„Wenn ich das geschafft habe, kann ich alles schaffen“

Nina setzt sich neue Ziele

Lebensvorstellungen können sich ändern. Oder sie können „optimiert“ werden. Im Fall von Nina Fahr ist es letzteres. Die heutige BWL-Studentin und Angestellte bei einem namenhaften Technologieunternehmen war lange Zeit im Zwiespalt: Karriere machen Ja, studieren eher Nein. Zu abstrakt, zu wenig Praxis und vor allem zu wenig Geld – so dachte Nina, sei das Studentenleben. Dazu plagen sie Selbstzweifel: Ein Studium? Schaffe ich das überhaupt?  Als sie ihre Ausbildung mit Bravour und in Bestzeit meistert, wird ihr klar, dass da noch mehr drin ist.

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt

„Die Ausbildung hat mir Spaß gemacht und ich habe schnell gemerkt, dass mir das Kaufmännische liegt. Statt in drei Jahren, habe ich die Ausbildung um ein Jahr verkürzt und in zwei Jahren durchgezogen. Zum Ende hin hat sich das Gefühl eingestellt, dass mir das irgendwie noch nicht reicht. Ich wusste, dass ich mich gerne noch weiterbilden würde – beim Thema Studieren war ich aber skeptisch. Der kleine BWLer in mir hat sich damals schon gefragt: „Wieso Zeit für ein theoretisches Studium verlieren, wenn ich doch schon Geld verdienen und wichtige Berufserfahrung für den Lebenslauf sammeln kann?“. Finanzielle Unabhängigkeit war für sie auch ein großes Thema und damit auch ein Grund an der FOM zu studieren. „Das flexible Studienmodell ermöglicht mir alles in Kombination: den akademischen Abschluss, Berufserfahrung und ein festes Gehalt“. Obgleich die rationalen Argumente schnell gefunden waren, fällt Nina der Schritt zur Einschreibung nicht leicht: „Am Anfang hatte ich wirklich Respekt vor dem Studium und ordentlich Bedenken. Einer meiner Kumpels macht sich auch heute noch über mich lustig, weil ich wohl des Öfteren gesagt habe ‚Ach, ich schaffe das sowieso nicht.‘ " Tja, das war vor zweieinhalb Jahren und mittlerweile studiere ich im sechsten Semester Business Administration. Die Eingewöhnung ist mir erstaunlich leicht gefallen und bis jetzt klappt alles super: Ich habe noch keine Klausur geschoben und mit meinen Leistungen bin ich auch zufrieden.“

Der Kopf ist rund, damit das Denken seine Richtung ändern kann

Nicht nur in puncto Studium hat Nina ihre Meinung geändert: Das Fach Marketing hat es ihr so angetan, dass sie beschließt ihren Schwerpunkt darin zu wählen und sogar den Arbeitgeber zu wechseln. „Das Studium hat mir die Möglichkeit gegeben auch andere Bereiche kennenzulernen. Ich habe festgestellt, dass meine Interessen eher im Marketing statt in der Personalentwicklung liegen.“

Diese Hands-On-Mentalität ist typisch für Nina: Statt sich lange den Kopf über etwas zu zerbrechen, findet sie schnell Lösungen. „Ich glaube das habe ich von meinem Vater geerbt. Der ist selbständig und ich habe schon früh im familieneigenen Betrieb ausgeholfen und mit angepackt. Das hat mich auf jeden Fall nachhaltig geprägt.“ Verantwortung zu übernehmen kennt sie also von Klein an. Auch ihre Ziele hat sie dabei fest im Blick: „Eine leitende Position sollte es schon sein. Aber auch Selbständigkeit schließe ich mittlerweile nicht mehr aus.“

Bei all den beruflichen Ambitionen legt Nina großen Wert darauf ihr Privatleben nicht zu vernachlässigen. Die Zeit für Freunde und Sport – sie betreibt Tanz-Akrobatik auf Leistungssportniveau – ist ihr heilig. „Der Sport hilft mir definitiv dabei die Akkus wieder aufzuladen. Gleiches  gilt für meine Freunde – darauf würde ich niemals verzichten.“

Drei Fragen an Nina

1. Was würdest du genau so wieder machen?

Alles! Also, ich würde immer wieder zuerst eine Ausbildung machen – damit hat man sich schon frühzeitig wichtiges Basiswissen aufgebaut. Ich würde mich auch immer wieder für das Tages-Studium entscheiden – das passt am besten zu meiner Zeiteinteilung.

2. Was würdest du auf jeden Fall anders machen?

Ich bin grundsätzlich kein Mensch, der sich über Vergangenes den Kopf zerbricht. Dinge zu bereuen oder sich mit anderen zu vergleichen ist eigentlich nur Zeitverschwendung – ich blicke lieber nach vorne und mache mein eigenes Ding.

3. Was sind deine drei Gründe für ein Studium an der FOM?

Die Möglichkeit während des Studiums Arbeitserfahrung zu sammeln und parallel einen akademischen Abschluss erwerben.

Flexibilität. Ich arbeite ja aktuell als Werkstudentin, aber sollte ich in nächster Zeit zu einem Vollzeitjob wechseln, könnte ich theoretisch problemlos vom Tages- ins Abendstudium wechseln.

Die Möglichkeit während des Studiums Geld zu verdienen und finanziell unabhängig zu sein.

 

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