The only way is up

Ben macht Karriere ohne Abi

Ben macht sein Ding: Nach dem Realschulabschluss und zwei Ausbildungen entscheidet er sich mit 30 Jahren für ein Studium. Seine liebste Sportart ist, trotz einer Größe von 1,71 m wie er selbst betont, Basketball. Nebenbei gibt er Street-Art & Graffiti Workshops für Jugendliche aus aller Welt. Hauptberuflich schlägt das Herz des nun 34-Jährigen für digitale Medien. Und einen 1-jährigen Sohn hat er auch noch. Wie Ben das alles unter einen Hut bekommt, was die Zukunft für ihn offenhält und was er FOM Studierenden rät, das hat er uns im Gespräch erzählt.

„Man muss viele Dinge ausprobieren. Einfach, um herauszufinden, was man will“

Und das hat Ben gemacht. Nach seinem Realschulabschluss beginnt der damals 16-Jährige seine Ausbildung zum Informationselektroniker. Schnell merkt er, dass er in diesem Arbeitsfeld nicht glücklich ist und entscheidet sich nach Abschluss der Ausbildung und einem Jahr Wehrdienst bei der Marine dazu, einen anderen Weg einzuschlagen: Eventmanagement beim Hessischen Rundfunk. „Das war eine sehr wichtige Gabelung auf meinem Lebensweg, weil ich vom handwerklichen Beruf komplett in die Medienwelt eingetaucht bin. Hier habe ich meine Leidenschaft für digitale Medien entdeckt und gemerkt, dass mir dieser Bereich durchaus liegt“, erzählt er uns. Nach seiner zweiten Ausbildung überlegt er sich, wie er noch tiefer in die Thematik einsteigen könnte. „Ich habe eigentlich immer damit gehadert, dass ich kein Abitur gemacht und nicht studiert habe. Also war ich beim Infotag der FOM Hochschule, denn ich wusste, dass man hier seine Berufsjahre anerkannt bekommt und nicht unbedingt Abitur benötigt, um zu studieren. Jetzt mit 30 Jahren fordere ich mich nochmal ein bisschen selbst heraus, habe ich mir gedacht“, grinst Ben. 2017 beginnt er sein Bachelor-Studium in Marketing & Digitale Medien an der FOM Hochschule und schließt es im Mai 2021 erfolgreich ab.

„Ich bin sehr stolz, glücklich und angekommen“

Heute arbeitet Ben als Projektmanager & Social-Media-Berater in einer Online-Marketing-Agentur. Er ist stolz auf die Türen, die sich ihm beruflich durch das Studium geöffnet wurden – auch bei seinem jetzigen Arbeitgeber: „Ich fühle mich hier sehr wohl und arbeite mit meinem Chef auf Augenhöhe. Ich sehe hier großes Entwicklungspotenzial, realistische Aufstiegschancen, kurz gesagt: meine berufliche Zukunft. Ich bin sehr glücklich, stolz und angekommen.“

„Das Potential digitaler Medien sollte von jedem Unternehmen ernst genommen werden“

In seiner Funktion als Social-Media-Berater coacht Ben mittelständische Unternehmen im Bereich digitale & soziale Medien: „Die Chancen, die die sozialen Medien Unternehmen bieten, sind immens“, erklärt Ben. In seinen Workshops geht es deshalb darum, wie diese Chancen für die eigenen Unternehmensziele  genutzt und wie die Herausforderungen der Zeit erfolgreich gemeistert werden können. Er empfiehlt: „Das Potenzial digitaler Medien sollte von jedem Unternehmen ernst genommen und nicht zu einer Nebenbei-Aufgabe irgendeines Mitarbeiters gemacht werden. Professionelle Unterstützung kann für den Erfolg ein wahrer Gamechanger sein“.

„Der Schlüssel liegt in einem guten Zeitmanagement"

Doch nicht nur die Karriere, auch die Familie, spielt eine wichtige Rolle in Bens Leben, für die er sich bewusst Zeit nimmt: „Seit der Geburt meines Sohnes genieße ich jeden Moment, den ich mit ihm verbringen kann. Das ist auch der Grund dafür, warum die Pläne für einen Master erst einmal auf Stand-by sind“, erzählt er. Der Schlüssel dazu liegt unter anderem in einem guten Zeitmanagement. „Meine Freundin und ich haben seit geraumer Zeit einen Google-Kalender, in den wir alle gemeinsamen Termine eintragen. Ich achte außerdem darauf, mir den Sonntag freizuhalten und einfach im Kreis der Familie zu entspannen.“

„Ich werde mein Leben lang lernen“

Lernfähigkeit und die Bereitschaft zu Flexibilität – das sind für Ben die Skills, die einen weiterbringen im Leben. „Ich denke, die Annahme, dass man sein ganzes Leben lang nur eine Ausbildung und einen Beruf macht, ist überholt. Heutzutage gilt es, mitzugehen mit neuen Entwicklungen und auch mit der Digitalisierung. Für mich ist klar: Ich werde mein Leben lang lernen – und darauf freue ich mich jetzt schon.“

Drei Fragen an Ben

1. Was würdest du genau so wieder machen?

Vater sein würde ich für nichts in der Welt aufgeben oder ändern wollen.

2. Und was würdest du anders machen?

Nichts, ich bin glücklich da, wo ich stehe und blicke mit Stolz zurück auf meinen Weg.

3. Was waren eure drei Gründe für ein Studium an der FOM?

  • Tiefer eintauchen in die Social-Media- & Marketing-Welt
  • Ich wollte mir beweisen, dass ich es ohne Abi schaffen kann
  • Und herausfinden, wo mich ein Studium hinbringen kann

Du kannst     
glücklich
   sein

#allessein

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