Studieren neben dem Beruf?

Was es dir bringt und wie es geht!

Nach der Schule hast du eine Ausbildung angefangen und verdienst seitdem dein eigenes Geld. Nun bist du auf der Suche nach neuen Herausforderungen, möchtest richtig Karriere machen, aber gleichzeitig nicht auf dein Gehalt verzichten? Keine Sorge, du musst dafür nicht gleich den Job schmeißen und wieder die Schulbank drücken: Mit einem berufsbegleitenden Studium kannst du dich weiterbilden und dich für den nächsten Schritt auf der Karriereleiter qualifizieren – ohne deine finanzielle Unabhängigkeit zu verlieren.

Bildung ist nicht Wissen, sondern Interesse am Wissen.

Hans Margolius

Das hört sich erstmal nach mehr Arbeit, Anstrengung und Aufwand an – warum genau solltest du neben deinem Beruf studieren?

Eine Weiterbildung birgt zunächst große Vorteile auf dem Arbeitsmarkt – was das genau bedeutet? Durch eine Weiterqualifikation und einen akademischen Titel eröffnest du dir neue Chancen in deinem Unternehmen aufzusteigen, steigerst deinen allgemeinen Wert für die Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt und gewinnst neue, wertvolle Perspektiven, die dir sonst im Berufsalltag verwehrt bleiben würden. Außerdem sieht dein Arbeitgeber dein hohes Engagement und unterstützt dich bei deinem berufsbegleitenden Studium, weil du das neu Gelernte direkt mit deiner Tätigkeit im Job verknüpfen kannst. Deine zusätzliche, fachliche Kompetenz bringt dich beruflich weiter und sorgt darüber hinaus auch für mehr Know-how im Unternehmen.

Die neue Herausforderung – ein Studium neben dem Beruf – wirkt sich aber nicht nur auf deine berufliche Entwicklung positiv aus, sondern auch auf dich ganz persönlich. Das Studium ermöglicht dir einen wertvollen Perspektivwechsel, hilft dir bestehende Abläufe und Strukturen zu überdenken und motiviert dich, mehr zu erreichen. Das weiterbildende Studium hilft dir so dich selbst zu verwirklichen. Die dadurch entstehenden, neuen beruflichen Chancen geben dir frisches Selbstvertrauen über den Beruf hinaus und motivieren dich für Veränderung und neue Wege.

Arbeiten und studieren zugleich – wie soll das gehen?

Doch manchmal hast du schon jetzt das Gefühl, dass dir alles über den Kopf wächst? Du fragst dich, wie soll man da ein Studium neben dem anspruchsvollen Arbeitsalltag und dem wichtigen Ausgleich durch Freizeit stemmen?

Zugegeben, die Organisation von Arbeit, Freunden, Sport, Familie und Studium erfordert Selbstdisziplin, Zeitmanagement und Selbstorganisation. Hier ein paar Tipps, um ein Studium neben deinem Beruf zu meistern:

Informiere dein Umfeld! Die Unterstützung von Familie und Freunden kannst du zur Organisation gut gebrauchen.

Bestimme einen festen Lernrhythmus mit genügend geplanter Zeit!

Schaffe dir einen geordneten und ruhigen Arbeitsplatz: Die richtige Umgebung hilft dir, besser zu lernen.

Um nicht in Verzug und Stress zu kommen, beginne rechtzeitig mit der Klausurvorbereitung!

Setz dir selbst realistische Lernziele – mit dem Erreichen steigt auch deine Motivation.

Die Absprache über den Studienverlauf und Klausurenzeitraum mit dem Chef hilft und sorgt für gegenseitiges Verständnis.

Nutze den Austausch mit anderen Studierenden!

Lass deine freie Zeit und die bleibenden Freiräume wirklich eine Auszeit sein!

Entscheide dich für ein Studienmodell, das zu dir und deinem Leben passt!

Berufsbegleitendes Studium – Die verschiedenen Studien-Modelle

Damit dein Studium zu deinem Leben und deinem Job passt und du die Doppelbelastung aus Job und Studium besser bewältigen kannst, gibt es verschiedene, berufsbegleitende Studienzeitmodelle. Was ist das perfekt passende Zeitmodell für dich? Abendstudium oder Teilzeitstudium – was sind die Unterschiede und Vorteile?

Präsenzstudium

Einen direkten und persönlichen Kontakt zu Dozenten, Diskussionen über Inhalte und wertvolle, gemeinsame Erfahrungen mit Kommilitonen ermöglicht dir das Präsenzmodell. Beim Präsenzstudium unterscheidet man zwischen Abendstudium oder Tagesstudium. Diese verschiedenen Präsenzkonzepte ermöglichen dir, Beruf und Privatleben in Einklang zu bringen und individuell an deine jeweilige Lebenssituation anzupassen.

Bei dem klassischen Modell des Abendstudiums finden die Vorlesungen drei Tage die Woche statt: entweder ausschließlich unter der Woche oder nur an zwei Tagen abends und zusätzlich am Samstag.  Der Vorteil hierbei ist, dass du in Vollzeit arbeiten kannst. Dafür hast du unter der Woche ein erhöhtes Arbeitspensum, musst aber weder Abstriche im Job noch beim Gehalt machen.

Das Tagesstudium für Bachelorstudiengänge hingegen ist dann für dich attraktiv, wenn du in Teilzeit berufstätig bist. Dabei kannst du zwei volle Tage die Woche studieren und die restlichen Tage arbeiten. So musst du deinen Job nicht vollständig für ein Studium aufgeben, sondern sammelst weiterhin Berufserfahrung.

Welches Modell des Präsenzstudiums also für dich das Beste ist, hängt auch von deinem Arbeitgeber und deiner Lebenssituation ab.

Dir ist der direkte Kontakt zu Dozenten und Kommilitonen wichtig, um motiviert am Ball zu bleiben? Dann ist ein Präsenzstudium die ideale Wahl für dich. Die FOM bietet dir unterschiedlichste Studienzeitmodelle, die sich individuell an deine persönlichen Bedürfnisse anpassen. Mehr Infos dazu findest zu hier.

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