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Rojina und Rojan haben ihr gemeinsames Ziel fest vor Augen

Rojina und Rojan wollen hoch hinaus: Die beiden Geschwister haben sich zum Ziel gesetzt, gemeinsam die jüngste Steuer-Kanzlei Deutschlands zu gründen. Der erste Schritt auf ihrem Weg ist der erfolgreiche Abschluss des Dualen Studiums in „Steuerrecht“ an der FOM. Wieso klein denken noch nie ihr Ding war, woher sie ihre Motivation nehmen und wie es eigentlich ist, die eigenen Geschwister als zukünftige Geschäftspartner zu haben – das haben sie uns erzählt.

„Steuerberater-Kanzlei Rojina und Rojan Raveendran“: Ein Name, der bereits nach Erfolg und internationaler Bekanntheit klingt. Nicht weniger hatten ihre Eltern wohl im Sinn, als sie Rojina und ihrem zwei Jahre jüngeren Bruder Rojan ihre schönen Vornamen verliehen. „Viele denken tatsächlich, wir seien Zwillinge“, fügt Rojan schmunzelnd hinzu. Zwillinge sind die beiden zwar nicht - dafür aber Geschwister, Kommilitonen und bald auch noch Geschäftspartner. „Wir möchten die Challenge zusammen angehen.“  Ihr gemeinsamer Weg, das ist das Duale Studium an der FOM – also Ausbildung, Vollzeitjob und akademischer Abschluss in einem. Ein erster Hinweis auf die Einstellung der Geschwister Raveendran: Nicht kleckern, sondern klotzen! Die Ausbildung als Steuerfachangestellte haben beide schon erfolgreich hinter sich gebracht – jetzt sammeln sie weiter Berufserfahrung und müssen nun noch ihr Bachelor-Studium „Steuerrecht“ beenden. Viel Freizeit bleibt da nicht – auch die Wochenenden sind vollgepackt mit Vorlesungen und Vor- sowie Nachbereitungen. Rojina und Rojan nehmen die Herausforderung aber gerne auf sich, denn sie haben ihr Ziel immer fest vor Augen.

Think big!

Sie wollen nicht nur die jüngste Kanzlei Deutschlands gründen – auch eine internationale Expansion schließen die beiden nicht aus. „Alle Unternehmen haben schließlich mal klein angefangen. Mancher Weg hat in einer Garage begonnen – unserer beginnt eben im Büro.“ Der 20-jährige Rojan berichtet so selbstverständlich von seiner Vision, dass es einem den ersten, vermeintlichen Impuls von Skepsis sofort wieder austreibt. Woher kommen diese Selbstsicherheit und der Mut, den eigenen Träumen keine Grenzen zu setzen? „Ich denke, das haben wir von unserer Mama“, erzählt Rojina. „Unser Vater ist früh verstorben, da waren wir noch sehr klein. Plötzlich war meine Mutter alleinerziehend und hatte drei kleine Kinder zu versorgen. Unsere Eltern sind damals, noch vor unserer Geburt, aus Sri-Lanka nach Deutschland ausgewandert, um uns ein besseres Leben zu ermöglichen. Sie haben dafür einiges auf sich genommen. Ich erinnere mich, dass unsere Mutter immer zu uns gesagt hat: ‚Ihr habt hier ALLE Möglichkeiten., also nutzt sie!‘ „Und genau das machen wir jetzt“, fügt Rojan hinzu. „Wir möchten mehr: Nicht nur einen Beruf, sondern eine Karriere und auch Vorbild sein für die, die nach uns kommen und auch klein anfangen.“

Der Netzwerker und die Strategin

Wie ist das eigentlich so, mit dem eigenen Bruder oder der eigenen Schwester zu studieren? Gehen sich Geschwister nicht naturgemäß auf die Nerven? „Wir sind alterstechnisch ja nicht weit auseinander. Unser ältester Bruder war schon in der Schule als wir geboren wurden – wir zwei haben also immer schon recht viel Zeit miteinander verbracht und uns zum Glück auch gut verstanden“, berichtet Rojan. „Ja, und in den Vorlesungen haben wir relativ schnell festgestellt, dass wir beide unterschiedliche Talente haben und das strategisch für uns genutzt. Rojan ist zum Beispiel sehr kommunikativ. Bestimmt hast du auch schon festgestellt, dass er sehr gerne redet“, fügt Rojina mit einem Augenzwinkern hinzu. „Er ist also der Netzwerker, der schnell mit anderen in Kontakt kommt und sich während der Vorlesung gerne zu Wort meldet. Ich bin zurückhaltender und kümmere mich dafür gewissenhaft um die Mitschriften. Er fragt also und ich schreibe mit“, lacht Rojina. Rojan ergänzt augenzwinkernd: „Das mit der Aufgabenteilung behalten wir natürlich auch später in der Kanzlei bei: Im Sinne von ‚Good Cop‘ und ‚Bad Cop‘. Ich bin natürlich der Gute.“

„Andere Perspektiven und Meinungen zu hören, bringt dich immer weiter im Leben!“

Strategisch gehen die beiden Geschwister nicht nur in Sachen Arbeitsteilung vor. Sie wissen auch ganz genau um die Wichtigkeit eines funktionierenden Netzwerks für ihre Zukunftsplanung. Rojan erklärt: „Ich fand besonders die ersten zwei Semester an der FOM spannend, denn da haben wir uns viele Vorlesungen mit anderen Fachrichtungen geteilt. Andere Perspektiven und Meinungen zu hören, bringt einen immer weiter im Leben. Und für später schadet es nie, viele unterschiedliche Kontakte in seinem Netzwerk zu haben.“
Um die Zukunftssicherheit machen sich Rojina und Rojan daher keine Gedanken. „Selbst in Zeiten von Corona ist die Nachfrage nach unserer Expertise nicht zurückgegangen, sondern sogar noch gestiegen“, berichtet Rojan. Sie haben also alles richtig gemacht.

Drei Fragen an Rojina und Rojan

1. Was würdest du genau so wieder machen?

Rojan: „Das Studium an der FOM.“
Rojina: „Ja, auf jeden Fall das Studium an der FOM. Und auch mit meinem Bruder zusammen zu studieren und gemeinsam Gas zu geben.“

2. Und was würdest du anders machen?

Rojan: „Nichts. Alles, was in der Vergangenheit geschehen ist, hat mich zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin. Da gehören auch meine Fehler dazu. Ich bin glücklich mit mir selbst.“
Rojina: „Genau, da muss ich auch zustimmen. Wenn ich vor ein paar Jahren jemanden solche Sätze haben sagen hören, dachte ich immer ‚Ja klar, als ob. Jeder würde doch Dinge ändern, wenn er nur könnte.‘ Aber heute sehe ich das anders. All meine Fehler gehören zu mir und mussten genauso passieren. Ich glaube da auch ein bisschen an das Schicksal.“

3. Was waren eure drei Gründe für ein Studium an der FOM?

  • Man kann berufsbegleitend einen akademischen Abschluss erwerben.
  • Das Studium ist staatlich anerkannt.
  • Die lokale Nähe: Direkt bei uns in Frankfurt ist ein Hochschulzentrum.

Du kannst     
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