Let’s talk future

So gestaltest du erfolgreich deine Zukunft

Ob der Besuch einer Wahrsagerin, die Vertiefung in Science-Fiction-Romane oder das Vergraben einer Zeitkapsel - die Zukunft hat uns Menschen schon immer brennend interessiert. Und während wir uns träumend in utopische und dystopische Zukunftsszenarien hineindenken, bleiben uns vor allem…Fragen. Wie wird die Welt in 50 Jahren aussehen? Werden Autos fliegen können? Werden die Pole vollständig geschmolzen sein? Und vor allem: Was ist mit mir? Was wird mein Leben aussehen? Was werde ich erreicht haben? Und werde ich glücklich sein? Die ersten Fragen sind zugegebenermaßen ziemlich schwer zu beantworten und nur bedingt durch dich beeinflussbar. Alles, was dich betrifft, sieht da schon anders aus. Hier kannst du aktiv werden, Dinge in die Hand nehmen und selbst gestalten! Schließlich geht es um DEINE Zukunft, um DEINE Vision und deshalb auch um DEINE Möglichkeit diese erfolgreich und zu formen. Du bist motiviert und willst loslegen? Perfekt! Hier sind 5 Tipps wie du erfolgreich deine Zukunft gestaltest.

The best way to predict your future is to create it.

Abraham Lincoln

1. Brainstorming

Deine Zukunft kannst du nur dann in die Hand nehmen, wenn du weißt, wie sie aussehen soll. Nimm dir daher ausreichend Zeit für ein umfassendes Brainstorming und werde dir über deine Ziele klar. Darüber nachzudenken, was du dir kurz-, mittel- oder langfristig wünschst, wird dir helfen, Klarheit über Sehnsüchte und mögliche Maßnahmen zu erlangen. Mach es dir also mit deinem liebsten Heißgetränk gemütlich, habe Block und Stift parat, zünde eine Kerze an, schließe die Augen, atme tief durch und frage dich:

Wie sollte dein Leben idealerweise in 12 Monaten aussehen? Wie in 5 Jahren? Wie in 10?

Auch das Schreiben deiner eigenen Biografie kann dir dabei helfen, herauszufinden wo du herkommst und wo du hinwillst. Schreibe alles auf und lese dir deine Biografie anschließend noch einmal durch. Ist das das Leben, das du leben willst? Ja? Perfekt! Dann auf zum nächsten Schritt.

2. Analyse

Weißt du einmal wie deine Zukunft aussehen soll, ist es an der Zeit, dich zu fragen, ob das Bild, das du mental von ihr gezeichnet hast, realistisch ist. Kannst du die Sachen, die du anstrebst, wirklich erreichen und umsetzen? Denn andernfalls ist die Wahrscheinlichkeit einer Enttäuschung groß und die Bemühungen das Ziel zu erreichen umsonst. Sind deine Ziele jedoch im Rahmen des Möglichen, solltest du überlegen, welche Schritte du in die Wege leiten musst, um aus deiner Vision Realität werden zu lassen. Du möchtest in einem Jahr fit wie ein Turnschuh sein? Dann solltest du anfangen, mehr Sport zu treiben! Du möchtest in 5 Jahren in einem anderen Land leben? Dann solltest du anfangen, die Sprache zu lernen! Du möchtest in 10 Jahren in einer Führungsposition arbeiten? Dann wird ein wichtiger Schritt der Studienabschluss sein.

Du bist bereits im Beruf und fragst dich, wie das gehen soll? Es gibt immer Möglichkeiten und Wege. An der FOM kannst du beispielweise berufsbegleitend studieren und deinen akademischen Abschluss machen, ohne auf dein Einkommen zu verzichten.

3. Planung

Time to plan! Jetzt wo du weißt, was es braucht, um deine Träume wahrwerden zu lassen, ist es höchste Zeit, an die aktive Planung zu gehen. Andernfalls läufst du noch Gefahr, vor dich hinzudümpeln. Dabei gilt wie so oft im Leben – Wissen ist Macht! Informiere dich über Angebote und Möglichkeiten, sammle so viele Ideen, wie du kannst, und suche dir Vorbilder, die bereits einen ähnlichen Weg beschritten haben. Du hast das Gefühl, einen guten Überblick über die Thematik zu haben? Dann bringe deine Ideen in eine sinnvolle Struktur und mache einen Jahresplan. Damit dir die ganze Planerei nicht zu Kopf steigt, solltest du dich pro Jahr am besten auf ein Hauptziel fokussieren. Also im ersten Jahr zum Beispiel auf deinen Karriereaufstieg, im zweiten auf deine Gesundheit, im dritten auf dein Liebesleben usw. So kannst du sicherstellen, dass du weißt, welche Aufgabe du gerade priorisieren solltest, wenn die Zeit nur für eine Sache reicht.

Ran an den Speck!

Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen. Jetzt, wo du einen Plan hast, ist es Zeit in Aktion zu treten und die notwendigen Schritte in die Wege zu leiten. Will meinen: melde dich zu einem berufsbegleitenden Studium an, führe das unangenehme Gespräch mit deinem Chef, beginne mit deinem Fitnessplan, kaufe dein erstes Kochbuch, lade dir eine Dating-App runter. Gehe den ersten Schritt auf deinem Weg und warte nicht länger! Deine Zukunft beginnt JETZT!

Aber...

Auch wenn das Festhalten an Plänen wichtig ist, um die eigene Vision nicht aus den Augen zu verlieren und ihr kontinuierlich näher zu kommen: Hinterfrage deine Ziele und Vorgehensweisen regelmäßig! Die Welt dreht sich stetig weiter und wir verändern uns mit ihr. Vielleicht sind deine Wünsche von vor zwei Jahren nicht mehr dieselben wie deine jetzigen. Vielleicht gibt es inzwischen auch andere Verfahren und neue Chancen, die dich deinem Ziel näherbringen können und die es heute so noch gar nicht gibt. Versteife dich nicht zu stark auf deine Pläne und traue dich, sie zu adaptieren oder loszulassen, um neuen Methoden und Zukunfts-Visionen eine Chance zu geben, die mittlerweile besser zu dir passen. Einiges im Leben können wir planen – anderes passiert. Gehe aktiv an, was du beeinflussen kannst, aber bewahre dir dabei genügend Flexibilität, um auf dem Weg auch mal wieder umzuplanen. Das Leben ist zu kurz, um unglücklich zu sein.

New Work

Individualität und Kreativität im Arbeitsmarkt der Zukunft

Die Arbeitswelt verändert sich unaufhörlich, besonders im Zeitalter der Digitalisierung. Flache Hierarchiestrukturen, agile Arbeitsmethoden und die Möglichkeit ortsunabhängig flexibel arbeiten zu können, sind Vorboten der sogenannten „New Work“. Wie begegnest du diesen Veränderungen der Arbeitswelt? Wir verraten Dir, was es mit dem Konzept auf sich hat und wie du davon profitieren kannst!

The only way to do great work is to love what you do.

Steve Jobs

Moderner Coworking Space

Hast du dir schon einmal die Frage gestellt, ob dein Job dich wirklich erfüllt oder warum du täglich zur Arbeit gehst? Ein gutes Verhältnis zu den Kollegen sowie das Ausüben einer spannenden Tätigkeit sorgen laut einer Studie von Statista aus dem Jahr 2015 für die höchste berufliche Motivation. Und wer motiviert ist, der erzielt auch bessere Resultate. Die Tatsache, dass das Ausüben einer sinnstiftenden Tätigkeit die eigene Leistung und somit schlussendlich die Wirtschaft fördert, ist eine Grundannahme im Konzept „New Work“.

Dieses Konzept wurde in den 1970er Jahren vom Sozialphilosophen Frithjof Bergmann begründet, der eine Theorie zur neuen Arbeit aufstellte. Im Kern geht es darum, dass der Mensch Arbeit als Mittel verwendet, um sich selbst verwirklichen zu können. Werte wie Freiheit und Selbstständigkeit sind dabei von höchster Bedeutung. Die Idee der neuen Arbeit ist zwar also nicht neu, in der Entwicklung zu einer Dienstleistungsgesellschaft aber äußerst relevant.

Mensch oder Maschine?

Fachwissen ist in der modernen Arbeitswelt schnell überholt, vielmehr wird die Bereitschaft, ständig dazuzulernen, vorausgesetzt. Laut einer Befragung des Graduate Management Admission Council sind bei der Einstellung von Absolventen gerade Punkte wie individuelle Leistungs- und Kommunikationsfähigkeit oder analytisches Know-how von besonderer Bedeutung. Fachspezifische Zertifizierungen erhalten dabei eine eher untergeordnete Rolle – was sich mit den Annahmen des New Work-Konzepts zur Bedeutung der Individualität deckt.

Man setzt also auf kleine Teams und Arbeitsweisen, die es ermöglichen, schnell auf Veränderungen reagieren zu können. Beim Design Thinking werden beispielsweise Ideen vom Reißbrett bis zur Umsetzung von interdisziplinären Teams verwirklicht. Hier kommen bewusst verschiedenste Kompetenzen zusammen. Die Projektorganisation kann dabei durch agile Methoden wie Scrum erfolgen. Dadurch wird unproduktives Multitasking verhindert und der Fokus auf die erfolgreiche Umsetzung bestimmter Projekte gelegt. Betrachtet man eine Organisation als Ganzes, so kann sich agiles Arbeiten beispielsweise in einer Führung ohne jegliche Hierarchien widerspiegeln – der Holokratie.

Während am Ende des 19. Jahrhunderts noch über 20.000 Arbeiter im Hamburger Hafen für das Verladen von Gütern zuständig waren, waren es rund 100 Jahre nicht einmal mehr die Hälfte. Mittlerweile wird die Arbeit fast ausschließlich von Maschinen verrichtet und die Kinder und Enkel der Dockarbeiter üben Tätigkeiten aus, die es zur Zeit ihrer Großeltern noch gar nicht gab.

In der Wissensarbeit werden in Zukunft ebenfalls viele Routinetätigkeiten von Künstlicher Intelligenz übernommen, auch das ist Teil von New Work. So verschiebt sich der Arbeitsmarkt in Richtung Kreativität und Spezialisierung. In den Fokus rücken die Einzigartigkeit einer Person, ihre individuellen Erfahrungen und damit die Diversität von Teams, was letztlich alternative Arbeitsweisen und Organisationsstrukturen begünstigt.

Scrum, Design Thinking und Holocracy

Fachwissen ist in der modernen Arbeitswelt schnell überholt, vielmehr wird die Bereitschaft, ständig dazuzulernen, vorausgesetzt. Laut einer Befragung des Graduate Management Admission Council sind bei der Einstellung von Absolventen gerade Punkte wie individuelle Leistungs- und Kommunikationsfähigkeit oder analytisches Know-how von besonderer Bedeutung. Fachspezifische Zertifizierungen erhalten dabei eine eher untergeordnete Rolle – was sich mit den Annahmen des New Work-Konzepts zur Bedeutung der Individualität deckt.

Man setzt also auf kleine Teams und Arbeitsweisen, die es ermöglichen, schnell auf Veränderungen reagieren zu können. Beim Design Thinking werden beispielsweise Ideen vom Reißbrett bis zur Umsetzung von interdisziplinären Teams verwirklicht. Hier kommen bewusst verschiedenste Kompetenzen zusammen. Die Projektorganisation kann dabei durch agile Methoden wie Scrum erfolgen. Dadurch wird unproduktives Multitasking verhindert und der Fokus auf die erfolgreiche Umsetzung bestimmter Projekte gelegt. Betrachtet man eine Organisation als Ganzes, so kann sich agiles Arbeiten beispielsweise in einer Führung ohne jegliche Hierarchien widerspiegeln – der Holokratie.

Von der Organisation zum Einzelnen

Derartige Arbeitsweisen passen natürlich nicht in jede Art von Organisation. Hier gilt es für Führungskräfte herauszufinden, wie ihre Teams ticken und wie das Beste aus ihnen herauszuholen ist. Dasselbe gilt auch für die Einführung flexibler Arbeitszeitmodelle. Einige  skandinavische Unternehmen gehen als Beispiel voran und führten eine 4-Tage-Woche oder einen 6-Stunden-Tag ein. Das überraschende Ergebnis: In vielen Fällen stiegen Umsatz und Produktivität und die Krankmeldungen gingen zurück.

Auch flexible Arbeitszeitmodelle wie Vertrauensarbeitszeit und Home Office sind Teil des New Work-Konzepts. Diese gehen in eine ähnliche Richtung wie die generelle Verkürzung der Arbeitszeit, lassen dem Arbeitnehmer jedoch mehr Freiheiten, seine Zeit selbst zu gestalten. Das führt zur Verschmelzung von Arbeits- und Freizeit und erfordert eine recht hohe Disziplin, kann jedoch die Zufriedenheit erheblich steigern. Mehr dazu erfährst du in unserem Artikel zur Work-Life-Balance.

Nomaden in der modernen Arbeitswelt

Dieses sogenannte Work-Life-Blending ermöglicht auch den Lifestyle digitaler Nomaden: Freelancer, die für ihren Beruf lediglich einen Laptop und eine schnelle Internetverbindung benötigen. Dazu gehören beispielsweise Informatiker, Designer oder Texter – allesamt Berufe, die ein gewisses Maß an Kreativität in der Lösung von Problemen erfordern. Die Weltenbummler können sich ihre Zeit komplett selbst einteilen und treffen in Coworking-Spaces auf der ganzen Welt auf Gleichgesinnte – egal ob in New York oder Singapur. Von einem Strand in Bali aus zu arbeiten, klingt erstmal wie ein Traum, oder? Doch zu diesem Lebensstil gehört auch ein hohes Maß an Selbstdisziplin, zudem verzichtet man auf ein beständiges soziales Umfeld.

Wie sieht die Zukunft aus?

Natürlich ist dieser Lebensstil neben dem Aspekt der Selbstverwirklichung auch mit Unsicherheit verbunden. Aber genau hier sind wir wieder beim Grundgedanken der New Work: Die Individualität und Vorliebe des Einzelnen steht im Vordergrund. Auch wenn das der klassische 9-to-5-Job in einem Großraumbüro sein sollte. Denn das wichtigste ist, dass dich die Arbeit, der du tagtäglich eine Menge Zeit widmest, erfüllt und glücklich macht.

Wer also stets einen offenen Blick behält und bereit ist, sich beständig weiterzubilden, wird auch in Zukunft rosige Aussichten auf dem Arbeitsmarkt haben. Der Autor und Unternehmensberater Simon Sinek sagte einmal: „People don’t buy what you do, they buy why you do it”. Das gilt für Organisationen genau wie für Einzelpersonen. Vielleicht stellst du dir also an dieser Stelle noch einmal die Frage, warum du zur Arbeit gehen möchtest. Fehlen dir für deinen Traumjob noch bestimmte Skills? An der FOM kannst du dich auch berufsbegleitend weiterbilden und bist perfekt gerüstet für die Arbeitswelt der Zukunft.

Vom Laufsteg in den Hörsaal

Erst Topmodel, dann Bachelor-Studentin – Sayana Ranjan lässt sich nicht so einfach in eine Schublade stecken. 2019 erreichte sie als erste Tamilin den zweiten Platz beim Finale von Germany's Next Topmodel. Ein Jahr später begann sie ihr Bachelor-Studium an der FOM in "Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftspsychologie". Eine junge Frau, die weiß was sie will und nicht vorhat, auf einen ihrer zahlreichen Träume zu verzichten.

Ich bin zielstrebig und ehrgeizig; auch in meinen jungen Jahren habe ich meine Ziele immer sehr hoch gesetzt.

Wenn es eine Sache gibt, von der Sayana Ranjan keine Ahnung hat, dann ist es aufgeben. Als sie sich nach ihrem Abitur bei Germany’s Next Topmodel bewarb, tat sie das mit einer klaren Mission: „Mein Ziel war immer, bis zum Finale zu kommen und natürlich dann auch Germany’s Next Topmodel 2019 zu werden.“ Nun hat das leider nicht ganz gereicht. Am Ende machte Simone Kowalski das Rennen auf dem Laufsteg. Aber sieht sie sich als Verliererin? Kein bisschen. „Das Ding ist: Ich habe jede Sekunde mitbekommen. Bis zuletzt habe ich alles miterlebt. Es ist schade, dass es nicht ganz gereicht hat, aber es hat mich nicht fertiggemacht.“ Dafür hätte es auch keinen Grund gegeben – nach der Staffel war sie nicht nur als Gewinnerin der Herzen bekannt, sondern konnte durch die mediale Aufmerksamkeit einen Fuß in die Modelbusiness-Tür setzen. Sayana wird regelmäßig für Auftritte gebucht: Mit gerade mal Anfang 20 hat sie es geschafft, ihre Leidenschaft zum Beruf zu machen.

Meine Energiesäule ist meine Mutter. Sie ist die Person, die mich runterbringt, egal wie ich gerade drauf bin.

Als Tochter einer Sri-Lankerin und eines Inders wurde Sayana in die tamilische Community geboren. Das Volk der Tamilen ist größtenteils in diesen zwei Ländern ansässig und lebt ortsunabhängig seine eigenen Traditionen aus. Mit dem Weg, den sie einschlug, stellt sie für viele junge Tamilinnen ein Vorbild dar. Ihre Religion, den Hinduismus, würde sie niemals für ihren Beruf zurückstellen – aber das muss sie auch nicht. Dennoch gibt es viele kulturelle Erwartungen, mit denen Frauen dieser Kultur immer wieder zu kämpfen haben. So strebte sie nicht ganz ohne Bedenken ihren Traumberuf an, aber sie wurde dabei immer von ihren Eltern unterstützt. Sie sind die größten Befürworter für ihren Weg in die Modelbranche. Heute muss sie lachen, wenn sie sich daran erinnert, wie ihr Vater sie schon damals motivierte: „Er war derjenige, der meinte: 'Melde dich bei Germany’s Next Topmodel an.' Aber da war ich erst 14!“ Weil sie ihre Bildung immer ernst genommen hat, ließ ihre Teilnahme noch ein bisschen auf sich warten. Dennoch merkt man, dass der Ehrgeiz, für ihre Träume zu kämpfen, ihr in die Wiege gelegt worden ist. Vor allem ihre Mutter hat sie inspiriert: „Meine Mutter hat damals auch gemodelt. Sie war die Erste in ihrer Stadt, die eine Jeanshose getragen hat.“ Heute zählen zu ihren Vorbildern neben ihrer Mutter und Heidi Klum auch die indischen Schauspielerinnen Priyanka Chopra und Deepika Padukone, die international bekannt sind.

Mit Lehrbuch unterm Arm zum Shooting

Bei all der Arbeit, die sie in das Modelbusiness gesteckt hat, mag sich der ein oder andere fragen, warum Studieren überhaupt noch auf Sayanas To-Do-Liste steht. Dazu sollte man wissen, dass sie ihr damaliges Studium für die Castingshow unterbrochen hatte. Ihr war aber immer klar, dass Weiterbildung und Job sich niemals ausschließen sollten. Eine Ansicht, die sie mit der FOM teilt. Über ihren Freundeskreis hörte sie von dem berufsbegleitenden Studienangebot und den Strukturen der Hochschule und war nach ein wenig Recherchearbeit überzeugt. 2020 begann sie ihr Bachelor-Studium in "Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftspsychologie". Die Entscheidung ließ nicht wenige in ihrem Umfeld stauen: „Viele waren tatsächlich sehr überrascht und meinten: 'Wie schaffst du das alles?' Aber irgendwann haben sie es akzeptiert.“ Und auch wenn sie trotz ihres Jobs viel unterwegs ist, hat sie felsenfest vor, das Studium durchzuziehen. Auch, wenn wegen der Corona-Pandemie aktuell alle Vorlesungen nur online stattfinden, geht das Studium doch ohne Probleme weiter. Sayana berichtet begeistert von der schnellen Reaktion der Hochschule auf die neuen Umstände: „Die FOM hat wirklich rasch reagiert und auf ein digitales Studium umgestellt. Als andere Hochschulen noch im Umstellungsprozess waren, hatte ich schon meine erste Klausurenphase durch.“

 

Sayana ist nicht zu bremsen. Bei den Anforderungen, die ein Studium mit sich bringt und den Erwartungen, denen sie in ihrem Beruf gerecht werden muss, holt sie sich ihren Ausgleich über ihre Religion und durch Sport. Sie ist ein Beispiel dafür, dass jeder, der bereit ist hart zu arbeiten, seine Träume verwirklichen kann. Nach dem Studium will sie erst recht durchstarten. In zehn Jahren sieht sich die Grevenbroicherin mit Kindern auf dem Schoß ihr eigenes Unternehmen führen. Sie denkt nicht daran, dafür ihr Leben vor der Kamera zu opfern: „Ich glaube, ich würde nebenbei trotzdem modeln. Das könnte ich mir schon vorstellen, weil das Modeln einfach meine Leidenschaft ist.“ Und auch wenn noch nicht genau feststeht, wo sie ihr Leben noch hinführt, ist eines sicher: Mit dem Studienabschluss an der FOM, stehen ihr viele Türen offen!

Get started!

5 Tipps für mehr Motivation

Die ersten Wochen des Jahres sind rum und mindestens 60 Prozent deiner Neujahrsvorsätze bringen aus dir maximal noch einen müden Lacher hervor? So schön die Versprechungen auch waren, die man sich mit dem Jahreswechsel gemacht hat, so schwer fällt es uns meist auch, sie umzusetzen. Das Problem ist nicht unbedingt, dass wir nicht wissen, was zu tun ist. Jeder, der mal ein bisschen in den sozialen Medien zum Thema 'Selbstverwirklichung' rumgestöbert hat, kennt die klassischen To-Dos. Die Frage, die wir beantworten müssen, um anzufangen und vor allem, um immer wieder weiter zu machen ist „Warum?“. Hat man das „Warum“ erst geklärt, fällt das „Wie“ deutlich leichter. Wir haben 5 Tipps für dich, die dir helfen, neue Motivation zu schöpfen!

I never dreamed about success.
I worked for it.

Estee Lauder

1. Tschüss, Übermorgen!

Oft warten wir auf einen bestimmten Zeitpunkt, um unsere Ziele umzusetzen. „Ab nächstem Jahr werde ich mit dem Rauchen aufhören! Ab nächster Woche werde ich mich täglich für eine halbe Stunde aufs Laufrad setzen!“ Die Liste der guten Vorsätze ist lang. Das Problem daran: Wenn wir einmal gelernt haben, Dinge aufzuschieben, braucht es viel Disziplin diese Gewohnheit loszuwerden. Um die Prokrastinations-Fessel zu lösen, hilft es dein Vorhaben nicht, von einem bestimmten Zeitpunkt abhängig zu machen. Denn jeden Tag kannst du etwas Neues beginnen! Ob am 1. Januar oder 23. Februar: Jeder Morgen ist eine neue Chance, durchzustarten.

2. Tick, tock goes the clock

Du bist also frei von zeitlichen Startschüssen und hast keinen Grund weitere Minuten zu vergeuden. In dieser Welt sind wenige Ressourcen so wertvoll wie Zeit und Energie – ein klassischer Fall von begrenzten Kapazitäten. Somit liegt es an dir, diese klug zu verwerten und das lässt sich leichter umsetzen, als du vielleicht ahnst. Nimm dir einen ruhigen Moment und frage dich: Was genau hält dich davon ab, ein neues Kapitel in deinem Leben aufzuschlagen? Wenn du erstmal weißt, was dich bremst, fällt es dir leichter, dieses Hindernis zu überwinden. Vielen Zielen geht auch ein wenig Recherchearbeit voraus und diese verlangt ihre Zeit. Träumst du in etwa von einem eigenen Start-up, so kannst du damit starten, dir die Qualifikationen, die du dafür brauchst, genauer anzuschauen. Du allein entscheidest, ob du in drei Monaten an der gleichen Stelle stehst oder vier Schritte (so klein sie auch sein mögen) nach vorne gemacht hast.

3. Back to reality

Ein vermeidbarer Umstand, der leider dazu führt, dass wir unsere Vorhaben nicht umsetzen, sind zu hoch gesteckte Ziele. Diese können zum einen dazu führen, dass wir die Erfahrung machen zu versagen, oder uns gar nicht erst an eine Aufgabe herantrauen. Du träumst davon Gitarre zu spielen? Dann setze dir als erstes Ziel, bestimmte Noten zu lernen, statt von dir zu erwarten, schon mit deinen ersten Versuchen Jimi Hendrix alt aussehen zu lassen. Du träumst von der Freiheit als selbstständige/r Unternehmer/in? Dann beginne z.B. mit einem Abschluss in "Business Administration". An der FOM kann man den sogar berufsbegleitend machen. Das Schöne an diesen kleinen Schritten ist, dass du Erfolg verspürst, egal wie klein oder groß die Aufgabe war.

4. Sharing is caring

Sie sollen es alle erfahren! Deine Eltern, deine Freund/innen, deine Haustiere – lass sie alle hören, was du vorhast! Wenn man sich daran gewöhnt hat, seinen eigenen Erwartungen nicht gerecht zu werden, kann dich ein bisschen Druck von außen sanft in die richtige Richtung schubsen. Dabei geht es nicht darum, jemanden zu finden, der dir ein schlechtes Gewissen macht. Im Gegenteil: Während Vertrauenspersonen es dir bestimmt nicht übelnehmen, etwas nicht erreicht zu haben, ist man doch sehr ungern die Person, die den Liebsten von eigenen Rückschlägen berichten muss. Diese Form der extrinsischen Motivation kann dich unterstützen, wenn du mal wieder mit dir selbst haderst.

5. Vergiss nicht, wieso du angefangen hast

Ist der Anfang erstmal geschafft, heißt es dranbleiben. Oft ist der erste Schritt, gar nicht das Problem, sondern der nächste. So unterschreibt man mit Leichtigkeit den Vertrag bei einem Fitnessstudio nach der ersten Trainingseinheit, weil man sich genau in diesem Moment gut fühlt. Nun geht es einem ja auch zuhause auf der Couch nicht gerade schlecht und dann ist es eine wahre Challenge, sich auch für die zweite Einheit zu motivieren. Gerade, weil du nicht bei allen Schritten sofort ein Ergebnis in den Händen hältst, verlangen viele Träume eine gewisse Ausdauer. Was dir dabei helfen kann: Dokumentiere deine Erfolge und wie du dich dabei fühlst! Ob Papiertagebuch oder Video-Diary – an Tagen, an denen es dir besonders schwerfällt, aus innerer Kraft Motivation zu schöpfen, hast du die Möglichkeit, dir Vorschläge von deinem früheren Ich zu Rate zu ziehen. Diese Person kann dir auf jeden Fall Gründe nennen, warum du doch nochmal ins Gym fahren oder das Französischlehrbuch aufschlagen solltest. Zusätzlich kannst du dir tägliche Reminder in dein Handy vermerken, die verhindern, dass du dein Ziel aus den Augen verlierst.

Wahrscheinlich hast du auf diesen Artikel geklickt, weil du gerade schon ein ganz bestimmtes Ziel vor Augen hast. Also worauf wartest du noch? Leg los!

Motivate yourself

Die richtige Motivation, um aus Träumen Taten werden zu lassen

Neues Jahr, neues Glück. Januar und Februar stehen alljährlich im Zeichen von Motivation und Neuanfang. Wir malen uns aus wie unsere Zukunft aussehen soll, schmieden Pläne und träumen von Veränderung. Kurz darauf beginnt unsere anfängliche Euphorie jedoch oftmals schon zu schwinden. Zu verlockend sind die Süßigkeiten, zu aufwendig die Bewerbung um einen Studienplatz und auch die Spanisch-Vokabeln wollen partout nicht in den Kopf. Wir fallen zurück in den Alltagstrott, in überholte Routinen und alte Gewohnheiten. Unsere Träume stellen wir auf ein Abstellgleis – ganz nach dem Motto „morgen ist auch noch ein Tag“. Doch warum ist das so? Und noch viel wichtiger: Wie gelingt es dir deinen inneren Schweinehund zu überwinden?

I believe that the only courage anybody ever needs is the courage to follow your own dreams.

Oprah Winfrey

Der Mensch – das Gewohnheitstier

So sehr der Mensch nach Weiterentwicklung und Wachstum strebt, so sehr liebt er seine Gewohnheiten. Fast die Hälfte unserer Entscheidungen treffen wir routiniert – und das ist meist von großem Vorteil. Müssten wir bei jeder Entscheidung lange nachdenken, würden wir unser Gehirn auf Dauer überlasten. Gewohnheiten bieten unserem Gehirn also eine wohlverdiente Verschnaufpause und sparen kognitive Ressourcen sowie Energie. Möchten wir jedoch aktiv neue Herausforderungen in unser Leben bringen und unsere Träume verwirklichen, so kann uns die Macht der Gewohnheit schon mal zum Verhängnis werden. Deswegen heißt es: Raus aus alten Mustern und rein in neue Abenteuer!

Die folgenden Tipps sollen dir nun dabei helfen, entschlossen deinen Weg zu gehen und deine Träume wahrwerden zu lassen!

1. How to: Richtig träumen

Der Anfang eines jeden guten Ergebnisses, ist ein gutes Brainstorming. Nimm dir Zeit und werde dir über deine Ziele klar. Erlaube dir, groß zu träumen und ignoriere dein „Ja, aber…“. Was ist es, was du brauchst? Was ist es, was du dir mehr als alles andere wünschst? Je klarer der Traum, desto kraftvoller die Motivation!

Dir ist etwas eingefallen? Einen neuen Beruf erlernen, den Studienabschluss nachholen, dein eigenes Business gründen oder unter die Autoren gehen? Dann schreib deinen Traum ruhig auf. So verfestigst du ihn auch außerhalb deines Kopfes fest in der Umgebung. Er ist nun real und nicht mehr nur ein Gedanke.

Die zweite Möglichkeit ist, dass du als Führungskraft in einem neuen Team oder gar im kompletten Unternehmen startest. Du hast also noch keine Vorstellung davon, wie dein zukünftiges Team tickt und welche Bedürfnisse es hat. Es ist ratsam, dir bereits vor dem persönlichen Kennenlernen ein Bild von den neuen Mitarbeiter*innen zu machen. Wie du das machst? Informiere dich zum Beispiel bei deinem Vorgänger, welche Eigenschaften das Team ausmacht und wer, welche Besonderheiten mit sich bringt. Noch besser aber, ist sich direkt bei den Leuten vorzustellen und sich auszutauschen. Je nach Größe des Teams kannst du schon mal im Vorfeld Kontakt über LinkedIn oder Xing aufnehmen und dir so ein Bild von deinen zukünftigen Teammitgliedern zu machen. Beantworte dir dabei folgende Fragen: Was macht dein Team einzigartig? Worauf sind die Teammitglieder stolz? Vor welchen Herausforderungen steht das Team? So bekommst du ein erstes Feeling für die Menschen - gleichzeitig erleichtert es den Austausch beim ersten Arbeitstag.

2. How to: Richtig planen

Der Schlüssel zum Erfolg liegt nun in der richtigen Planung. Anders als bei Schritt 1, gilt es hier, realistisch zu bleiben. Vom Abiturienten zum Firmenchef innerhalb von einem Jahr? Da sind Stress und Frustration vorprogrammiert. Wie wäre es stattdessen mit sieben Jahren? Klingt schon realistischer, oder?  Plane nun den Weg zu deinem Ziel. Setze dir Meilensteine, die es dir erlauben, kleine Erfolge zu feiern und deine Wunschposition gleichzeitig nicht aus den Augen zu verlieren. Sei es ein Studienabschluss, dein erstes Praktikum oder das Sprachniveau C2 in Englisch. So kommst du deinem Traum, step by step und durch kleine Errungenschaften motiviert, immer näher.

Bedenke: Für das Setzen deiner Meilensteine ist es wichtig, zu erkennen, welche Kompetenzen du brauchst, um deinen Traum wahr werden zu lassen und wie du dir diese aneignen kannst. Im Falle der gewünschten Führungsposition, wird ein wichtiger Schritt der Studienabschluss sein. Du bist bereits im Beruf und fragst dich, wie das gehen soll? Es gibt immer Möglichkeiten und Wege. An der FOM kannst du beispielweise auch berufsbegleitend studieren und deinen akademischen Abschluss machen, ohne auf dein Einkommen zu verzichten.

3. How to: Richtig formulieren

Die Meilensteine, auf deinem Weg zum Ziel, stellen nun kleinere Ziele dar, die es zu erreichen gilt. Sei es ein Studienabschluss auf dem Weg in die Chefetage oder eine erste Pirouette auf dem Weg zur perfekten Eiskunstlauf-Kür. Auch für sie braucht es Vorsätze wie „Ich will mehr lernen“ oder „Ich will mehr auf meine Gesundheit achten“. Studien haben gezeigt, dass die Art der Formulierung eines Vorsatzes von großer Bedeutung für die Motivation sein kann. Achte deshalb genau darauf, wie du deine Ziele äußerst. Mehr "wann und wie" statt nur "was"! Je präziser du deine Vorhaben formulierst, desto einfacher wird es dir fallen, dich an sie zu halten. Du möchtest mehr lesen? Formulierungen wie „Ich lese jeden Monat zwei Bücher“ sind the way to go. Andernfalls fällt es leicht Ausreden zu finden und die unangenehmen Vorsätze doch zu umgehen. Denn was heißt schon „mehr“?

Auch eine aktive, positive Formulierung deines Vorsatzes kann ein richtiger Motivations-Gamechanger sein. Anstatt dir vorzunehmen, mit etwas aufzuhören, nimmst du dir dabei einfach vor, mit etwas anzufangen. Ein „Ich gehe zweimal pro Woche joggen“ klingt doch gleich verlockend und erleichtert den Einstieg in dein fitteres Leben.

4. How to: Am Ball bleiben

Sind das Ziel, Meilensteine und Vorsätze erst einmal gesetzt, hast du die besten Voraussetzungen geschaffen, um deine Träume wahrwerden zu lassen. Jetzt ist es wichtig, das große Ziel nie aus den Augen zu lassen. Denn viel zu oft lassen wir uns von unbedeutenden Kleinigkeiten ablenken. Deinen Fokus und somit deine Motivation behältst du am besten, wenn du dir regelmäßig vergegenwärtigst, welche Vorteile die gewünschte Veränderung, auf kurz oder lang, für dich mit sich bringen wird. Erstelle zum Beispiel ein Moodboard mit Fotos von deinem Traum, auf das du jeden Tag einen Blick werfen kannst oder schließe die Augen und denke ganz fest an das Gefühl, dass du haben wirst, wenn du dein Ziel erreichst. Unser Hirn macht keinen Unterschied, ob die positiven Gefühle durch Imagination entstanden sind. Sobald du weißt, wie gut es sich anfühlt, arbeitest du unterbewusst noch stärker daraufhin.

Einer für alle und alle für einen. Schon die drei Muskeltiere wussten, dass manche Vorhaben am besten im Team angegangen werden. Darum: Hole dir Unterstützer ins Boot, die dich mitziehen und pushen. Das können sowohl Personen sein, zu denen du aufschaust, als auch Gleichgesinnte, die wie du noch in den Startlöchern stehen. Ob ein Beratungsgespräch, zusammen zum Sport oder zur Lerngruppe – gemeinsam ist man nicht nur weniger allein, sondern auch doppelt motiviert!

Deine Zukunft beginnt jetzt

Wie du Altes los lässt und Neues wahr machst

Und wieder beginnt ein neues Jahr und wir haben einem alten "Lebewohl" gesagt. Einem, das so schnell wohl niemand vergessen wird und das sowohl von drastischen Veränderungen als auch einem Gefühl lähmenden Stillstands gekennzeichnet war. Höchste Zeit, dass du aufwachst, die Karten neu mischst und durchstartest: Sei es mit einem neuen Job, einem berufsbegleitenden Studium oder einem neuen Hobby – das Leben ist zu kurz für Irgendwann! Bevor die Reise losgeht ist es jedoch wichtig, einen Moment inne zu halten und dich mit dir selbst auseinanderzusetzen. Welche Ereignisse und Gedanken möchtest du hinter dir lassen? Und was sind deine Ziele und Wünsche für 2021?

Schritt 1: Schärfe dein Bewusstsein!

Vielleicht ist dir anfangs noch gar nicht so klar, was du im kommenden Jahr eigentlich alles hinter dir lassen willst. Du weißt nur, da gibt es ein oder mehrere Dinge, die dir ein ungutes Gefühl bereiten. Wenn dem so ist, brainstorme und schreibe all das auf, was künftig der Vergangenheit angehören soll. Anschließend nimmst du dir eine Sache nach der anderen vor – step by step - und notierst all die negativen Gefühle, die du mit dem Menschen, dem Ereignis oder der Tätigkeit verbindest. Weshalb leidest du unter der Sache? Wieso ist es gut sie loszulassen? Wie könnte dein Leben ohne sie aussehen? Je mehr negative Punkte du sammelst, desto leichter wird es dir fallen, mit der Sache abzuschließen.

Schritt 2: Mal dir deine Zukunft aus!

Du weißt nun, was dir nicht gefällt. Höchste Zeit dir darüber Gedanken zu machen, was dich stattdessen glücklich machen würde. Was ist es, wonach du strebst? Was ist es, was du dir wirklich wünscht? Welche Ziele und Träume hast du für das neue Jahr? Etwas Neues vor Augen zu haben, auf das du dich freuen kannst, wird es dir erheblich erleichtern, das Alte hinter dir zu lassen. Setze dir also konkrete Ziele, die in Richtung deines idealen Lebens führen. Denn nur DU gestaltest dein Leben und nur DU kannst etwas an deiner jetzigen Situation ändern!

Schritt 3: Löse die Verbindung!

Hast du einmal die negativen Aspekte des Alten und deine neuen Ziele im Blick, ist es an der Zeit, deine Entscheidung loszulassen in die Tat umzusetzen. Da das nicht so einfach ist, können kleine Übungen dir dabei eine große Hilfe sein. So kannst du dir deine Verbindung zum Alten beispielsweise wie ein Band vorstellen, das du gedanklich mit einer Schere durchtrennst. Auch ein kleines Neujahrsritual hilft dir auf die Sprünge. Schreibe hierfür einfach auf einen Zettel, was du hinter dir lassen und neu wagen möchtest. Lasse nun das Alte verschwinden, indem du den Zettel beispielsweise über einer Kerze verbrennst, im Garten vergräbst oder an einem Ballon in die Luft steigen lässt. Deine neuen Ziele, Wünsche und Chancen hingegen hängst du dir als motivierenden Spruch an die Wand oder klebst sie in deinen Planer – so behältst du sie stets im Blick!

Schritt 4: Deine Zukunft beginnt jetzt!

Jetzt wo du deine Ziele für das nächste Jahr klar vor Augen hast, ist es an der Zeit, die ersten Schritte einzuleiten. Erzähle zum Beispiel deinen Freunden und deiner Familie von deinen Plänen und setze dir Deadlines. Du möchtest studieren? Dann notier dir schon mal das Datum der nächsten Online-Infoveranstaltung im Kalender. Die FOM beispielsweise bietet regelmäßig kostenfreie Informationsveranstaltungen an, bei denen du dir einen ersten persönlichen Eindruck über das berufsbegleitende Studium und deine Möglichkeiten an der Hochschule machen kannst. Durch diese Maßnahmen startest du nicht nur produktiv und mit einem guten Gefühl ins neue Jahr, du verfestigst deine Ziele und Träume auch außerhalb deines Kopfes in deiner Umgebung. Steht der Termin erst einmal im Kalender und wissen deine Freunde darüber Bescheid, fällt es hinterher viel schwerer einen Rückzieher zu machen und in bekannte Muster zurückzufallen.

Der Wandel in unserem Leben ist unaufhaltbar, wieso ihn also fürchten? Wieso nicht stattdessen das Beste daraus machen? Und welcher Zeitpunkt wäre besser dafür geeignet als der Start in ein neues Jahr? Ganz nach dem Motto: Denn die Zukunft kommt. Mit Sicherheit.

Let’s do this!

Wie du durch Selbstmotivation deine Ziele erreichst

Das neue Jahr ist angebrochen – die guten Vorsätze sind schon lange geplant. Ganz egal wie dein Ziel lautet, mehr Sport treiben, eine neue Sprache lernen oder endlich mit dem Studium beginnen, von dem du schon immer geträumt hast: Ohne Motivation geht gar nichts! Wir verraten dir, wie du dich auch in schwierigen Zeiten selbst motivierst und so den entscheidenden Unterschied auf dem Weg zum Erfolg machst.

The secret of getting ahead, is getting started.

Marc Twain

Wir alle kennen das, nachdem wir uns etwas Bestimmtes vorgenommen haben: Anfangs sind wir noch voller Euphorie und Tatendrang, nach einiger Zeit jedoch macht sich Ernüchterung breit. Wozu mit dem Sport beginnen - das Fitnessstudio hat aufgrund der Pandemie eh geschlossen und ein Workout auf dem Schlafzimmerboden macht doch nur halb so viel Spaß. Auch die französische Grammatik besteht plötzlich aus 90 Prozent unregelmäßigen Verben. Und Wirtschaftspsychologie studieren? Wirklich? Dafür bist du doch eh viel zu alt und jetzt wieder wie ein Student leben – darauf hast du echt keine Lust. Solche Tiefs sind völlig normal und menschlich. Wer es jetzt schafft, den eigenen Schweinehund zu besiegen und sich auch in schwierigen Situationen immer wieder selbst zu motivieren, hat einen entscheidenden Vorteil. Aber was ist eigentlich Motivation, wo kommt sie her und wie kann man sie sich bewahren?

 

 

Bedürfnispyramide

Motivation ist die Verhaltensbereitschaft, ein bestimmtes Ziel zu erreichen und dafür Zeit, Energie und Arbeit zu investieren. Sie kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein oder auch negativ. In „Motivation“ steckt das Wort „Motiv“, also die Absicht oder der Grund etwas zu tun. Diese Motive sind individuell und können im Detail bei jedem anders aussehen. Gemäß des bekannten Psychologen Abraham Maslow folgen die Bedürfnisse des Menschen jedoch einem gewissen Schema, das sich in Form einer Pyramide anordnen lässt. Ganz unten befinden sich existenzielle Grundbedürfnisse wie die Luft zum Atmen, Wasser, Nahrung und Schlaf. Danach kommen Sicherheits- und Sozialbedürfnis, Wertschätzung und an der Spitze der Pyramide steht die „Selbstverwirklichung“. Erst wenn das untenliegende Bedürfnis befriedigt ist, entsteht das darauffolgende. So wird sich z.B. niemand, der gerade Hunger leidet über seine wahre, berufliche Bestimmung Gedanken machen. In unserer westlichen Welt sind wir größtenteils in der glücklichen und privilegierten Lage, dass unsere Grundbedürfnisse abgedeckt sind. So entsteht bei Vielen der Wunsch nach Wachstum und der Erfüllung seiner Selbst – eine konkrete Motivation mit zielgerichteter Handlungsmöglichkeit.

Intrinsisch vs. extrinsisch

Motivation lässt sich unterscheiden in intrinsische und extrinsische Motivation. Letztere ist von äußeren Faktoren bestimmt z.B. indem man den langweiligen Beamten-Job annimmt, damit die Eltern zufrieden sind oder man sich auf der Arbeit anstrengt, damit man die Gehaltserhöhung bekommt. Die intrinsische Motivation kommt aus dir selbst heraus und wird daher als die wirksamere angesehen. Intrinsisch motiviert ist jemand dann, wenn ihm das, was er tut, wirklich Spaß bereitet und er darin einen Sinn sieht. So würde er beispielsweise eine bestimmte Tätigkeit auch dann ausüben, wenn er so gut wie kein Geld dafür bekäme. In der Realität kommt Motivation nie nur von innen oder nur von außen – es ist meistens eine Mischung. Die intrinsische Motivation bringt allerdings den Vorteil mit sich, dass sie unabhängig von äußeren Faktoren existiert. Auch wenn die Umstände schwierig werden, bleibt man so handlungsfähig. Soweit zur Theorie. Was du konkret tun kannst, um im Alltag motiviert deine Ziele zu verfolgen, verraten wir dir jetzt.

Motivate yourself!
  1. Sei ein Visionär!

Walt Disney soll mal gesagt haben „Was ich träumen kann, das kann ich auch tun“. Tatsächlich fällt es uns leichter etwas umzusetzen, das wir uns vorstellen können. Du solltest also immer wissen WOFÜR du etwas tust. Was wünschst du dir vom Leben? Wie soll deine Zukunft einmal aussehen? Je konkreter dieses Bild ausfällt, desto gezielter kannst du darauf hinarbeiten. Du träumst von deinem eigenen Business? Super! Stell dir ganz genau vor in welcher Umgebung du arbeitest, wie z.B. die Räumlichkeiten aussehen und welchen Tätigkeiten du nachgehst. Versuche dabei auch mal in dich hinein zu fühlen, was diese Vorstellung mit dir macht. Bist du stolz, zufrieden, glücklich? Merke dir dieses Gefühl! Darauf kannst du zurückgreifen, wenn du gerade mit dir selbst haderst.

 

  1. Verschaffe dir einen Überblick!

Überforderung und die Angst vor dem Unbekannten sind echte Motivationskiller. Wenn wir das Gefühl haben, eine bestimmte Aufgabe nicht bewältigen zu können, schieben wir sie vor uns her. Wir können den Arbeitsaufwand nicht abschätzen und fühlen uns wie gelähmt beim Gedanken an den riesigen Berg Arbeit. Wichtig ist daher, den Anfang zu finden. Zu Beginn oder am Ende eines Uni- oder Arbeitstages ist der ideale Zeitpunkt, sich einen Überblick über die noch offenen Punkte zu verschaffen. Wenn du weißt, was dich erwartet, ist es gleich viel weniger bedrohlich. Auch das größte, endlos wirkende Projekt, lässt sich in viele kleine Teilaufgaben unterteilen.

 

  1. Führe Selbstgespräche

Selbstgespräche führen? Wirklich? Ja, wirklich! Aber keine Angst, du musst keine lauten Diskussionen mit dir selbst auf einer Parkbank führen. Es geht vielmehr darum, dir selbst gut zuzureden und Mut zu machen. Sei dein eigener Motivationscoach! Rede dir ein, dass eine Aufgabe Spaß macht oder dass sie schnell erledigt ist. Es spielt keine Rolle, ob es der Realität entspricht. Solange du davon überzeugt bist, veränderst du deine eigene Wahrnehmung und gehst ganz anders an Dinge heran. Die Stimme in deinem Kopf ist für gewöhnlich dein größter Kritiker? Mache sie stattdessen zu deinem Verbündeten! Je öfter du positive Affirmationen wiederholst, desto tiefer setzen sie sich in deinem Unterbewusstsein fest und programmieren auf Dauer deine Grundeinstellung um.

 

  1. Belohne dich selbst

Extrinsische Faktoren können gut motivieren wie wir bereits gelernt haben. Auch du selbst kannst dir äußere Anreize schaffen, die für einen Motivationsschub sorgen. Allein der Gedanke an dein Lieblingsessen nach einer längeren Lernsession kann Wunder bewirken. Feiere deine Erfolge ganz bewusst – sei dein eigener Cheerleader! So lädst du die eigenen Batterien wieder auf und bist fit für den nächsten Schritt.

 

  1. Sorge für mehr Spaß

Es gibt Tätigkeiten, die müssen einfach erledigt werden, auch wenn gerade kein höherer Sinn darin zu sehen ist. Wäsche bügeln, das Bad putzen oder endlich die Steuererklärung abgeben. Ungeliebte Aufgaben werden erträglicher, wenn du die Atmosphäre angenehmer gestaltest. Dreh beispielsweise deinen Lieblingssong voll auf, während du mit dem Wischmopp durch das Badezimmer flitzt. Oder gönn dir noch eine duftende Tasse frisch aufgebrühten Kaffee, wenn du dich an die Steuererklärung setzt. Du kannst dich auch bewusst auf die Momente der unliebsamen Tätigkeiten fokussieren, die dir angenehm erscheinen. Zum Beispiel das Gefühl vom Dahingleiten des Bügeleisens über die knittrige Wäsche.

 

Du merkst schon, sich selbst zu motivieren erfordert auch eine gute Portion Selbstdisziplin. Sei dabei nicht zu streng zu dir: Jeden Tag vor Energie und Motivation zu strotzen ist unmöglich. Die höchste Motivation ziehen wir immer aus etwas Sinnstiftendem. Etwas, das wir aus Überzeugung tun und das uns Spaß bereitet.

Du wolltest schon immer studieren, möchtest jetzt aber nicht auf dein Gehalt und deinen Lebensstandard verzichten? Es ist nie zu spät, neue Wege einzuschlagen. An der FOM Hochschule kannst du aus einer Vielzahl von berufsbegleitenden Studiengängen wählen. Folge deiner Berufung neben dem Beruf! Denn die Zukunft kommt. Mit Sicherheit.

New year, new me

Wie du gute Vorsätze im Job in die Tat umsetzt

Du kennst das sicherlich auch: Das neue Jahr bricht an und du wirst nachdenklich. Was ist persönlich und im Job im letzten Jahr gut gelaufen und was war nicht so toll? Was kann ich an mir optimieren? Und du versprichst dir: Dieses Jahr wird alles besser. Gute Vorsätze legen wir uns alle zurecht: Ob du nun mehr Sport machen möchtest oder dir weniger Stress im Job wünscht. Leider haben sie oft den Ruf, dass man sich damit am Ende nur selbst belügt. Der Antrieb des neuen Jahres verfliegt schnell und wir verharren spätestens im März wieder in unseren alten Mustern. Wir zeigen dir, welche guten Vorsätze im Job Sinn machen – und wie du sie einhältst.

Am Beginn der guten Vorsätze gibt es viele Blüten, aber wenig Früchte.

Konfuzius

Fröhliches Paar an Silvester
Wie funktionieren eigentlich Vorsätze?

Fakt ist: Die meisten Menschen scheitern an ihren guten Vorsätzen. Laut einer Studie des Statistic Brain Reseach Institutes sind es sogar 92 Prozent – keine guten Aussichten also. Das liegt vor allem daran, dass die Vorsätze nicht realistisch kalkuliert werden. Ziele, die das ganze Leben umkrempeln, wie „Neuer Job – endlich die große Karriere und Reichtum“ sind quasi schon zum Scheitern verurteilt und das aus zwei Gründen. Erstens: Wer sich zu viel auf einmal vornimmt, scheitert schneller. Wenn du dir vornimmst, den Job zu wechseln, eine Stufe auf der Karriereleiter aufzusteigen und noch on top Mandarin zu lernen, wirst du vermutlich an einer Stelle scheitern. Beachte daher, dass deine Vorsätze realistisch und überschaubar geplant werden und du dich nicht übernimmst. Eine gute Methode bei der Planung deiner Vorsätze ist, dein vergangenes Jahr Revue passieren zu lassen, deine eigenen Stärken zu erkennen und erst dann zu entscheiden, wie viel Veränderung du dir zumuten kannst. Plane also möglichst greifbar und konkret. Sich im kommenden Jahr beruflich weiterzuentwickeln ist übrigens kein konkretes Ziel. Am zweiten Januar mit den Bewerbungen anzufangen oder sich direkt für eine Weiterbildungsmaßnahme, wie ein Studium an der FOM ab dem Sommersemester, anzumelden, dagegen schon.

Wir spielen einmal zwei Szenarien für gute Vorsätze im Job durch – und wie du diese einhalten kannst.

 

 

Keep calm and relax

Szenario Nummer eins: Du arbeitest täglich zu viel, stehst ständig unter Strom, bist gestresst und hast deine Freunde und Familie schon seit Monaten nicht gesehen? So kann das im kommenden Jahr für dich nicht weitergehen? Trete zurück und nimm dir vor, deine Work-Life-Balance zu optimieren. Bei guten Vorsätzen ist es nicht nur wichtig, immer höher, schneller, weiter zu planen, sondern auch an die eigenen notwendigen Entspannungsphasen zu denken. Aber 'Nein' zu sagen und zurückzutreten, ist in unserer leistungsorientierten Gesellschaft gar nicht so leicht: Je öfter wir uns vornehmen, etwas nie wieder zu tun, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir es wieder tun. Dieses Phänomen nennt man Ironie-Effekt. Vermeidungsvorsätze wie „Ich will nicht mehr jeder neuen Aufgabe zustimmen“ oder „Ich will nicht mehr so viele Überstunden machen“ sind nach diesem Prinzip ironischerweise im höchsten Maß ineffizient und führen zum gegenteiligen Effekt. Versuch mal nicht an einen großen, weißen Elefanten zu denken! Und, an was denkst du? Ganz ähnlich ist es mit deinen Vorsätzen. Formuliere deine Neujahrsvorsätze für den Job also lieber positiv: „Ich will mich im Job besser strukturieren!“ oder „Ich möchte öfter pünktlich Feierabend machen!“ – dann klappt es bestimmt.

Keep going

Das andere Szenario könnte so aussehen: Du hast das Gefühl, im Job zu stagnieren und dein Potential nicht voll auszuschöpfen. Berufliche Vorsätze können dir helfen, deine versteckten Ressourcen heraus zu kitzeln. Möglichkeiten gibt es viele: Du kannst dir vornehmen, neue Aufgaben und mehr Verantwortung im Job zu übernehmen oder dich gezielt weiterzubilden, um den nächsten Schritt deiner Karriere anzugehen. Wichtig ist dabei, dir nicht zu viel vorzunehmen und deinen Vorsatz realistisch zu kalkulieren. Eine weitere Methode ist, sich ein Wort zu überlegen, das für deinen Vorsatz steht. In diesem Beispiel wäre das etwa der Begriff „Beruf“. So wirst du von den kleinteiligen Schritten nicht erschlagen und kannst das Ziel immer im Blick behalten. Diesen Begriff kannst du dir dann auf ein Post-it schreiben und an eine gut sichtbare Stelle kleben. So hast du deinen Vorsatz immer im Blick und wirst daran erinnert, am Ball zu bleiben.

Egal, welches Szenario für dich eine Rolle spielt - ergreife die Chance und halte an deinen Vorsätzen fest. – Denn die Zukunft kommt. Mit Sicherheit. Sei darauf vorbereitet!

 

Ein Tag – Tausend Möglichkeiten

Wieso uns Entscheidungen oft schwerfallen

Cornflakes oder Toast? Jacke oder Mantel? Ausbildung oder Studium? Bleiben oder Wegziehen? Ob morgens vor dem Kleiderschrank oder nachmittags beim Termin in der Studienberatung – jeden Tag erwarten uns unzählige kleine und große Entscheidungen. Manche davon betreffen nur den Moment, andere unsere gesamte Zukunft. Bei wichtigen Entscheidungen fühlen wir uns schnell überfordert, Doch warum genau fallen uns Entscheidungen manchmal so schwer? Und was können wir dagegen tun?

Man sage nicht, das Schwerste sei die Tat, das Schwerste dieser Welt ist der Entschluss.

Franz Grillparzer

Dafür oder dagegen?

Meist bedeutet die Entscheidung für eine Option auch die Entscheidung gegen eine andere, durchaus attraktive, Option. Jede Wahl FÜR etwas, ist gleichzeitig immer auch eine Entscheidung GEGEN etwas anderes. Es ist also kein Wunder, wenn wir Angst davor haben, durch unsere Entscheidung etwas zu verlieren, dass unser Leben aktuell bereichert oder in Zukunft bereichern könnte. In der Multioptionsgesellschaft, in der wir heute leben, ist das besonders häufig der Fall. Denn wer garantiert uns, dass irgendwo da draußen nicht das perfekte Studium oder der perfekte Job auf uns wartet und wir es durch eine frühzeitige Entscheidung verpassen?

Gewohnheit oder Veränderung?

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und das ist meistens auch gut so. Denn Routinen geben unserem Leben eine Struktur und Ruhe. Fragst du dich jeden Abend vor dem Schlafengehen bewusst, ob du dir die Zähne putzen solltest oder nicht? Wahrscheinlich nicht. Es ist ein routinierter Ablauf, der dir nicht nur Zeit, sondern auch Energie spart, die du sonst fürs Entscheiden aufbringen müsstest. Ein Leben ohne Routinen wäre also einfach sehr anstrengend. In Situationen, in denen schwierige Entscheidungen getroffen werden müssen, kann uns die Liebe zur Gewohnheit, jedoch schnell zum Verhängnis werden.

Nur wer Großes wagt, wird Großes bewegen

Angst vor Entscheidungen zu haben ist ganz normal. Trotzdem sollte sie niemals deine Wahl bestimmen - denn nur wer Großes wagt, wird Großes bewegen! Wir haben zwei Tipps für dich, deiner Zukunft nicht nur entscheidungsfreudiger, sondern auch ein bisschen gelassener entgegen zu treten.

 

1. Übung macht den Meister!

So wie die meisten Skills, kannst du auch das Entscheiden trainieren. Denn je öfter, je schneller und bewusster du dich entscheidest, desto einfacher wird es dir mit der Zeit fallen. Es ist wie in allen Situationen deines Lebens, in denen du deine Angst überwinden musstest - Augen zu und durch! Hast du es 1, 2, 3 Mal geschafft, fällt es dir gar nicht mehr so schwer.

Fange am besten ganz klein an – zum Beispiel mit der Entscheidung, was es zum Frühstück gibt oder was für ein Lied du auf dem Weg zur Arbeit hören möchtest. Drei Sekunden – mehr Zeit gibst du dir dafür nicht. Anschließend setzt du deine Entscheidung sofort um und denkst nicht mehr darüber nach. Was geschehen ist, ist geschehen! Halte dich nicht mit Vergangenem auf, sondern frage dich vielmehr, was deine nächste Entscheidung sein könnte.

 

2. Pimp dein Mindset!

Wahrscheinlich hast du Angst davor, eine Entscheidung zu treffen, weil du fürchtest es sei die falsche. Dabei liegt es einzig in deiner Macht, deine Entscheidung im Nachhinein negativ zu bewerten. Entscheide dich GEGEN diese negative Ansichtsweise! Entscheide dich stattdessen dafür, dir folgendes vor Augen zu halten:

In dem Moment, in dem du dich entscheidest, entscheidest du dich IMMER richtig. Denn du hast die Option gewählt, die du für die bessere gehalten hast. Und selbst wenn es nach deiner Entscheidung nicht so läuft wie gewünscht – wer weiß, ob du mit der anderen Option glücklicher gewesen wärst und es mit ihr besser gelaufen wäre. Vielleicht wäre deine Situation jetzt sehr viel schlechter. Du wirst es nie erfahren, deshalb halte dich nicht mit dem berühmten „was wäre, wenn“ auf.

Du merkst also: Falsche Entscheidungen gibt es nur in deinem Kopf. Jede Entscheidung ist besser als keine Entscheidung. Also raus aus deiner Komfort-Zone und rein ins Leben! Gestalte deine Zukunft selbst, indem du die wichtigen Entscheidungen gleich angehst!

Stehst du gerade vor der schwierigen Entscheidung zwischen Studium oder Beruf? Diese Wahl ist schnell getroffen, denn an der FOM Hochschule kannst du beides haben! Ob ein Duales Studium neben der Ausbildung oder berufsbegleitend neben dem Vollzeitjob - entscheiden musst du dich nur für einen der unzähligen Studiengänge, die sich ganz flexibel an deinen Berufsalltag anpassen lassen. Schau doch mal rein!

Teamführung auf Distanz

Hast du das Zeug zum Digital Leader?

Die Digitalisierung hat nicht nur Produktionsprozesse verändert, auch der Führungsstil in Unternehmen wurde beeinflusst: Digital Leadership ist die neue Art der Führung – quasi der Führungsstil 2.0, wenn du so willst. Denn nicht nur auf unser Privatleben hat die Digitalisierung einen immensen Einfluss, auch die Berufswelt wird immer digitaler. Deshalb braucht es zuverlässige Führungskräfte, die digital denken und denen der Wandel im Blut liegt. Doch was macht einen Digital Leader nun genau aus? Wo gibt es Herausforderungen und welche Eigenschaften solltest du mitbringen, um in dieser Position die Arbeitswelt voranzutreiben?

Der eine wartet, bis dass die Zeit sich wandelt, der andere packt sie kräftig an und handelt.

Dante Alighieri

Tschüss traditionelle Strukturen!

Allgemein hat jeder Führungsstil das Ziel, strategisch vorzugehen und die Stärken seines Unternehmens zu nutzen. Schnelle Reaktionen auf Veränderungen sind gefragt! Der unaufhaltbare Trend zum Remote Work und die zunehmende Arbeit im Home-Office aufgrund der Corona-Pandemie zeigen, wie sich der Arbeitsalltag bereits verändert hat. In Zeiten der Digitalisierung musst du als Führungskraft jedoch nicht mehr nur die richtigen Maßnahmen treffen, um am Ball zu bleiben. Ein Digital Leader begleitet, organisiert, delegiert und managt den umfangreichen Transformationsprozess. Hinzu kommen digitale Tools, die eingesetzt werden, um die Digitalisierung auf allen Ebenen zu nutzen und so smarter und effizienter zu arbeiten.

Mit Menschenkenntnis und Feingefühl zum Ziel

Als Digital Leader musst du nicht allwissend sein. Stattdessen wird dein Gespür für Menschen gebraucht. Welche Skills sind gefragt? Welche Menschen brauche ich? Du holst dir die richtigen Leute ins Boot und ergänzt so die fehlenden Knowhows. Du solltest deshalb die Stärken und Schwächen deiner Mitarbeiter*innen kennen und die Teams so zusammenstellen, dass jeder sein höchstes Potenzial ausschöpfen kann. Dazu benötigst du auch ein zeitgemäßes Verständnis von Diversity. Du kennst nicht nur die unterschiedlichen Backgrounds deiner Mitarbeiter im Hinblick auf Alter, Geschlecht, Werten und (digitalen) Erfahrungen– du weißt sie auch zu schätzen.

Teamwork makes the dream work

Statt strenger Hierarchien definiert sich digitale Führung durch gute Teamarbeit. Die offene Kommunikation, die Wertschätzung und Begegnung auf Augenhöhe sorgen für Vertrauen und eine effektive Arbeitsweise. Denn auch wenn ihr als digitales Team nicht unbedingt am gleichen Ort arbeitet, müsst ihr eine Einheit sein. Als Digital Leader und Teil des Teams ist es deine Aufgabe, dieses Gefühl zu vermitteln.

Du bist das Vorbild

Behalte im Gewusel den Überblick und sorge dafür, dass sich deine Kolleg*innen unter deiner Leitung sicher fühlen können. Tagtäglich triffst du wichtige Entscheidungen. Nur mit eigener Überzeugungskraft in deinem Handeln kannst du Vorbild für dein Team sein. Natürlich können Veränderungen und neue Wege im Unternehmen für viele Unsicherheiten sorgen. Bewahre als Digital Leader die Ruhe und bleibe stets souverän. Denn vergesse nie: Du bist der Antrieb, der alles zum Laufen bringt und am Laufen hält! Mit klaren und ebenso lohnenden Zielen motivierst du deine Mitarbeiter, genauso ihr Bestes zu geben.

Fehler sind erlaubt

Offenheit und Flexibilität sind entscheidend, um schnell auf die digitalen Veränderungen in der Arbeitswelt reagieren zu können. Statt den herkömmlichen Weg zu gehen, suchst du nach unkonventionellen Lösungsansätzen und bist bereit, verschiedene Möglichkeiten auszutesten. Als Führungskraft solltest du keine Angst vor Fehlentscheidungen haben, da du sie als Chance und Lernprozess siehst. Du schaffst einen sicheren Raum für neue Ideen und bist auch hier Vorbild und vermittelst, dass niemand perfekt ist. Fehler sind durchaus erlaubt. Entscheidend ist der offene Umgang mit ihnen.

Sei offen für Neues!

Ein Digital Leader zu sein, bedeutet immer auch, sich auf Neues einzulassen und Lösungsansätze auszuprobieren, die im klassischen Arbeitsumfeld undenkbar wären. Scheu dich nicht davor, unkonventionelle Wege einzuschlagen. Genau das brauchst du als Digital Leader.