„Wird schon gutgehen…“

Was du von Optimisten lernen kannst

„Das Glas ist halbvoll“ – über diese Aussage stolpert man ständig, wenn es um Optimismus geht. Was wie ein abgedroschener Kalenderspruch klingt, spiegelt aber wirklich treffend die Lebenseinstellung von Optimisten wider. Während die meisten Menschen erst einmal die negativen Seiten in einer Situation sehen und im Kopf eine Risikoanalyse durchführen, was alles passieren könnte, ziehen Optimisten einfach durch – frei nach dem Motto „Wird schon gutgehen!“. Wenn dir diese Art völlig irrational vorkommt, kein Problem: Man kann optimistisch sein und trotzdem noch die Möglichkeit eines Risikos abwägen. Die gesunde Mischung macht’s. Wir zeigen dir, was du von Optimisten lernen kannst und wie dich dieser Blick auf die Welt weiterbringen kann.

Für den Optimisten ist das Leben kein Problem, sondern bereits die Lösung.

Marcel Pagnol

Optimist ≠ Realist?

Das Gegenteil zum Optimisten ist der Pessimist. Zu dieser Sparte Mensch zählen viele – wenn nicht sogar die meisten – unter uns. Alles ist mies und wird mies bleiben. Wenn wir vom Allerschlimmsten ausgehen, können wir schließlich hinterher nicht enttäuscht werden. Diese Schwarzmalerei ist evolutionär bedingt sinnvoll: In der Urzeit war derjenige im Vorteil, der mit bösen Überraschungen rechnete und jeden Schritt mit einer Spur Skepsis ging. Entspannend war das Leben damals sicher nicht. Heute ist es das zwar auch nicht immer, aber vieles ist einfacher geworden. Man muss nicht mehr in jeder Situation damit rechnen, von einem wilden Tier angegriffen zu werden. Klar, es könnten natürlich andere mögliche Gefahren anderer Art auf dich warten. Du könntest natürlich morgen alles verlieren: Deine Wohnung, deinen Job – sogar deinen Planeten. All diese Verluste könnten zur Realität werden – MÜSSEN sie aber nicht. Stattdessen könnte sich die Situation auch so entwickeln: Du bekommst die Zusage für die 120 qm sanierte Altbauwohnung im Szeneviertel, du wirst befördert und das mit dem Klimawandel bekommen wir auch in den Griff. Beide Szenarien sind möglich und könnten so eintreten. Sie überschneiden sich auch in ihrer Wahrscheinlichkeit – denn die ist bei beiden eher gering. Es wird deutlich: Ob krasser Optimist oder Pessimist – beiden fehlt manchmal der Realitätsbezug. Der Trick ist, die gesunde Mitte zu finden.

 

Optimist & Realist!

Realismus und Optimismus sind für dich Gegensätze? Das müssen sie nicht sein – ganz im Gegenteil. Diese beiden Eigenschaften ergänzen sich gut und machen dich erfolgreicher. Barack Obamas „Yes, we can!“ spiegelt genau diesen Ansatz des realistischen Optimismus wider. Ein Realist bewertet eine Situation anhand von Fakten und bildet sich eine eigene Meinung auf Basis der durch die Analyse in seinem Verstand erschaffenen Wirklichkeit. Ein Optimist hingegen lebt mit einer positiven Erwartung an die Zukunft und fokussiert sich auf das Positive. Nach einem Rückschlag fällt es ihm leichter weiterzumachen, da er sich trotz Hindernissen für die Zuversicht entscheidet. Kombiniert man beide Lebenseinstellungen, bekommt man die geballte Ladung Power zum Erfolg. Denn beide Eigenschaften sind der Schlüssel für Resilienz – und diese führt zum Erfolg. Wer den realistischen Optimismus lebt, der sieht zwar die Gegenwart genauso, wie sie ist, entscheidet sich aber ganz bewusst für eine positive Haltung, wenn es um die Zukunft geht. Zwar gibt es dann keine bunten Blumenwiesen, über die Einhörner schweben, dafür aber eine Menge Spaß, Erfolge und Chancen.

Tipps für mehr Optimismus
  1. Umgib dich mit optimistischen Gemütern!

Pessimismus ist ansteckend. Umgibst du dich mit Nörglern und Ausreden-Suchern, wirst du schnell selbst zu einem. Gerade wenn du im Optimismus noch nicht geübt bist, lässt du dich viel leichter anstecken und runterziehen. Du entscheidest, welche Einstellung du für dein Leben wählst.

 

  1. Lass deine Sprache optimistisch werden

„Nicht, nein, schlecht, krank, übel, scheiße …” – Willst du positiv denken, dann beginne positiv zu sprechen. Formuliere deine Ziele positiv. Aus „Ich will nicht mehr zu spät kommen”, wird dann „Ich werde pünktlich sein”. Klingt doch schon viel besser, oder?

 

  1. Hol das Beste aus Situationen raus, die du nicht ändern kannst!

Jeder kennt sie: Es gibt Situationen, die lassen sich in dem Moment einfach nicht ändern. Nehmen wir zum Beispiel den Stau auf dem Nachhauseweg. In der Situation hast du zwei Möglichkeiten: Dich aufregen und durchdrehen oder aber dich entspannen und die Zeit sinnvoll nutzen. In beiden Fällen, wird der Stau so lange dauern, wie er dauert. Höre zum Beispiel einen Podcast oder dreh deinen Lieblingssong richtig auf!

Manche Situationen lassen sich nicht ändern – deine berufliche aber schon! Bilde dich weiter und erklimme den nächsten Schritt auf der Karriereleiter! Nicht nur dein Optimismus hilft dir beim Vorankommen im Job, sondern auch das Studium an der FOM Hochschule. Beruf und Studium sind beim berufsbegleitenden Studienmodell ideal vereinbar und deiner persönlichen Weiterentwicklung steht nichts mehr im Wege. Du kannst alles sein!

Du kannst     
glücklich
   sein

#allessein

INSTAGRAM