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Pinar gibt Tipps zur Unternehmensgründung

Ob ganz plötzlich oder schon seit längerer Zeit – sie ist da: die zündende Geschäftsidee. So euphorisch man über diese Entwicklung ist, so viele Risiken sieht man auch beim Schritt in die Selbstständigkeit. Und es kommen wohl die üblichen Fragen auf: Wie und wo fange ich an? Was muss ich beachten? Und wer kann mir dabei helfen? Pinar hat diese Phase bereits erfolgreich gemeistert. Sie hat sich selbständig gemacht, und zwar mit der Herstellung und dem Verkauf von Infinity-Rosen – und das sehr erfolgreich. Hier gibt sie einige Tipps, die ihr bei der Unternehmensgründung geholfen haben.

Willenskraft ist das wichtigste Attribut für die Unternehmensgründung

Pinar Gürsoy Sinanoglu

Pinar Gürsoy Sinanoglu in ihrem Büro

Der Start in das selbständige Unternehmertum ist nicht leicht – denn man muss aus seiner Comfort-Zone herauskommen und einiges wagen. Möglicherweise muss man seinen Job kündigen, um sich voll und ganz auf seine Idee zu konzentrieren. Oder an seine Rücklagen gehen, um sein Vorhaben zu finanzieren. Aber vor allem muss man das Ganze mit den richtigen Schritten angehen, damit aus der Idee auch wirklich das sichere eigene Standbein im Leben wird. Pinar hat ihr eigenes Business bereits erfolgreich auf- und mittlerweile auch ausgebaut. Wie sie sich mit dem Verkauf von Infity-Rosen selbständig gemacht hat und dabei sowohl Studium als auch ihre Verantwortung als Mutter gemanagt hat, könnt ihr hier nachlesen. Ihre Tipps für dein Business:

1. Zeitliche Zielsetzung und auf das Unternehmertum einstellen

„Bis ich 40 bin, werde ich mein eigenes Unternehmen gründen, denn ‚irgendwann‘ ist nur ein besseres Wort für ‚nie‘“, hat sich Pinar immer gesagt und bringt mit diesem Satz ihre zeitliche Zielsetzung auf den Punkt. Jeder, der ein Unternehmen gründen möchte, sollte sich selbst einen Zeitpunkt setzen, bis wann er diesen Schritt wirklich umgesetzt haben möchte. Denn nur so wird man den Schritt aus der eigenen Komfortzone auch wirklich wagen. Und mit diesem Gedanken setzt man sich gleichzeitig direkt damit auseinander, was es bedeutet, Unternehmerin oder Unternehmer zu sein:„Dir wird klar, dass man sich als Unternehmensgründer um Planung, Termine, Buchhaltung, Auftragsakquise und Kontaktpflege kümmern muss und das fordert ein hohes Maß an Selbstorganisation und Willenskraft“, fasst Pinar zusammen. Arbeitswochen von 70 Stunden gehören zur Unternehmensgründung einfach dazu und darüber muss man sich vorher bewusst werden.

2. Nichts geht ohne einen richtigen Businessplan

Businessplan, Business-Plan, Unternehmenskonzept oder Geschäftsplan – wie auch immer man es schreibt oder nennen mag – ohne die richtige Vorbereitung funktioniert die Unternehmensgründung nicht. Hier müssen Unternehmensidee, Ziele, Finanzierungsmöglichkeiten und alle weiteren relevanten Angaben zum geplanten Unternehmen kleinteilig aufgeschlüsselt werden. „Für das Erstellen meines Businessplans habe ich alles Wichtige in meinem BWL-Studium an der FOM gelernt“, erinnert sich Pinar. „Es gibt zwar auch viele Anleitungen und Vorlagen im Internet, aber erst durch das gemeinsame Erarbeiten an der FOM kam das volle Verständnis, um die Theorie auch wirklich in die Praxis umzusetzen.“

3. Kontakte zu anderen Startup-Gründern knüpfen

Hat man den Entschluss zur Gründung eines Unternehmens gefasst, tauchen nach und nach immer mehr Fragen auf: Wie gehe ich eine bestimmte Sache an? Worauf muss ich in einer bestimmten Situation achten? Gibt es eine schnellere Lösung für dieses Problem? Pinar hat einen Tipp, der so offensichtlich wie einfach ist: Gleichgesinnte fragen! So kommt man manchmal schneller zu einer Antwort, als sich selbst stunden- oder tagelang mit einem Problem herumzuschlagen. „Ich habe mein Studium fast zeitgleich mit meiner Unternehmensgründung angefangen – und das machen mittlerweile viele Studierende an der FOM. So hatte ich genug Gleichgesinnte direkt um mich herum, mit denen ich mich regelmäßig austauschen konnte“, erklärt Pinar. Und auf diese Weise fallen einem vielleicht sogar Dinge auf, über die man zuvor noch gar nicht nachgedacht hat, die man aber beachten sollte.

4. Gutes Zeitmanagement ist alles

Um neben allen Alltagsaufgaben trotzdem eine organisierte Unternehmensgründung voranzutreiben, gehört ein gutes Zeitmanagement zu den wichtigsten Voraussetzungen. Das bedeutet konkret: Man muss sich seine Zeit jeden Tag von morgens bis abends effektiv einteilen. Dazu gehört die Zeit mit Familie und Freunden genauso wie die Zeit für die einzelnen Schritte in der Unternehmensgründung – und in Pinars Fall war natürlich auch die Zeit an der FOM fester Bestandteil ihrer Planung. „Nur wer seine Tage strukturiert angeht, kann am Ende auch alle seine gesteckten Ziele erreichen“, fasst Pinar zusammen.

5. Durchhaltevermögen beweisen – auch wenn es manchmal schwierig ist

Auch wenn es eigentlich das ist, was man wirklich will und von dem man absolut überzeugt ist, ist es nicht immer leicht, an sich und seine Idee zu glauben. Denn Rückschläge bleiben bei der Unternehmensgründung meist nicht aus und oftmals sind viele Leute aus dem Umfeld skeptisch gegenüber dem Schritt in die Selbständigkeit. Doch das alles ist ganz normal – und erst recht kein Grund, die Flinte ins Korn zu werfen! „Man muss einfach ein unheimliches Durchhaltevermögen an den Tag legen, an sich selbst und sein Vorhaben glauben, aus Rückschlägen lernen und sich immer wieder motivieren“, versichert Pinar. Auf diese Weise ist es auch ihr gelungen, ihr Unternehmen erfolgreich zu gründen und es stetig weiterzuentwickeln.

 

 

Jetzt mehr über Pinar im Video-Podcast erfahren

Pinar hat es geschafft und ihr eigenes Business gestartet. Doch auch für sie ist jeder Tag weiterhin eine zu meisternde Aufgabe – denn als Unternehmerin trägt sie jetzt die gesamte Verantwortung für sich, ihre Mitarbeiter und natürlich die Zufriedenheit ihrer Kunden. Wie sie das schafft, welche Aufgaben sie noch bewältigt und welche Ziele sie vor Augen hat, erfahrt ihr im neuen Video-Podcast #ALLESSEIN der FOM Hochschule.

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