Von der Bankberaterin zur Erfolgsberaterin

Wie Miriam Familie, Selbstständigkeit und Studium zeitlich managt

Foto: Marina Chigeliman

Die Idee von der Selbstständigkeit hat Miriam eigentlich schon immer vor Augen. Doch der Sprung in die berufliche Unabhängigkeit kommt früher als ursprünglich geplant. Denn die Geburt ihrer Tochter bringt sie dazu, etwas in ihrem Leben umzustellen. Sie macht sich als Erfolgscoach selbstständig und muss eine Herausforderung - zu der sie ihre Kunden täglich coacht- für sich selbst herausfinden: Wie manage ich Familie, Selbstständigkeit und mein berufsbegleitendes Studium?

 

Miriams berufliche Karriere beginnt bei einer Bank. Als Kundenberaterin stellt das Unternehmen ihr ab Tag eins einen Coach zur Seite, der sie sowohl bei ihrem Betriebserfolg, als auch bei ihrem persönlichen Erfolg supported. „Er hat mich dabei unterstützt, mich schnellstmöglich in dieses Unternehmen einzufinden und dort gleich erfolgreich zu agieren“. Diese Arbeitsweise imponiert ihr und motiviert sie schließlich dazu, sich beruflich auch in Richtung Coaching und Training innerhalb der Bank weiterzubilden. Auch, wenn sie es zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste, kann sie jetzt sagen: „Das war mein erster Schritt in Richtung Selbständigkeit.“

Coaching als Herzensprojekt

Während ihrer täglichen Arbeit als Coach häufen sich jedoch Fragen, auf die sie zu diesem Zeitpunkt noch keine Antworten hat: Wie funktionieren Menschen psychologisch? Was motiviert sie? Was ist wichtig, damit sie erfüllt und zufrieden sind? Miriam wird klar, dass nur die Psychologie Antworten auf ihre Fragen hat und entscheidet sich für ein berufsbegleitendes Studium der Wirtschaftspsychologie. „Gerade diese Verbindung von Wirtschaftskontext und psychologischen Elementen passte zu diesem Zeitpunkt sehr gut in mein Berufsleben“.

Familie und Karriere? Geht doch!

Mit der Geburt ihrer Tochter verändert sich ihr berufliches Leben. Miriam entscheidet sich dazu, ihren Arbeitsalltag an ihre Tochter anzupassen – und dabei ihren persönlichen Erfolg trotzdem nicht zurückzustellen. Die Lösung für ihren Konflikt schlummert schon lange in ihr: „Ich hatte die Selbstständigkeit schon immer vor Augen – doch eigentlich wollte ich diesen Schritt erst mit 40 wagen.“ Miriam macht sich, neben Kind und Studium, als Coach selbstständig.

Erfolgsrezept Zeitmanagement

Was ihr hilft: ein gut ausgearbeitetes Zeitmanagement-System. „Das Erfolgsrezept von Zeitmanagement ist die eigene Persönlichkeit. Ich habe für mich herausgefunden, dass ich abends produktiver bin. Früher habe ich versucht, alles in den Tag zu quetschen: Arbeit, Studium und Kinderbetreuung, um dann zu merken, dass ich gar nicht der Typ dafür bin – aber diese Erkenntnis war auch eine Eigenlernkurve“. Ihre Erkenntnisse fließen direkt in ihre Arbeit und gibt ihre Erfahrungen an ihre Kunden weiter. Miriams Tipp in puncto Zeitmanagement: Mit kleinen Schritten zufrieden sein und Erfolge feiern. Ein großes und scheinbar unerreichbares Ziel immer in so kleine Blöcke wie möglich gliedern, damit diese einzelnen „Mini-Ziele“, angepasst an die jeweilige Lebenssituation auch erreichbar werden. Mit diesem Erfolgsrezept schafft sie alles, was sie sich vorgenommen hat: Den Abschluss in Wirtschaftspsychologie, ihr eigenes Business und genug Zeit für ihr Kind. Step-by-Step werden mit dem Älterwerden ihrer Tochter aber auch ihre Ziele größer. Ihre Pläne: Eine eigene Seminarreihe zu launchen, um dann auf einer Bühne als Speaker mehr Menschen zu erreichen – denn es erfüllt Miriam, Menschen auf ihrem persönlichen Erfolgsweg zu begleiten.

Drei Fragen an Miriam

1. Was würdest du genau so wieder machen?

Ich würde alles wieder so tun. In dem Moment, in dem Dinge passieren, fühlen sie sich vielleicht nicht immer gut an – aber rückwirkend hat alles in meinem Leben Sinn gemacht. Die Puzzleteile haben sich gefügt.

2. Was würdest du auf jeden Fall anders machen?

Nichts.

3. Was sind deine drei Gründe für ein Studium an der FOM?

Die FOM Hochschule war eine der ersten, die das Fach Wirtschaftspsychologie ins Leben gerufen haben.

Die zeitliche und örtliche Flexibilität: Man ist sowohl in der Wahl des Studienmodells als auch des Standorts frei.

Die praxisnahen Erfahrungen der Dozenten. Auf meine praktischen Fragen habe ich von ihnen oft berufsnahe Antworten bekommen.

 

 

 

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