zur Planung deines monatlichen Budgets. Das kann dir vielleicht beizeiten überfordernd vorkommen, bereitet dich jedoch sehr gut auf den Arbeitsalltag vor. Hier wird nicht nur von dir erwartet werden, dass du selbstständig denken und Entscheidungen treffen, sondern auch, dass du auf Herausforderungen reagieren und Probleme lösen kannst.

Tipp: Die Ursache eines Problems liegt oft tiefer als gedacht. Achte darauf nicht bloß die Symptome abzuarbeiten, sondern das Problem an den Wurzeln zu packen und somit langfristig zu lösen. Und vor allem – bleib optimistisch! Nur wenn du daran glaubst, dass du das Problem lösen kannst, wirst du die Hindernisse auch überwinden können.

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